Deutsche Übersetzung des Transcripts "6th Extinction 7x03" von Tiny Dancer's X-Files Episode Guide. Übersetzt von Invisigoth (invisigoth@bluemail.ch) auf meiner Homepage http://members.xoom.com/invisigothX/ publiziert. Im Übrigen gelten die gleichen Bestimmung, wie unten erwähnt. Die Zeichen, die Plotlines, die Anführungsstriche etc., die hier umfasst werden, werden von Chris Carter und 1013 Production besessen, alle Rechte vorbehalten. Die folgende Abschrift ist keineswegs ein Ersatz für die Serie "The X-Files" und wird bloss als Homage (Ehrerbietung) gedeutet. Diese Abschrift wird nicht von Chris Carter, 1013 Productions oder Fox Entertainment autorisiert oder gebilligt. Sie wurde sorgfältig von CarriKendl (CarriKendl@aol.com) geschrieben und wurde durch mich, Tiny Dancer (tinyd@idirect.com), für ihren Downloadgenuss, zur Verfügung gestellt von meiner Website "Tiny Dancer's X-Files Episode Guide (http://www.isanity.com/au/td). Viel Spaß! 6th Extinciton 7x03 Erstausstrahlung: 7. November 1999 Disclaimer: "The X-Files" (Akte X) und alle ihre Zeichen und Episoden werden von Chris Carter und 1013 Productions besessen. Diese Abschrift wurde ohne ihre Erlaubnis gemacht und es ist absolut verboten, sie für kommerziellen Gewinn zu verwenden. Dank, CarriKendl@aol.com SCULLY: Ich bin nur hier, um meinem Partner zu helfen. (Rückblenden zu "Biogenesis" - 6x22) ANSAGER: Was vorher bei "The X-Files" geschah... (DR. MERKMALLEN findet ein Stück des Artefakts, mit geheimnisvollen Schriften darauf, welches am Elfenbeinküstenstrand in Afrika vergraben war.) SKINNER: (Stimme) Dr. Merkmallen fand ein Artefakt in seinem Land. Er behauptete, es enthielt eine Meldung. (DR. MERKMALLEN, der mit DR. BARNES spricht.) DR. MERKMALLEN: Ich erzählte Ihnen von seiner Kraft. (DR. MERKMALLEN studiert das Artefakt in Afrika, als es plötzlich über den Raum fliegt und sich in der Bibel einbettet.) MULDER: Echtes Artefakt. (MULDER betrachtet mit SCULLY und CHUCKS BURKS den Abdruck des Artefakts. Auch ein Stück des tatsächlichen Artefakts.) MULDER: Dr. Barnes hat jetzt auch eines. Das ist der Grund, warum er Solomon Merkmallen tötete. (MULDER hält im Flur des Kellers seinen Kopf vor Schmerz. SCULLY ist beunruhigt.) SCULLY: Was ist es, Mulder? MULDER: Klingt sonderbar, aber ich denke, dass es diese Sache ist. (SCULLY und DR. HARRIMAN beobachten MULDER, der in einer Gummizelle ist und schreit.) DR. HARRIMAN: Er hat eine extrem anormale Gehirnfunktion. Es gibt Gehirnaktivität in Bereichen, die wir nie zuvor gesehen haben. (SCULLY konfrontiert SKINNER und DIANA FOWLEY im Flur außerhalb von MULDER's Zimmer.) DIANA FOWLEY: Er sagte, dass ich die Einzige wäre, die ihm glauben würde. (Invisigoth Anmerkung: Oder: ...dass ich die Einzige war, die ihm geglaubt habe.) SCULLY: Sie sind eine Lügnerin. (SCULLY, die die Stelle in New Mexiko aufgespürt hat, eine Genesis Übersetzung des Artefakts betrachtend.) SCULLY: Die Passage aus der Bibel auf einem Artefakt, dass Sie gesagt haben, ist außerirdisch? (SCULLY, am Strand in Afrika, in ihrer reizenden Leinenausstattung mit den Socken, macht sich bereit, um die Quelle des Artefakts zu betrachten.) MULDER: (Stimme im Off) Das bedeuten würde, dass unsere Vorfahren außerirdisch wären, dass unsere Entstehungsgeschichte außerirdisch wäre, dass wir wegen ihnen hier sind, dass sie uns hier hin setzten. Und sobald Sie alle Geheimnisse der Wissenschaft sehen, alles, dass wir nicht verstehen können oder nicht erklären werden, alles in den X-Akten (The X- Files), alles führt Sie zu ihnen; es ist von ihnen. (SCULLY taucht ihre Hand in den nassen Sand ein und legt einen Teil des außerirdischen Schiffs frei und starrt es verwundert an.) ELFENBEINKÜSTE, WEST AFRIKA (Strand. Nacht. Scully ist alleine, arbeitet mit Lampenlicht in einem Zelt und betrachtet den Abdruck des Artefakts, welches MULDER beeinflusste. Sie trägt Leinenhosen und ein weißes T-Shirt. Mehr zu dem später. Ihr Haar nach oben, fällt lose in ihr Gesicht.) SCULLY: (Stimme im Off) Ich kam auf der Suche nach etwas, das ich nicht existierend glaubte. Ich bin jetzt dran, und trotzdem mich selbst geblieben. Trotz allem was ich jemals für wahr gehalten habe. Ich werde hier weiterfahren so lange wie ich kann... so lange Sie durch die frequentierende Krankheit heimgesucht werden, die ich sah und die Ihren schönen Verstand verbraucht. Was ist diese Entdeckung, die ich gemacht habe? Wie kann ich versöhnen, was ich sehe mit dem was ich weiß? Ich glaube, dass es nicht mir galt es zu finden, aber für Sie... um es sinnvoll zu machen -- um die Verbindungen herzustellen, die nicht ignoriert werden können...