The Goldberg Variation (7x02) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstrahlung USA: 12. Dezember 1999 Buch: Jeffrey Bell Regie: Thomas J. Wright "Wir sind keine Klempner." Disclaimer: Die X-Files und die damit zusammenhängenden Charaktere und Episoden gehören Chris Carter und der 10-13 Produktion. Dieses Folgenscript wurde ohne deren Erlaubnis geschaffen und es ist absolut verboten, es für kommerzielle Gewinne zu benutzen. CHICAGO, ILLINOIS 22:24 UHR (Mehrere Männer sitzen in einem privaten Raum und spielen ein Poker Spiel mit hohem Wetteinsatz. Der eine von ihnen ist JOE CUTRONA, ein gut-gekleideter Mafia-Kerl. Die anderen Männer sind genauso gut gekleidet wie "Geschäftsmänner". Außer einem - HENRY WEEMS. JOE CUTRONA hat die Karten KK247. Er legt alle, außer den König, hin.) JOE CUTRONA: Drei. (Der KARTENGEBER gibt ihm zwei weitere Könige und eine Fünf.) GRAUHAARIGER SPIELER: Gib' mir zwei. (Der KARTENGEBER gibt ihm die verlangten Karten) KAHLKÖPFIGER SPIELER: Zwei. (Er bekommt seine Karten. HENRY WEEMS ist ein kleiner, nervöser, schüchterner und sanft-sprechender Mann Mitte 30. Er sieht irgendwie verloren in diesem Raum aus. In seiner Hand hält er drei Zehner, eine Dame und eine Drei.) HENRY WEEMS: Kann ich bitte 5 Karten haben? KARTENGEBER: Fünf? Meinen Sie das ernsthaft? Vier ist das Limit. Lassen Sie mal Ihr Flieger-As sehen! JOE CUTRONA: Wenn Mr. Weems fünf möchte... denn gib ihm fünf. (Der KARTENGEBER gibt ihm die Karten und nimmt seine eigenen.) KARTENGEBER: Kartengeber nimmt zwei. JOE CUTRONA: (bestimmend) Vier. GRAUHAARIGER SPIELER: (klapprig) Nah-uh. (Der KAHLKÖPFIGE SPIELER klappert auch.) HENRY WEEMS: Wie viel ist das? KARTENGEBER: Vier Stolze können Sie behalten. Sie und ihre fünf leuchtenden neuen Karten. (GRAUHAARIGER MANN zuckt die Schultern.) HENRY WEEMS: Das sind 4000 Dollar. . . und vier weitere. (Die anderen Männer am Tisch sind überrascht. Der KARTENGEBER knallt seine Hand auf dem Tisch, als er mischt.) JOE CUTRONA: Lassen Sie uns das interessanter gestalten. Ich erhöhe auf 15 Riesen. (JOE CUTRONA legt einen großzügigen Haufen Chips in den Topf.) HENRY WEEMS: Ich würde das nicht tun. Das ist alles, was ich brauche. JOE CUTRONA: Sie werden von jemandem abhängig sein, nachdem Sie diese Hand gesehen haben. (HENRY WEEMS legt seine Chips in den Topf.) HENRY WEEMS: Zeigen wir uns jetzt gegenseitig unsere Karten? (Die anderen Männer sehen besorgt aus. DOMINIC, ein sehr großer gefährlich aussehender Mann, der die ganze Zeit über in der Ecke saß und zu JOE CUTRONA hinübersah, stellt sich nun in der Nähe von HENRY WEEMS hin.) JOE CUTRONA: (seine Karten hinlegend) Vier Könige. (HENRY WEEMS legt die 8, die 9, die 10, den Bube und die Dame von Karo nieder.) HENRY WEEMS: Das ist ein "Straight Flush", richtig? [Anm. von Kelly: Sorry, Leute, aber ich habe echt keine Ahnung von Pokern oder sonstigen Kartenspielen, die noch kommen werden. Also seid mir nicht sauer, wenn ich mal was "Komisches" hingekratzelt