--Verbindungen, die für mich alle Logik und Grund verweigern. Was wird diese Quelle der Energie, die ich in meiner Hand - dieser Abdruck -- ein einfacher Eindruck, genommen von der Oberfläche des Schiffs? Ich betrachtete diesen Abdruck, seinen unleugbaren Einfluss auf Ihnen, sah Sie seinem windenden Effekt erliegen. (Erschöpft entfernt sie ihre Brille. Eine große Heuschrecke landet auf dem Abdruck.) SCULLY: (Stimme im Off) Jetzt muss ich arbeiten, um aufzudecken, was Ihre Krankheit Sie am Finden hindert. In der Quelle jeder Krankheit liegt seine Heilung. (SCULLY steht auf und dreht die Lampe aus, die scheint, die Heuschrecken anzuziehen. Als sie es tut, keucht sie, da sie die Reflexion eines TRADITIONELLEN AFRIKANISCHEN MANNES sieht, der irgendeine Art von Zeugs hält, stehend im Eingang zum Zelt, aber als sie sich dreht, ist er verschwunden.) SCULLY: Wer ist da? Wer ist da? (Es gibt keine Antwort, nur das Geräusch der Brandung. Sie dreht die Lampe wieder auf, dann hebt sie eine sehr große Machete auf und geht zum Strand hinaus, um nachzuforschen. (Sehr enges weißes T-Shirt. CarriK's Ehemann und -freunde waren am dankbarsten. CarriK vermutet, dass sie sie nicht mit ihrer Pistole nach Afrika ließen.) Die Insekten bedecken jetzt ihre Papiere im Innern des Zeltes. Niemanden gefunden, geht sie zurück in das Zelt und ist entsetzt vom Anblick des Insektenschwarms im Zelt. Sie beginnt, die Lampe abzudrehen, aber dann schreit sie und bewegt ihre Arme wellenartig, während sie sie umgeben. Die Lampe wird zu Fußboden geschleudert) Open Credits Mulder... Whoo. Scully rocks. GEORGETOWN MEMORIAL HOSPITAL WASHINGTON, D.C. (MULDER kann man auf einem Videomonitor in einer Gummizelle sehen, die innen und außen in eine fötale Position geht (??). DR. HARRIMAN und SKINNER überwachen ihn. Musik ist traurig.) DR. HARRIMAN: Er war die letzten 6 Stunden lang ruhig gewesen, aber er schläft nicht. Es gibt Aktivität im Temporallappen, den wir noch nie gesehen haben. Es lässt sein Gehirn stillstehen oder nicht abschalten, manifestiert in den Folgen der Aggression... manchmal gegen ihn selbst. SKINNER: Sie können ihm kein Beruhigungsmittel geben? DR. HARRIMAN: Ja. Wir halten ihn ruhig (verlangsamen ihn) für kurze Perioden und überweisen ihn in die Neuro Station. Es ist der einzige Weg, wie wir Tests laufen lassen können. Aber mit der Zeit... wird sein Gehirn sterben. (SKINNER wirkt betroffen.) (Kurze Zeit später. Man hört den Ton einer sich schließenden Tür, als DR. HARRIMAN und SKINNER die Gummizelle von MULDER betreten.) [ TD ANMERKUNG: Liebe Mulders Weed-Whacker Haarschnitt! ] SKINNER: (sanft) Agent Mulder? (keine Antwort, SKINNER kniet sich hin.) Agent Mulder, können Sie mich hören? (MULDER starrt ihn an. Zwei von MULDER's Fingern, von seiner rechten Hand, sind verbunden.) SKINNER: Wissen Sie, wer ich bin? Ich bin Skinner, Walter Skinner. (zu DR. HARRIMAN) Können wir ihn zumindest von hier herausbekommen und ihm etwas Frischluft geben? (Ohne Warnung macht MULDER plötzlich einen Satz auf SKINNER zu, greift ihn an die Kehle und fängt an, ihn gegen die Wand zu erdrosseln. MULDER's Gesicht ist stoisch und teilnahmslos - fast ruhig. DR HARRIMAN versucht MULDER aufzuhalten.) DR. HARRIMAN: Lassen Sie ihn gehen! Er kann nicht atmen! (MULDER drückt SKINNER zu Fußboden, behält ihm im Würgegriff. DR. HARRIMAN läuft aus dem Raum hinaus und drückt einen Alarmknopf an der Wand. MULDER hält immer noch SKINNER am Fußboden fest. [ CarriK: Tiny Dancer beharrt vermutlich darauf, dass Skinner seine voll leistungsfähige körperliche Geschicklichkeit nicht verwendet aus Furcht Mulder zu verletzen. ] [ TD ANMERKUNG: Du hast Recht, Baby! Bitte beachtet die folgende Zeile, er könnte ihn wie ein Heuschrecke zerquetschen! :-) ] SKINNER: (kaum fähig zu sprechen, Blut, dass ihm von seiner Nase tröpfelt.) Lassen Sie es, Mulder. Ich möchte Sie nicht verletzen. (DR. HARRIMAN kommt mit zwei HILFSPFLEGERN herein. Sie ziehen MULDER von SKINNER weg und drücken ihn gegen die Wand.) HILFSPFLEGER: Mach schon, lass ihn los. DR. HARRIMAN: Bleiben Sie hier, Mr. Skinner. SKINNER: Nein, es ist okay. Lassen Sie mich einfach aufstehen. (SKINNER betrachtet MULDER, der gegen die Wand gehalten wird und ihn hoffnungslos anstarrt. SKINNER geht alleine in die Halle hinaus und gewinnt wieder an Fassung. Er putzt seine Gläser mit seiner Krawatte ab. Hinter ihm hören wir MULDER in seinem Zimmer schreien, wie die HILFSPFLEGER ihn zurückhalten. Der Alarm klingelt weiter.) DR. HARRIMAN: (verärgert, Stimme) Fünf Milligramm Haloperidol IM! Ich wünsche ihn in den Fünf-Punkt Begrenzungen! HILFSPFLEGER: (Stimme) Ja, Sir. DR. HARRIMAN: (Stimme) Lassen sie ihn die ganze Nacht durch angeschnallt. (Während dem Alarm und die Stimmen immer noch hörend, langt SKINNER in seine Brusttasche und findet ein kleines Quadrat des Gewebes von MULDER's Krankenhauskleid. Die Wörter "Helft mir" sind grob in frischem Blut geschrieben. Er schaut zurück in MULDER's Zimmer.) DIE ELFENBEINKÜSTE WEST AFRIKA (Zwei LKW's voll mit einigen AFRIKANISCHEN MÄNNERN fahren zu SCULLY's Zeltlager. Sie verlassen die LKW's und laufen in Richtung Ozean und zum vergrabenem Raumschiff. In einem der LKW's sind immer noch ein Mann und eine Frau, der FAHRER und AMINA NGEBE, sie reden miteinander in einem afrikanischen Dialekt. Er zeigt auf das Zelt. AMINA NGEBE, eine sehr reizende, junge afrikanische Frau, verlässt den LKW und tritt in das Zelt ein. Ein Insektenmassaker hat stattgefunden. Tote Heuschrecken sind überall im ganzen Zelt, auf dem Tisch, den Wänden, alles. SCULLY kommt. SCULLY hat noch nasses Haar, als ob sie gerade das Baden beendet hätte. [ TD ANMERKUNG: Dieser ganze Schweiß vom Schlagen der Heuschrecken der ganzen Nacht? ] SCULLY packt gerade und scheint überrascht zu sein, jemanden zu sehen.) AMINA NGEBE: (Im Zelt herum schauend) Mein Gott. Was ist hier geschehen? (SCULLY starrt sie misstrauisch an.) AMINA NGEBE: Sie sagten, dass Sie Englisch sprechen. SCULLY: Was wünschen Sie? AMINA NGEBE: Ich entschuldige mich. Sie müssen sich fragen, wer ich bin. Ich bin Amina Ngebe. Ich bin gekommen, um Ihre Entdeckung zu sehen. SCULLY: Ich bat, dass niemand darüber reden sollte..., noch dass ich hier bin. AMINA NGEBE: Ja. Gut, uh, es ist immer noch ein Geheimnis, aber ein weithin bekanntes, befürchte ich. Dr. Merkmallen nannte es das afrikanische Internet, Gott ließ es ruhen. SCULLY: Sie kannten Dr. Merkmallen? AMINA NGEBE: Ich bin auch eine Professorin der Biologie an der Universität aber, uh, kaum dafür qualifiziert zu sagen, was hier stattgefunden haben muss. SCULLY: Nun..., Ich habe am letzten Abend noch spät mit einer Lampe gearbeitet und, uh, ich sah einen Mann, der verschwand... und dann schwärmten sie aus. AMINA NGEBE: (im Zelt herum schauend) Sie dürfen nicht die Männer informieren, über das, was Ihnen gestern Abend widerfahren ist -- der verschwundene Mann, nichts von dem. SCULLY: Warum? AMINA NGEBE: Sie sind die Animisten und glauben, dass die Natur rachsüchtig ist. Sie werden dieses als Zeichen nehmen, um zu verlassen was Sie alleine gefunden haben, ein falsches Omen. SCULLY: Verursacht durch das Schiff dort draußen? AMINA NGEBE: Mmm. Verursacht durch Gott... welcher viel weniger nützlich sein wird, als jene Männer, falls wir an dieser Arbeit weiterfahren sollten. (Draußen, die Männer arbeiten im Wasser, um mehr von dem Raumschiff aufzudecken. Einer der Männer fängt an zu schreien.) MANN IM WASSER: (untertitelt): Hilfe..., Helft mir! (SCULLY und AMINA NGEBE kommen aus dem Zelt heraus, aufgeschreckt durch das Geräusch des Aufruhrs.) MANN IM WASSER: (untertitelt): Das Wasser, es kocht! (Er spritzt herum als hätte er große Schmerzen. Die anderen Männer verlassen das Wasser, gefolgt vom MANN mit den Schmerzen. SCULLY und AMINA NGEBE laufen zum Rand des Wassers gerade als der MANN stolpernd aus dem Wasser heraus kommt. Er hat Verbrennungen zweiten und dritten Grades.) SCULLY: Bringen wir ihn in den LKW! Er muss in ein Krankenhaus! Krankenhaus! (Die anderen Männer führen den GEBRANNTEN MANN bis zu einem der LKW's.) SCULLY: O.k.! AMINA NGEBE: Sie sehen? Eine weiter Warnung. (Verstört läuft SCULLY dem verletzten MANN.) GEORGETOWN MEMORIAL HOSPITAL 11:32 PM (SKINNER geht heimlich durch die Krankenhausflure. MULDER wird jetzt an einem Bett - an Händen und Füßen - in einem typischen Krankenhausraum angegurtet. Er liegt immer noch, aber blickt angespannt, sein entblößter Fuß ganz steif. SKINNER kommt ruhig herein und schließt die Tür.) SKINNER: Agent Mulder. (den Fetzen des Gewebes haltend.) Ich möchte Ihnen helfen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich habe nicht viel Zeit. (MULDER klopft mit seiner verbundenen rechten Hand ungeduldig auf das Bett.) SKINNER: Können Sie schreiben? (Am bestätigenden Blick MULDER's, nimmt SKINNER eine Feder und platziert sie in der Hand von MULDER, hält die Feder aber immer noch. MULDER schreibt langsam und bewusst die Buchstaben " Kr... ". Er fährt fort zu schreiben, aber wir sehen den Rest nicht.) (Nacht. SCULLY's Zelt am Strand in Afrika. Sie liegt auf ihrem Feldbett und starrt an das Dach. AMINA NGEBE schläft im Feldbett neben ihr.) SCULLY: (Stimme im Off) Ich fühle, wie sie von mir weggleiten mit jeder Minute, die ich hier schwächer werde. Welches sind die schwer bestimmbaren Bedeutungen, die ich nicht sehen kann, die hier versteckt sind? Wenn ich sie verstehen könnte, wüsste, wie sie Sie beeinflussten, erlernen könnte, wie man ihre Energie verwendet, um sie zu retten. (Man hört/sieht Geräusche und Lichter eines fahrenden und stoppenden Fahrzeugs. SCULLY steht auf und geht nach draußen mit ihrer Machete in der Hand. Sie nähert sich langsam dem LKW. Ein anderer FAHRER sitzt hinter dem Rad.) SCULLY: Was ist los? (Der afrikanische FAHRER geht hinaus und spricht in seiner Muttersprache mit ihr.) SCULLY: Schauen Sie, es tut mir leid. Ich spreche nicht Ihre Sprache. (Er spricht wieder und zeigt mit seiner Taschenlampe auf den Ozean, geht dann weg, einige Yards in Richtung des Raumschiffs.) DR. BARNES: Möglicherweise benötigen Sie einen Dolmetscher. (SCULLY dreht sich scharf um und sieht DR. BARNES [ von "Biogenesis" ], der sie anstarrt. Er schaut weniger gesund aus. Dies ist der Mann, der, so vermuteten sie, DR. MERKMALLEN getötet hat. Sie hält die Machete defensiv auf.) SCULLY: Bleiben Sie fern von mir! DR. BARNES: Werden Sie mich vor meinem Fahrer zerhacken? Fakt ist, Sie sind bereits unter Verdacht SCULLY: Sie sind hier der Mörder. AMINA NGEBE: (aus dem Zelt herauskommend) Mörder von wem? SCULLY: Dr. Merkmallen! DR. BARNES: Ich habe keinen ermordet, aber ich werde nicht weg von hier gehen. Ich weiß, was wir haben. Dieses Raumschiff, ist es an Land gekommen? Seinen außerirdischen Ursprung? SCULLY: Sie glauben doch nicht selbst daran. DR. BARNES: Weder Sie. Aber wir sind hier. SCULLY: (atmet schwer) Ich bin nur hier, um meinem Partner zu helfen. DR. BARNES: Dann lassen Sie mich Ihnen helfen... es zu lesen. Ich habe mein Leben damit verbracht, nach dem zu suchen, was dort draußen ist... die Antwort zu allem, was Theologen für Jahrhunderte überlegt haben... der Schlüssel zu allem...zum Leben an sich. Ich bin