habe, jo? Thanx] (Die Männer am Tisch starren auf die Karten.) HENRY WEEMS: Anfängerglück. (HENRY WEEMS holt eine Plastiktasche heraus und fängt an, die Chips dort hinein zu füllen.) JOE CUTRONA: Was zum Teufel denken Sie, was Sie da machen? HENRY WEEMS: Nach Hause gehen. JOE CUTRONA: Nein, nein. Nicht so schnell. Wie erwarten eine Chance, um ein wenig Geld zurück zu verdienen. HENRY WEEMS: Leute, das hier sind über 100.000$. JOE CUTRONA: Da liegen Sie verdammt richtig - über 100.000$ sind das. HENRY WEEMS: Und 100.000$ ist alles, was ich brauche. Tschuldigung. Ich hatte Spaß, freilich. Wo kann ich das gegen Bares eintauschen? (JOE CUTRONA schaut DOMINIC an.) SCHNITT ZU: (HENRY WEEMS befindet sich in einem Aufzug mit zwei von CUTRONA's Männern: ANGIE und SAL. SAL sieht wie ein gewisser FBI-Agent aus, wie wir sie alle kennen. (Anm. von Kelly: Nicht jeder... ) Einer von ihnen drückt die Taste für den 29. Stock.) HENRY WEEMS: Leute, ich finde wir fahren nach oben statt nach unten. (Unheilvolle Stille. Sie schleifen ihn grob aufs Dach und er stürzt auf seine Poker Chips.) HENRY WEEMS: Leute... Leute, das meinte ich nicht mit "Bares eintauschen"! Hey! Hey! (Die Männer schleudern ihn über die Seite des Gebäudes. HENRY WEEMS fällt auf die Straße. Er fällt in ein großes offenes Rostgitter. Einen Augenblick später sehen wir, wie seine Hände aus dem offenen Rostgitter kommen und er versucht, sich auf die Straße zu ziehen. Er läuft, ohne großes Ziel vor den Augen, in die Nacht hinein; eine Hand hat er am rechten Auge.) CHICAGO ILLINOIS 9:17 UHR (Belebte Straßenecke. SCULLY, ein sehr schönes schwarzes Kostüm tragend, steigt aus dem Taxi. 555-TAXI [CarriK: Niedliche Anspielung auf einem anderen Film von Gillian Anderson.] Als sie über ein mit Metall versehenes Rostgitter auf dem Bürgersteig läuft, holt sie ihr Handy hervor und wählt.) MULDER: (am Telefon, Stimme nur zu hören) Hallo. SCULLY: (am Telefon) Hey Mulder, ich bin's. Was jetzt? (Hinter SCULLY hatte sich das Rostgitter geöffnet und eine Plattform beginnt, sich nach oben zu bewegen.) MULDER: (am Telefon, Stimme) Sind Sie in Chicago? SCULLY: (am Telefon) Ja, ich bin in Chicago. Ich bin in der nordöstlichen Ecke der 7. Straße und Hunter, wie sie fragten. Nur Sie sind nicht hier. Also, wo sind Sie? (MULDER ist auf der Plattform direkt hinter ihr. Entweder versucht er, wie ein Chicago Gangster auszusehen oder seine Farbenblindheit war diesen Morgen Schuld daran. Er trägt einen bräunlichen Anzug mit einem dunkelblauen T-Shirt und einer dunklen Schnittmuster Krawatte dazu.) MULDER: (am Telefon) Oh, hinter Ihnen. SCULLY: (am Telefon) Na klar. MULDER: (legt auf) Hey, nettes Outfit. (SCULLY dreht sich zu ihm um und lässt ihr Handy verschwinden. Er grinst sie an. Total niedlich.) SCULLY: Hey. Was ist dort unten? MULDER: Bevor Sie das da unten nachprüfen, überprüfen Sie lieber das da. (zeigt auf das Dach des hohen Gebäudes.) Zwei Stocks sind an einem JIMMY CUTRONA vermietet worden, dessen Namen Ihnen eigentlich