bereits von Männern aus Washington bedroht worden, weil ich darüber Bescheid weiß. Wie lange würde Ihr Geheimnis halten, wenn Sie mich fortschicken werden? (Am Rand des Wassers, DR. BARNES' FAHRER ruft sie, winkt sie zum Ufer. DR. BARNES, AMINA NGEBE und SCULLY laufen in Richtung des Ufers, dann brüllt DR. BARNES seinen FAHRER in der gebürtigen Sprache des Mannes an.) SCULLY: (zu DR. BARNES) Was ist los? (Unter dem grellen Glanz der Taschenlampe vom FAHRER, sehen wir, wie sich das Wasser rot verfärbt hat.) AMINA NGEBE: Es ist ein Meer von Blut. (In der Tat, das Wasser ist rund um das Raumschiff Blutrot, sogar in der Dunkelheit sichtbar. SCULLY schaut über das Wasser, beunruhigt.) (Werbung 1) G-STRASSE WASHINGTON, DC 6:06 AM (Flur einer durchschnittlichen mittler-niedrigeren Klasse Washington, DC Apartmentgebäude. SKINNER betrachtet seine Hand, in der MULDER "KRITSCHGAU" geschrieben hat, klopft an einer Tür, # 6, und ein Mann, MICHAEL KRITSCHGAU vom Anfang der Season 5, öffnet die Tür und lässt sie noch verkettet. Er ist unrasiert und zerzaust.) SKINNER: Michael Kritschgau. MICHAEL KRITSCHGAU: Es ist 6:00 morgens. SKINNER: Ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern. Mein Name ist Skinner. Ich bin hier, um mit Ihnen über Fox Mulder zu sprechen. MICHAEL KRITSCHGAU: Yeah, ich höre. SKINNERS: Er ist in ernstem Zustand, Mr. Kritschgau; er muss mit Ihnen sprechen. MICHAEL KRITSCHGAU: Ich habe diesem Mann nichts zu sagen. (MICHAEL KRITSCHGAU beginnt die Türe zu schließen, aber SKINNER hält die Tür geöffnet.) MICHAEL KRITSCHGAU: Sie wissen, ich hatte einen Job...mit einer baldigen Regierungspension und zwei Jahre zuvor bat mich Fox Mulder um einen Gefallen - pfeifen Sie auf "Uncle Sam's Propagandamühle". Und alles was ich erhielt, war diese piekfeine Adresse. SKINNER: Schauen Sie, er hat nicht viel Zeit. MICHAEL KRITSCHGAU: Hey, ich bin kein Arzt. Was denken Sie, was ich für ihn tun kann? SKINNER: Alles was ich weiß, ist, dass er nach Ihnen bat. (Später, SKINNER und MICHAEL KRITSCHGAU betreten das Krankenhauszimmer von MULDER. MULDER ist immer noch am Bett angebunden und anscheinend komatoös, Augen weit geöffnet. Ein Monitor registriert MULDER's Gehirnaktivität.) MICHAEL KRITSCHGAU: Kann er mich überhaupt erkennen? SKINNER: Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. (SKINNER tritt an MULDER's Bett heran.) SKINNER: Agent Mulder? (Der Monitor registriert eine Gehirnaktivität, aber es gibt keine körperliche Antwort.) SKINNER: Sein Gehirn ist auf konstanter Linie. Sie haben ihn auf "Haloperidol" um ihn mit den Maschinen am Leben zu erhalten. MICHAEL KRITSCHGAU: Haloperidol? SKINNER: Er wird heftig erregt. Er wird nicht sprechen oder schlafen, selbst wenn er medikamentös behandelt wurde. Es gibt da eine Aktivität in einem Teil seines Gehirns, das sie nie zuvor gesehen haben. MICHAEL KRITSCHGAU: War sein... (MICHAEL KRITSCHGAU hört auf zu sprechen, als der Monitor mehr Gehirnaktivität MULDER's anzeigt.) SKINNER: War sein..., was? MICHAEL KRITSCHGAU: Ich begann Sie zu fragen, wie sein vorheriger Geisteszustand war, aber er hat es vorweggenommen. Zum zweiten Mal. Agent Mulder? (Der Monitor registriert wieder Aktivitäten.) SKINNER: Er behauptete, er könne Stimmen hören. MICHAEL KRITSCHGAU: Ich dürfte wohl jetzt wissen, warum Agent Mulder nach mir fragte. Das bedeutet nicht, dass ich etwas für ihn tun kann. SKINNER: Was passierte eben? MICHAEL KRITSCHGAU: Ich denke, dass er auf eine Frage reagierte, die ich nicht gestellt habe. (Später, SKINNER und MICHAEL KRITSCHGAU öffnen die Verriegelung einer Tür und bringen MULDER in eine Art verlassenes Labor im Krankenhaus. Es gibt einen IV (???), der an einem Rollstuhl angebracht ist, und MULDER scheint nicht darauf anzusprechen.) SKINNER: Ich weiß nicht, wie lange wir ihn außerhalb dieser Abteilung behalten können. Wir könnten dafür verantwortlich gemacht werden. MICHAEL KRITSCHGAU: Sie baten mich, hier her zu kommen. Sie wären besser vorbereitet, wenn Sie die Verantwortung übernehmen, Mr. Skinner. (MICHAEL KRITSCHGAU geht zu einem Schrank und bereitet eine Spritze vor.) SKINNER: Sie werden ihm eine Spritze geben? MICHAEL KRITSCHGAU: Nein. Sie werden es tun. Mit Tausend Milligramm Phenytoin. SKINNER: Ich spritze ihn mit nichts, nicht jetzt und nicht bevor ich mit seinem Arzt gesprochen habe. MICHAEL KRITSCHGAU: Er wird falsch behandelt. SKINNER: Sie sind kein Doktor. MICHAEL KRITSCHGAU: Nein, aber ich habe seinen Zustand gesehen. Wem möchten Sie vertrauen? SKINNER: Wo haben Sie es gesehen? MICHAEL KRITSCHGAU: In einer Studie. Es gibt so etwas wie E.S.P., "entfernte Betrachtung" genannt. SKINNER: Welcher Studie? MICHAEL KRITSCHGAU: Der Firma -- des CIA, Mr. Skinner. Extreme Themen würden ihren Verstand stärker arbeiten lassen, als ihre Körper unterstützen könnten. Sie würden in Wirklichkeit zu einem Gehirn. Phenytoin war das Einzige, dass die elektrischen Antriebe zu einer normalen Kinetik verlangsamen konnte. SKINNER: Agent Mulder wusste davon. Das ist der Grund, warum er nach Ihnen verlangte. (KRITSCHGAU nickt den Kopf. SKINNER nimmt langsam die angebotene Spritze, die WIRKLICH voll ist, und spritzt sie in die IV Linie von MULDER. Sofort entspannt sich MULDER's Ausdruck und er wird bewusster [erwacht aus