vertraut sein müsste. SCULLY: Organisiertes Verbrechen. Die Behörden haben vor ein paar Jahren versucht, ihn wegen Gangsterpraktiken ranzukriegen. Spekulation, Erpressung, Mord. MULDER: Der war nun letzte Nacht da, als zwei Agenten auf der anderen Straße im Auto Wache schoben. Sie bezeugten, dass ein Mann von CUTRONA'Dach um 22:40 Uhr runtergestoßen worden war. Dieser Mann fiel 30 Stockwerke in die Tiefe, plus der Entfernung bis zum Schacht, weil diese Türen zufällig immer offen stehen -- gerade durch, nicht einmal ein Netz. SCULLY: Ouch. MULDER: Ich schätze, das war's, was er sagte. Nachdem er aufstand, da raus kletterte und in die Nacht davonlief. (SCULLY und MULDER gehen auf die Plattform und MULDER drückt den Knopf, um ins Kellergeschoss zu gelangen.) SCULLY: Mulder, Sie sagten "dieser Mann". Wer ist dieser Mann? (SCULLY bringt eine Taschenlampe zum Vorschein und fängt an, sich umzusehen.) MULDER: Keine Ahnung. Er lief weg. Die Agenten verfolgten ihn zwar, aber es gibt keine eindeutige Beschreibung. SCULLY: Wurde dieses Kellergeschoss schon durchsucht? MULDER: Nein. Technisch gesehen ist das Fallen von 300 Fuß (Anm. von Kelly: Das müssten 274, 32 m sein ;) mit Überleben kein Verbrechen. SCULLY: Und wie lautet Ihre Theorie? MULDER: Was wäre, wenn dieser Mann eine Art spezielle Fähigkeit besitzen würde? Eine Art genetischer Neigung für schnelles Heilen oder eine feine Gewebe Regeneration? SCULLY: Nun grundlegend, was wäre, wenn wir nach Wile E. Coyote Ausschau halten würden? Sie wollten sagen, dass er unverletzbar ist, richtig? (MULDER wollte schon "Ja" sagen, aber er stoppte sich. Sehr witzig.) SCULLY: Sie wissen doch noch 1998, wo ein britischer Soldat 4.500 Fuß, mit Federn versehen, in die Tiefe fiel und sein Fallschirm nicht aufging und er aber nachher nur mit einer gebrochenen Rippe davonlief. MULDER: Wie ist Ihr Standpunkt? SCULLY: Mein Standpunkt ist, dass wenn es einen Windstoß gab oder einen plötzlichen Aufwind und wenn er vielleicht in einem exakten Winkel aufkam, ich meine, ich weiß es nicht. Vielleicht hatte er auch einfach nur Glück. MULDER: (liebevoller Sarkasmus) Was wäre, wenn er wirkliches, wirkliches Glück hatte? Das ist Ihre wissenschaftliche Erklärung, Scully? (fängt an zu lachen, als SCULLY ihn mit der Lampe anstrahlt) Ich meine, wie viele Tausende veränderbare Größen würden für die richtige Mischung für diese Theorie zusammenkommen, um stichhaltig zu liegen? SCULLY: Ich weiß es nicht. MULDER: Nun, Tausende. (SCULLY schaut gründlich zu einer Wäschereiküche in dem Kellergeschoss. Da ist ein Karren, deren Räder ziemlich verbogen auszusehen scheinen. Das Logo auf der Seite des Karrens steht für "Grayson's Linen Service.") SCULLY: Mulder? MULDER: Ja? SCULLY: Sehen Sie sich das an. Wenn dieser Karren auf der Plattform war, als er dort aufschlug, dann würde das den Zustand dieser Räder erklären. Und was wäre, wenn dieses ganze Dings damit sein Leben gerettet hätte? MULDER: Wir werden ihn wohl finden müssen, wenn wir