dem Koma]) MULDER: (seine Zähne zusammen gebissen, mit einer raspelnden Stimme) Sie kommen. (Krankenhausflur. AGENT DIANA FOWLEY und die ICU KRANKENSCHWESTER gehen schnell in die Richtung von MULDER's Zimmer.) DIANA FOWLEY: Wer hat ihn zuletzt gesehen? ICU KRANKENSCHWESTER: Ich schaue hier nach. DIANA FOWLEY: Ich komme her und finde einen Patient vermisst, und niemand weiß davon? ICU KRANKENSCHWESTER: Ich bin erst gerade gekommen. Entschuldigen Sie. Fox Mulder, richtig? Er ist angeschnallt, heißt es; und er ist nicht in seinem Bett? DIANA FOWLEY: Nein. Wie oft muss ich es noch sagen? (Die zwei Frauen betreten das Zimmer und sehen MULDER friedlich auf dem Bett liegend, SKINNER steht neben ihm.) ICU KRANKENSCHWESTER: (kränkend zu DIANA) Er ist ja da. DIANA FOWLEY: (gereizt) Er war nicht hier, als ich reingekommen bin. SKINNER: Nein, Wir haben ihn gerade in der Halle unten gefunden. Ich habe ihn eben zurück ins Bett gelegt. ICU KRANKENSCHWESTER: Wer sind Sie? SKINNER: Ich bin sein Boss, ... (dreht sich zu DIANA FOWLEY)... und ihrer. ICU KRANKENSCHWESTER: Gut, ich weiß zwar nicht, wie er aufstehen konnte und all das Zeug herausgezogen hat. SKINNER: Nun, ich hoffe, jemand holt einen Arzt, der einen Bericht davon macht. ICU KRANKENSCHWESTER: Er hat in diesem Bett zu bleiben. SKINNER: Ich werde bei ihm bleiben. Agent Fowley, warum sehen Sie nicht nach, ob Sie ihr helfen können? (DIANA FOWLEY starrt SKINNER wütend an.) SKINNER: Das ist ein Befehl, Agent Fowley. (Verärgert folgt DIANA FOWLEY der ICU KRANKENSCHWESTER aus dem Raum. MULDER leckt schwach seine Lippen, schaut zu SKINNER auf. Seine Stimme ist heiser.) MULDER: Sie weiß es. SKINNER: Sie können ihre Gedanken lesen? MULDER: Yeah. Wir müssen schnell handeln. SKINNER: Der Arzt ist auf dem Weg. MULDER: Keine Ärzte. Geben Sie mir Scully. SKINNER: Ich weiß nicht, wo sie ist. MULDER: Schauen Sie... Ich weiß, dass Sie Ihr Leben aufs Spiel setzen. Ich weiß, dass Krycek Ihr Leben bedroht... Sie erpresst. Denken Sie nicht, dass ich Ihnen nicht vertraue, aber ich brauche nicht Sie. SKINNER: Wen dann? (MICHAEL KRITSCHGAU betritt den Raum, während MULDER spricht) MULDER: Ihn. Kritschgau. Bitten Sie ihn, es zu beweisen. MICHAEL KRITSCHGAU: Was beweisen? MULDER: Was es verursacht hat. MICHAEL KRITSCHGAU: Es ist eine Gehirnabnormalität. Darum sind Sie fähig, Gedanken lesen zu können. MULDER: Das, was es verursacht hat, ist außerirdisch. Darum können mir meine Ärzte nicht helfen. MICHAEL KRITSCHGAU: Ich glaube nicht an Außerirdische, Agent Mulder. Ich denke, Sie wissen das. MULDER: Ich weiß. Darum brauche ich Sie. (Strand. Tag. SCULLY stellt auf dem Boden im Zelt die Abdrücke vom Raumschiff zu einem großen Puzzle zusammen.) SCULLY: (Stimme im Off) Die Arbeit hier ist sorgfältig - ein langsames und langwieriges Zusammenstellen. Es scheint ein Raumschiff zu sein, seine Haut ist mit schwierigen Symbolen bedeckt, die Sie und ich beide gesehen haben, aber von dem ich jetzt verstehe, dass es ein Teil einer komplizierten Kommunikation ist. Dr. Barnes hat einige der Symbole geknackt, Zeichen, die im alten Navajo Alphabet gebraucht werden und, obwohl es geholfen hat aufzudecken, hat auch etwas davon, größeres Durcheinander gemacht. Auf der Oberfläche des Raumschiffs, habe ich Wörter gefunden, die menschliche Genetik beschreiben. (Auf Zeichenpapier übersetzt sie die Namen der vier grundlegenden Nukleotide - CYTOSIN, GUANIN, ADEMINE, THYMINE [CarriK: Ich denke, dass entweder Scully oder die Außerirdischen eins von denen falsch buchstabierte. Adenin heißt es, so habe ich es gelernt.] [Invisigoth Anmerkung: Dies spricht für die original Folge und ist daher nicht relevant.] Bemühungen um die Unterseite des Raumschiffs zu lesen, sind härter gewesen. Unsere Arbeiter haben Angst vor den Phänomenen, die ich zugegeben, nicht erklären kann - ein Meer von Blut, ein Schwarm Insekten. Aber das wenige, das wir gefunden haben, war umwerfend - Passagen aus der christlichen Bibel, heidnischen Religionen, vom alten Sumeria... Wissenschaft und Mystik miteingeschlossen. Aber mehr als Wörter, sie sind irgendwie mit Kraft erfüllt. Ich habe die Warnungen ignoriert, um diese Arbeit restlos zu beenden, festgebunden am Finden der Antworten, ängstlich, dass unser Geheimnis nicht länger dauern wird und dass ich wohl zu spät sein dürfte. (Draußen, DR. BARNES beginnt langsam in Richtung Zelt zu gehen, eine Tasche tragend. AMINA NGEBE kommt und blickt flüchtig auf DR. BARNES, und tritt eilig mit einigen Blättern ins Zelt.) AMINA NGEBE: Ich habe Ihnen etwas zu zeigen... mehr Stücke vom Puzzle. Ich konnte es nicht glauben. Ich dachte, dass ich es mir bloß einbildete, dass es nicht wahr sein könnte. SCULLY: Was? AMINA NGEBE: Was es ist. Diese Symbole zeigen eine Passage vom Koran. Qeyaamah. "Der Tag des letzten Gerichts" (überrascht) Auf einem Raumschiff? Lehren des alten Propheten Mohammed? SCULLY: Ich habe auch mehr gefunden. (SCULLY führt AMINA NGEBE rüber zu dem Teil mit den Abdrücken, die sie zusammengestellt hat.) SCULLY: 24 Platten... eine für jedes menschliche Chromosom. [ CarriK: Ja, 24 Chromosomen ist richtig. 