ihn fragen wollen. SCULLY: Ja, wir müssen ihn finden. (Als MULDER unter den Handtüchern in dem Karren ein kleines rundes Objekt ausmacht, fällt es plötzlich auf den Boden. Sie bücken sich, um es anzusehen. MULDER hebt es auf. Es ist ein künstliches Auge.) MULDER: Sieht so aus, als ob wir schon einen kleinen Teil von ihm gefunden haben. MELROSE PARK, ILLINOIS 10:23 UHR (früh) (Außerhalb eines billigen Apartment Gebäudes. MULDER und SCULLY schauen auf die Türklingeltafel. MULDER drückt die Nummer 313 und sie warten.) SCULLY: Ich denke, Sie sollten einen Express nehmen, Mulder. Es gibt mindestens 600 Menschen mit künstlichen Augen im Großraum Chicago. MULDER: Ja, aber nur dieser eine Henry Weems hatte heute Morgen einen Termin, um ein neues zu bekommen. (MULDER klingelt noch einmal.) SCULLY: Vielleicht kann er den Weg zu seiner Tür nicht finden. (MULDER lächelt über ihren Witz. Eine ältere Frau mit einem welligen Einkaufskorb kommt aus dem Gebäude. MULDER hält die Tür auf, bevor sie hinter ihr in die Angel fällt.) MULDER: Kommen Sie, Scully. Ich habe Glück. (MAGGIE LUPONE, Ende Dreißig, kommt frustriert aus ihrem Apartment heraus und hält MULDER und SCULLY auf, als sie aus dem Fahrstuhl kommen.) MAGGIE LUPONE: Können Sie mir helfen? Es ist ein Notfall. (Sie führt sie zu ihrem Apartment. Der Küchenausfluss spritzt überall Wasser auf den Küchenboden.) SCULLY: Ma'am, wir sind keine Klempner. MAGGIE LUPONE: Ich habe nicht gesagt, dass sie das wären. Ich möchte nur das verdammte Wasser abstellen und zur Arbeit gehen. (drückt MULDER einen Schraubenschlüssel in die Hand) Sehen Sie, Sie sind stärker als ich, richtig? Das Ventil ist unter dem Abfluss. (MULDER hält für einen Moment den Schraubenschlüssel, geht dann widerstrebend zum Abfluss hinüber. [In diesem Punkt erinnert CarriK ihren Ehemann und Freunde, dass Scully natürlich auch das Ventil befestigen würde, während sie Kugeln ausweicht und mit einem Schwarm von Virus-infizierten Insekten kämpft.] ) MULDER: Ihr Gebäude Statist - Henry Weems - er ist nicht hier in der Nähe? (MULDER bewegt sich langsam unter dem Abfluss, um an dem Rohr zu arbeiten.) MAGGIE LUPONE: Mr. Verlässlich? Der müsste auf Jimmy Hoffa warten. (RICHIE LUPONE, ein ungefähr 10 Jahre alter Junge kommt in die Küche.) RICHIE LUPONE: Sie drehen das in die falsche Richtung. MAGGIE LUPONE: Hey Richie, mein Liebling, zurück ins Bett. RICHIE LUPONE: Aber Mom... MAGGIE LUPONE: "Abers" sind für Sitzungszeiten und ich möchte, dass du zurück ins Bett gehst. (Sie schickt RICHIE LUPONE sanft aus dem Raum und dreht sich dann zu MULDER um, der immer noch in die falsche Richtung dreht.) MAGGIE LUPONE: Er hat Recht. Im Uhrzeigersinn. MULDER: Ich weiß. Im Uhrzeigersinn. (Die Dichtungen platzen auf. Wasser spritzt nun auch aus dem Rohr unter dem Abfluss. Durchnässt steht MULDER langsam auf. SCULLY schließt ihren Mund, um nicht laut loszulachen. Ein quietschendes Geräusch ertönt und MULDER kracht plötzlich durch den Fußboden in die Wohnung