22 Paare plus die zwei Geschlechtschromosomen. Sie erhalten spezielle Behandlung. Gehen Sie zu http://www.ornl.gov/hgmis/resource/info.html für mehr INFOs zu diesem Thema. Dank an Sis 80K und CathyS. ] Eine Karte für ihren Aufbau - möglicherweise eine Karte über unseren gesamten genetischen Aufbau... (Sie seufzt verwundert) Ein komplettes menschliches Genom. Ich meine, es ist wie... es ist das schönste...schwierigste Kunstwerk. AMINA NGEBE: (zustimmend) Es ist Gottes Wort. DR. BARNES: (ins Zelt eintretend, mit einem "Leinensack" in der Hand) Sie liegen falsch. Es gibt keinen Gott. (Er legt den Beuten unter den Tisch.) Was dort draußen im Wasser ist... ist nur das, was wir "Gott" nennen... Was wir "Kreation" nennen - der Funken, der das Feuer entzündete, was die alte ursprüngliche Suppe kochte... aus leblosem lebendig gemacht...uns gemacht hat. AMINA NGEBE: (klinisch) Ich glaube, er ist verrückt wegen der Sonne. DR. BARNES: Verrückt? Ich bin tadellos gesund, weil ich heute alles verstehe, Anfang und Ende, Alpha und Omega, alles dazwischen. Alles war geschrieben. Aber das Wort ist "außerirdisch". SCULLY: Sie sind krank, Dr. Barnes. Sie müssen von Ihren Füssen stehen, sich setzen. (DR. BARNES hebt SCULLY's Machete auf und hält es drohend.) DR. BARNES: Sie denken, Sie werden die Anerkennung bekommen? Dies ist meine Entdeckung. SCULLY: Ich bin nur hier, um meinem Freund zu helfen. DR. BARNES: Sie können ihm nicht helfen. Sie vergeuden ihre Zeit damit, es zu lesen. SCULLY: Es hat Energie. DR. BARNES: Es IST Energie... die entscheidende Energie. Ihr Freund ist nur zu nahe gekommen. (Er geht zu einer Ecke und setzt sich nieder.) DR. BARNES: Niemand verlässt das Zelt bevor ich es tue. (SCULLY und AMINA NGEBE schauen ihn nervös an.) (Werbung 2) (MULDER's Krankenhauszimmer. SKINNER und MICHAEL KRITSCHGAU haben drei kleine Bildschirmmonitore aufgestellt, die von MULDER weg, aber innerhalb seiner Reichweite gegenüberstehen. Einige unterschiedliche Fotos, einschließlich dessen eines UFO's, Blitze in gelegentlichen Reihenfolgen, sind darauf zu sehen.) MICHAEL KRITSCHGAU: Wir entwickelten es, um die "Entfernten Betrachtungsfähigkeiten" zu testen. Es funktioniert etwa wie ein Kartentrick. Sie tippen auf den Monitor, wo ein Bild eines UFO's erscheint, wenn es erscheint oder Sie denken, es tut. Okay? MULDER: (halbherziger Versuch am Bilden eines Witzes) Wen werden Sie rufen? (MICHAEL KRITSCHGAU gibt ein Signal und MULDER fängt an, die Monitoren nacheinander anzutippen. Nur einige Male trifft er den richtigen Monitor, wenn eine Untertasse erscheint.) MULDER: Jetzt. Jetzt. Jetzt. Jetzt. Jetzt. Jetzt. Jetzt. Jetzt. MICHAEL KRITSCHGAU: (enttäuscht) Okay, Agent Mulder, gut. Sie sind etwa bei fünf Prozent Genauigkeit. SKINNER: Ich nehme an, das wird wenig sein. MICHAEL KRITSCHGAU: Yeah. Beim CIA war 20 Prozent ein hoher Grad an Fähigkeit. 25 Prozent war außerordentlich. MULDER: Aber ich sehe sie in meinem Kopf. SKINNER: Sie sahen seine Fähigkeit früher. Es waren Sie, der es angezeigt hatte. MICHAEL KRITSCHGAU: Nun, unsere Tests zeigten, dass einige Leute psychische Fähigkeiten haben, sicher. Ich meine, E.S.P., Hellsehen, "Entfernte Betrachtung", aber es wurde nie den Außerirdischen zugeschrieben. MULDER: Sie möchten nicht glauben. Sie suchen nicht stark genug. (MICHAEL KRITSCHGAU will die Monitoren abstellen, aber SKINNER stoppt ihn.) ABDECKER: Ein weiteres Mal, schneller. (MICHAEL KRITSCHGAU beginnt widerstrebend wieder mit dem Test, dieses Mal die Geschwindigkeit der Bilder erhöht. MULDER fängt an, schnell zu tippen, mit vollkommener Genauigkeit.) MICHAEL KRITSCHGAU: Er ist vor den Bildern. Er sieht voraus. (SCULLY's Zelt in Afrika. Nacht. SCULLY und AMINA NGEBE liegen wach auf den Feldbetten. DR. BARNES, immer noch die Machete in der Hand haltend, sitzt wachend in der Ecke. Plötzlich rüttelt alles im Zelt, als ob ein kleines Erdbeben in der Nähe wäre. Gläser auf dem Tisch klirren. DR. BARNES schaut verwundert auf den Leinwandbeutel, den er mitgenommen hatte. Es bewegt sich im Innern. Er zieht einige lebendige, sich windende Fische heraus.) DR. BARNES: Sie sind zurückgekommen! Sie waren tot! Sie sind zurück zum Leben erwacht! Das Schiff -- es holte sie zum Leben zurück! (DR. BARNES dreht genau in dieser Zeit und sieht, dass SCULLY ihn mit einem Stuhl über den Kopf schlägt. Los Scully! Sie und AMINA NGEBE laufen zum LKW. AMINA NGEBE lässt die Maschine an und sie fahren schnell weg.) SCULLY: Wir müssen zur Polizei gehen. AMINA NGEBE: Das ist, wohin ich gehe. Dieses ist die Straße nach Abidjan. (Voran mitten auf Straße, sieht SCULLY den TRADITIONELLEN AFRIKANISCHEN MANN.) SCULLY: Stop! (Geräusche vom durchdrehenden Gummireifen, als AMINA NGEBE auf die Bremse tritt. Als Scully wieder hinsieht, ist der TRADITIONELLE AFRIKANISCHE MANN nicht mehr dort.) SCULLY: Das war er. Das war der Mann, den ich im Zelt gesehen habe... auf der Straße. (SCULLY wendet sich, um die leere Strasse hinter ihnen zu sehen, dann wendet sie sich zu AMINA NGEBE, aber statt dessen sieht sie den TRADITIONELLEN AFRIKANISCHEN MANN, der sie anstarrt.) TRADITIONELLER AFRIKANISCHER MANN: Einige Wahrheiten sind nicht für Sie. (Er langt aus und berührt ihre Stirn. Sie sitzt wie erstarrt, unbeweglich. Plötzlich ist der TRADITIONELLE AFRIKANISCHE MANN noch einmal AMINA NGEBE. Sie berührt SCULLY's Stirn. SCULLY starrt sie an.) AMINA NGEBE: Sind Sie in Ordnung? (SCULLY keucht) SCULLY: Oh, Gott. Was tun Sie? AMINA NGEBE: Sie hatten kalt. Ich hatte gerade das Gefühl nachzusehen, ob Sie noch lebend wären. SCULLY: Was ist mit Ihnen passiert? AMINA NGEBE: Mit mir? SCULLY: Sie traten auf die Bremsen. Da war ein Mann. AMINA NGEBE: Das ist richtig - auf der Strasse. SCULLY: Nein. Er war genau hier - er saß genau da, wo Sie sitzen. AMINA NGEBE: Die Männer hatten Recht. Dies ist ein böses Zeichen. Ein Zeichen, aufzugeben. (AMINA NGEBE lässt die Maschine an und beginnt wieder zu fahren.) SCULLY: Drehen Sie um. AMINA NGEBE: Nicht zurück zum Strand. SCULLY: Nein..., ich werde nach Hause gehen. (MULDER's Krankenhauszimmer. MULDER starrt in den Raum. SKINNER ist im Zimmer.) SKINNER: Agent Mulder. (Nimmt MULDER'S Gesicht in die Hand.) Agent Mulder, ich weiß nicht, ob Sie mich hören können, aber wir versuchen, Sie von hier herauszubekommen. (SKINNER beginnt die "Schnallen" zu lösen.) MICHAEL KRITSCHGAU: (schnell hereinkommend) A.M. Krankenschwester ist in fünf Minuten eingeschaltet. Wir müssen uns beeilen. SKINNER: Ich denke nicht, dass er in der Verfassung ist. MICHAEL KRITSCHGAU: (eine Spritze vorbereitend) Ich werde ihn recht stark schlagen. Möglicherweise können wir ihn auf seinen Füßen halten. (SKINNER ergreift die Flasche Phenytoin von der Hand KRITSCHGAU'S.) Was tun Sie? SKINNER: Ich weiß, was Sie tun. MICHAEL KRITSCHGAU: (defensiv) Ich versuche, ihm zu helfen. SKINNER: Nein, es ist nicht wegen ihm -- es ist nicht wegen Ihnen, es ist Rache gegen die Regierung, für den Versuch, Ihr Leben zu zerstören. MICHAEL KRITSCHGAU: Ich wurde zerstört, um zu schützen, was Mulder schon lange wusste. Jetzt ist er der Beweis -- er ist die X-Akte. SKINNER: Wir können ihn nicht einfach mit Drogen voll schießen. Das geht zu weit! MICHAEL KRITSCHGAU: Wie weit sollte es denn gehen? Wie weit würde Mulder gehen? (SKINNER denkt nach, betrachtet MULDER, gibt dann die Droge dem anderen Mann zurück. Monitoren piepsen. Gerade als MICHAEL KRITSCHGAU MULDER die Spritze gibt, DIANA FOWLEY, gefolgt von einem Arzt und einer Krankenschwester, platzen in den Raum. Monitoren piepsen schneller.) DR. HARRIMAN: Hey! Was ist hier los? DIANA FOWLEY: (zu MICHAEL KRITSCHGAU) Lassen Sie mich Ihre Hände sehen. Hände! (MICHAEL KRITSCHGAU hält seine leeren Hände auf.) DIANA FOWLEY: Treten Sie zurück. SKINNER: Agent Fowley, was zum Teufel denken Sie, was Sie tun? DIANA FOWLEY: Was ich tue? Was tun Sie, Sir, mit alldem? (Hält die benutzte Spritze, die immer noch auf dem Bett war, hoch - sie wendet sich MICHAEL KRITSCHGAU zu) Ich möchte, dass Sie sich mit dem Gesicht zur Wand drehen. Hören Sie mich? Gesicht zur Wand. SKINNER: Lassen Sie mich erklären. DR. HARRIMAN: Was wurde diesem Mann gegeben? Was war in dieser Spritze? DIANA FOWLEY: (lesend) Phenytoin. SKINNER: Lassen Sie mich Ihnen erklären, was es ist. DR. HARRIMAN: Wie viel gaben Sie ihm? Was für eine Dosierung? SKINNER: Lassen Sie mich Ihnen erklären, warum wir es taten. (Gerade dann, beginnt die medizinische Ausrüstung, an die MULDER angebracht ist, schnell zu piepsen und MULDER beginnt zu zucken. Das Krankenhauspersonal, SKINNER und DIANA FOWLEY treten ans Bett, um ihn nach unten zu drücken.) DR. HARRIMAN: Er hat einen Anfall. Schauen Sie auf seinen Kopf. Mr. Mulder? Halten Sie ihn. Halten Sie ihn. (Werbung 3) (Strand Afrika. Tag. Der FAHRER von DR. BARNES sucht DR. BARNES im Zelt.) DR. BARNES' FAHRER: Dr. Barnes... (spricht in seiner Muttersprache) .... Dr. Barnes. Dr. Barnes? (DR. BARNES' FAHRER dreht sich, um DR. BARNES zu sehen, der mit der Machete hinter ihm steht.) DR. BARNES: Es tut mir so leid. (DR. BARNES' FAHRER schreit, als DR. BARNES mit der Machete auf seinen Hals "schlägt", ihn sofort tötet. Viel Blut. DR. BARNES schleppt dann den toten Mann in eine Ecke des Zeltes.) (MULDER's Krankenhauszimmer. Er wird immer noch festgehalten. DIANA FOWLEY steht neben seinem Bett.) [ TD ANMERKUNG: Bereiten Sie sich bitte für die folgende Szene vor. Ich empfehle einen jener Beutel, die sie auf Flugzeugen für Luftkrankheiten verteilen! ] DIANA FOWLEY: Ich weiß, was mit dir geschehen ist. Ich weiß, dass du darunter leidest. Ich habe mich zurückgelehnt und dich bewacht. Ich weiß, dass du weißt. Ich weiß, dass du über mich Bescheid weißt... Dass meine Loyalitäten nicht nur für dich waren... aber für einen Mann, zudem du gewachsen bist, um zu verachten. Du hast deine Gründe, aber da du jetzt in mich schaust, weißt du, dass ich meine eigenen habe. (Berührt seine Wange.) Fox... Fox, ich liebe dich. Ich habe dich so lange geliebt. Du weißt das auch. Und ich werde dich nicht sterben lassen...um zu beweisen, was du bist, um zu beweisen, was in dir ist. Es gibt keine Notwendigkeit, es zu beweisen. Es ist seit so langer Zeit bekannt. Jetzt können wir zusammen sein. (Sie küsst seine Stirn, dreht sich um und verlässt das Zimmer.) (Während ihres Monologs, lag MULDER so, als ob er im Koma wäre, aber als sie das Zimmer verlässt und sich die Tür hinter ihr schließt, folgen ihr seine Augen, als ob er durchdacht betrachtet hätte, was sie ihm erklärte.) DULLES INTERNATIONALER FLUGHAFEN 9:25 AM (Flugzeug landet. Schnitt zum FBI-Gebäude. Leute gehen SCULLY aus dem Weg, immer noch ihre afrikanische Kleidung tragend, zerzaust, erschöpft von der