darunter. Entsetzt rennt SCULLY zu dem Loch.) SCULLY: Sind Sie in Ordnung, Mulder? (Sie sieht MULDER inmitten der Bodentrümmer.) MULDER: Ja, alles klar. Mein Arsch bremste den Fall. Raten Sie mal, wen ich gefunden habe. (zu jemand anderem im Raum:) Henry Weems nehme ich an? (HENRY WEEMS trägt eine schwarze Augenbinde über die rechte Augenhöhle.) (Später führt HENRY WEEMS, einen Werkzeugkasten tragend, MULDER und SCULLY in sein Apartment. Die Wohnstube ist voll mit hauseigengemachten "Rube Goldbergistische Maschinen" überlagert. [Anm.: Schaut mal unter: http://www.rubegoldberg.com/ für mehr Informationen] MULDER trocknet seine Haare mit einem Handtuch.) HENRY WEEMS: Nächstes Mal überlassen Sie das lieber jemand Professionellen. MULDER: Oh, uh... oh, uh... Sie möchten sich mit mir messen, Cinderella? (MULDER holt das künstliche Auge, eingehüllt in dem nassen Handtuch, hervor. HENRY WEEMS nimmt es und beginnt, es zu reinigen.) SCULLY: Mr. Weems, warum haben Sie sich in einem leeren Apartment versteckt? HENRY WEEMS: Nicht versteckt -- aus dem Weg gegangen. SCULLY: Aus dem Weg gegangen, wem? HENRY WEEMS: Euch Menschen. Jetzt haben Sie mich gefunden, lassen Sie das jetzt auch ganz schnell hinter mich bringen. Aber auf keinen Fall werde ich gegen Jimmy Cutrona aussagen. SCULLY: Letzte Nacht hat Sie Cutrona von dem Dach der 1107 Hunter Avenue gestoßen - ist das korrekt? HENRY WEEMS: Sie haben das nicht von mir gehört. Ich lasse euch mich nicht nach Muncie, Indiana ziehen, um Milchkühe zu melken. MULDER: Mehr zum Thema, Sie überlebten einen, uh... 300 Fuß Sturz im Grunde genommen ohne... Schäden. (Es ertönt ein platschendes Geräusch, als HENRY WEEMS sein Auge wieder einsetzt. MULDER findet es eklig, aber zugleich auch wieder faszinierend. Er blickt zu SCULLY, dann wieder zu HENRY WEEMS.) HENRY WEEMS: Ich weiß es nicht. Vielleicht... der Wind war richtig und ich landete auf einen Haufen Handtüchern -- keine Ahnung. SCULLY: Sie hatten Glück? HENRY WEEMS: Ja, ich schätze schon, außer... Sie sollten mal meine... Prellung sehen. (zeigt ihnen seinen Ellenbogen) MULDER: (unsympathisch) Oh... HENRY WEEMS: Dazu kommen noch meine nicht erhaltenden Poker Gewinne. SCULLY: Das war's also, was Sie letzte Nacht taten - Poker spielen? HENRY WEEMS: Cutrona dachte, ich betrüge. Ich tat es nicht. Aber wie ich schon sagte, das kommt nicht von mir. MULDER: Ich stelle mir vor, dass es ein hochgesetztes Poker Spiel gewesen sein musste. Haben Sie viel an Geld gewonnen? HENRY WEEMS: Keine Ahnung... ein bisschen. (MULDER schaut sich eine der Maschinen an.) MULDER: Was ist das? Haben Sie das gemacht? HENRY WEEMS: Uh-huh. Es ist so was wie 'nen Hobby. MULDER: Mm-hmm. Was dagegen, wenn ich... ? (MULDER drückt einen Hebel, der einen Ball loslässt, welcher dann eine Spirale herunterrollt, die etwas fallen läßt, das eine Rolle mit Band streift, der etwas umdreht, was schließlich eine kleine Menge von kleinen Bällen freilässt, welche dann eine Falltür öffnen, die dann die dazu