Reise und wahrscheinlich nicht gut riechend, dennoch marschiert sie mit der Zielstrebigkeit, die sie nur haben kann, wenn ihr Partner in Gefahr ist, kommt aus dem Aufzug und betritt SKINNER's Büro, ohne überhaupt anzuklopfen.) SCULLY: Wo ist er? Ist er immer noch im Krankenhaus? SKINNER: Wo sind Sie gewesen? SCULLY: Ist er immer noch im Georgetown Memorial? SKINNER: Sie können nicht zu ihm. SCULLY: Wissen Sie, wo er ist oder wissen Sie es nicht?! SKINNER: Er ist auf der neuro-psych Station, aber es hat keinen Zweck, Agent Scully. (SCULLY will das Zimmer verlassen.) SKINNER: Agent Scully! SCULLY: Ich bin 22 Stunden in einem Flugzeug gewesen. Ich muss ihn sehen. SKINNER: Dann denke ich, dass Sie wissen sollten, was Sie sehen werden, wenn Sie überhaupt in die Station reinkommen. Es wird einige Probleme gegeben. SCULLY: Was für eine Art von Problemen? SKINNER: Ich habe diesen Mann, Kritschgau, involviert. SCULLY: Kritschgau? SKINNER: Es ist eine lange Geschichte, aber es endete schlimm. Sie haben Mulder jetzt rund um die Uhr unter Aufsicht. Ich übernehme die volle Verantwortung. SCULLY: Verantwortung für was? SKINNER: Er kann nicht einmal kommunizieren, Agent Scully. Sie werden ihn nicht behandeln, weil sie nicht wissen, was ihm fehlt. Sie sagten, dass er am Sterben sei. Ich musste etwas tun. SCULLY: Er stirbt nicht. SKINNER: Ich fürchte, es ist wahr. SCULLY: (ruhig und überlegt) Er stirbt nicht. Er ist lebendiger, als er jemals gewesen ist. Er ist lebendiger, so lange sein Körper widerstehen kann und was es verursacht hat, könnte im Ursprung außerirdisch sein. SKINNER: Ich weiß. Aber es gibt nichts, was man dagegen tun kann. (SCULLY will nochmals das Zimmer verlassen.) SKINNER: Sie werden Ihnen den Zugriff verweigern. SCULLY: Möglicherweise als sein Partner... aber nicht als seine Ärztin. (sie dreht sich und verlässt das Büro.) [ TD ANMERKUNG: Weiter so, Scully! ] (Afrika. Nacht. Draußen sind Reste eines Feuers. Ein anderes Erdbeben. DR. BARNES räumt Papiere weg. Er betrachtet die Stelle, wo der tote Körper seines FAHRER's gelegen hatte, aber der Körper ist nicht mehr dort, hinterließ nur einen Flecken Blut auf dem Boden. Er schaut sich nervös um.) DR. BARNES: (mit Furcht) Er ist lebendig! Er wurde wieder lebendig gemacht! Heilige Mutter Gottes! (DR. BARNES hebt die Lampe auf und geht zum Strand hinaus.) DR. BARNES: Hallo? (DR. BARNES sieht eine Spur von Fußabdrücken, die zum Ufer führen, lächelt und beginnt in diese Richtung zu laufen, zum Schiff. Er keucht, als er sich dreht und seinen "jetzt auferstandenen" FAHRER sieht, der hinter ihm steht, seine Augen in reinem Weiß und Blut überall auf seinem Hemd. DR. BARNES schreit, als der FAHRER ihn mit der Machete schlägt. Er fällt tot in die Brandung.) (MULDER's Krankenhauszimmer. MULDER starrt gerade aus , ungesehen. Durch das Geplapper der Stimmen, die wir in seinem Kopf hören, kommt eine Stimme ganz klar durch, trotzdem, als ob es von Weitem käme. MULDER dreht schwach seinen Kopf in die Richtung der Stimme.) SCULLY: (Stimme) Bitte. Ich muss ihn sehen. Ich bitte Sie, bitte. Danke. (Wir sehen SCULLY unter der Türe zu seinem Zimmer stehen, mit DR. HARRIMAN und zwei SICHERHEITSBEAMTEN sprechend. Sie lassen sie passieren und schließen die Türe, während sie sich MULDER's Bett nähert.) SCULLY: (sanft) Mulder, ich bin's. Ich weiß, dass Sie mich hören können. Wenn Sie mir nur irgendein Zeichen geben können. (keine Antwort.) Ich möchte, dass Sie wissen, wo ich gewesen bin... was ich fand. Ich denke, dass, wenn Sie es wissen, könnten Sie einen Weg finden, es anzuhalten. (Flüstern) Ich brauche Sie, um durchzuhalten. Ich fand einen Schlüssel... den Schlüssel...zu jeder Frage, die jemals gestellt worden ist. Es ist ein Puzzle... (ihre Stimme beginnt zu brechen) ... aber die Stücke sind dort, damit wir sie zusammenfügen und ich weiß, dass sie Sie retten können, wenn Sie nur durchhalten können. (Sie weint/schreit fast, während sie ihn anfleht, greift seine Hand fest, starrt ins sein leeres Gesicht.) Mulder... bitte. Halte durch. (Afrika. Morgen. AMINA NGEBE kommt mit einigen Polizeioffizieren an. Sie finden am Strand den toten Körper von DR. BARNES. AMINA NGEBE schaut auf den Ozean. Das Fundstück, das im Sand vergraben war, scheint jetzt gegangen zu sein.) Wird fortgesetzt Übertragen worden durch CarriK Übersetzt von Invisigoth < 6th Extinciton > geschrieben von CHRIS CARTER UND FRANK SPOTNITZT Regie: KIM MANNERS Cast: GILLIAN ANDERSON als Special Agent Dana Scully DAVID DUCHOVNY als Special Agent Fox " Spooky " Mulder MIMI ROGERS als Agent Diana Fowley MITCH PILLEGI als A.D. Walter Skinner MICHAEL ENSIGN als Dr. Barnes WARREN SWEENEY als Dr. Harriman KONRAD ROBERTS als traditioneller afrikanischer Mann JO NELL KENNEDY als Amina Ngebe MARI WEISS als ICU Krankenschwester ANTHONY OKUNGBOWA als Fahrer ABDOULAYE N'gom Barnes' Fahrer JOHN FINN als Michael Kritschgau ******************************* Übersetzer: Invisigoth (invisigoth@bluemail.ch - http://members.xoom.com/invisigothX/) nach einem Originaltranscript von CarriKendl@aol.com. Überarbeitung: spooky17 < spooky17@gmx.de > Die deutschen Folgen-Transcripts (und natuerlich viel mehr) findet ihr hier: http://akte-x.here.de dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com