führt, dass sich ein hölzernes schwebendes Männchen auf einem Gerüst erhängt. [Anm. von Kelly: Bitte nehmt's mir nicht so übel -- Englisch ist schließlich nicht meine Muttersprache ;) ] MULDER: (lachend) Ah... das ist handwerkliches Können. Was bedeutet das? HENRY WEEMS: Was meinen Sie mit "Was bedeutet das"? MULDER: Ja, was ist - was ist... HENRY WEEMS: Es bedeutet rein gar nichts. Es ist halt nur... ich weiß es nicht. MULDER: Es ist Ursache und Wirkung. HENRY WEEMS: (unangenehm) So, sind - sind wir jetzt fertig? SCULLY: Nun, es würde in ihrem besten Interesse liegen. Er hat einmal versucht, Sie zu töten und er wird es unzweifelhaft noch einmal probieren. MULDER: Ja, wir können Sie beschützen. HENRY WEEMS: Ich werde es wohl darauf ankommen lassen. (Später, MULDER und SCULLY stehen vor dem Fahrstuhl. SCULLY drückt den Knopf, um nach unten zu fahren.) SCULLY: Nun, das ist der Plan, wie ich ihn sehe: wir benachrichtigen das Chicagoer Büro über Weems, lassen ihn seine Zeugenaussage machen, Sie ziehen sich andere Klamotten an... (MULDER hebt seine Augenbraue, SCULLY lächelt) SCULLY:... wir fliegen bei Sonnenuntergang zurück nach D.C. und die Welt ist in Ordnung. MULDER: Kommen Sie schon, Scully. Sie laden diesen Fall wie Müll ab, gerade wo er interessant wird. SCULLY: "Interessant" Mulder, war das, als wir nach Wile E. Coyote Ausschau hielten. (sie drückt die Taste noch einmal) Kommen Sie, Mulder, dieser Kerl hatte einfach nur Glück gehabt. Das hier ist keine X-Akte. MULDER: Vielleicht ist sein Glück aber die X-Akte. (SCULLY beschließt, dass sie lange genug auf dem Fahrstuhl gewartet haben.) SCULLY: Treppen. (SCULLY betretet das Treppenhaus, MULDER ist nun hinter ihr. Als die Tür schließt, ertönt unmittelbar danach die Fahrstuhlklingel und einer von CUTRONA's Männern, ANGIE, tritt heraus und geht in Richtung HENRY WEEMS' Apartment.) SCHNITT ZU: (MULDER und SCULLY kommen aus der Eingangstür heraus. MULDER fässt in seine nassen Hosentaschen, dreht sich schnell um und versucht, die Tür aufzuhalten, bevor sie zufällt. Er kriegt sie nicht mehr.) MULDER: Oh... Autoschlüssel. Die muss ich wohl oben verloren haben, als ich gefallen bin. SCHNITT ZU: (ANGIE, Pistole in der Hand, trritt die Tür von HENRY WEEMS' Apartment ein. Als er gerade auf HENRY WEEMS schießen will, drückt MULDER die Klingel. ANGIE schaut zur Klingel in dem Apartment und schießt. Die Kugel trifft die Lampe. Die Lampe fällt auf den Boden und haut das Bügelbrett um. HENRY WEEMS springt zur Couch, um sich dort zu verstecken und reisst die Couch um. ANGIE fängt an, zu HENRY WEEMS zu laufen, aber er stolpert und macht einen eindrucksvollen kurzen Rundflug durch die Luft. MULDER und SCULLY, die den Schuss gehört und zurück ins Gebäude gerannt sind, gehen den Flur entlang, Pistolen in der Hand und treten durch die offene Tür des Apartments ein. Sie starren ANGIE an, der nun tot ist und an einem Schnürsenkel von der Zimmerdecke an einem Ventilator hängt. HENRY WEEMS ist weg.) (1. Werbung) (Das Apartment. Verbrechensszene. Ein FOTOGRAF von der Polizei nimmt Bilder von dem immer noch von der Zimmerdecke hängenden Körper. MULDER sieht ihm zu.) MULDER: So, wie viele wollen Sie denn noch von ihm machen? (Der FOTOGRAF schüttelt empört seinen Kopf und entfernt sich von MULDER, ignoriert ihn. SCULLY beendet das Gespräch mit einem Polizisten und geht zu MULDER.) SCULLY: So, uh, wir haben das gesamte Gebäude durchsucht, aber es gibt keine Spur on Henry Weems. Ich schätze, er ist auf der Flucht. MULDER: Unser toter Mann hier ist Angelo Bellini, "ANGIE, das Tier". Er ist ein Vollstrecker für die Cutrona Familie und ich denke nicht, dass sein Besuch rein freundlicher Absicht war. SCULLY: Sie denken, dass Weems ihn aus reiner Selbstverteidigung umgebracht hat? MUDER: Ein magerer Kerl mit keinem guten Wahrnehmungsvermögen gegen einen Mann, der den Spitznamen "Das Tier" trägt? Das glaube ich nicht. Sie und ich wissen, dass Weems niemanden umgebracht hat. Außerdem waren wir nur für zwei Minuten weg. Dieser Kerl hatte nicht mal ne Schramme. Ich denke, das es eine Herzattacke war. SCULLY: Was zum Teufel ist hier passiert, Mulder? MULDER: Ursache... und Wirkung. SCULLY: Das heißt... ? MULDER: Okay... Sehen Sie. (MULDER spielt den Angriff nach, durchsetzt mit Filmmaterial des eigentlichen Trittes) Nun tritt Bellini die Tür ein -- whaa gaa! -- er will Weems umbringen, richtig? Und als er gerade abdrücken will, kommt ein Geräusch dazwischen... die Klingel -- als ich klingelte, um ins Apartment zurückzukommen. Und als er dann Abzug drückt, ist sein Ziel weg, richtig? Und er trifft die Lampe, die dann herunterfällt und das Bügelbrett trifft und Weems springt zum Sofa. Nun will Bellini zu ihm hin, aber er stolpert über das Bügelbrett, hüpft über den Stuhl macht einen kleinen Rundflug und seine Schnürsenkel verhaken sich in dem Ventilator QED. [Anm. v. spooky17: QED ist eine Abkürzung für das lateinische "quod erat demonstrandum", zu deutsch "Was wir beweisen wollten."] (SCULLY gibt ein kleines Lachen von sich. Der Schnürsenkel reißt plötzlich und der Körper fällt auf dem Boden.) MULDER: Ursache und Wirkung: sieht aus wie unverwandte und unverbundene Geschehnisse und Vorkommnisse, die unverwandt erscheinen und zufällig vorher passierten, aber die anscheinend in Henry Weems Gunst kettenreagierten. SCULLY: Stummes Glück? MULDER: Ja, es sieht so aus, als ob er da irgendwie reingetreten ist. Er - er gewann groß beim Pokern, er - er überlebte einen Sturz von einem Wolkenkratzer... und jetzt das hier. (RICHIE LUPONE kommt aus seinem Zimmer und schaut sich neugierig im Apartment um.) SCULLY: Warten Sie mal 'ne Sekunde. MULDER: Okay. SCULLY. (sie geht zu RICHIE) Hey. Dein Name ist Richie, nicht? RICHIE LUPONE: Ja. SCULLY: Ich bin Dana. RICHIE LUPONE: Hi. SCULLY: (sanft dreht sie RICHIE von dem Schauplatz weg) Warum gehen wir nicht, uh, zurück in deinem Zimmer? Ich bin sicher, dass deine Mom das auch wünschen würde. (In RICHIE's Zimmer sitzt Scully neben ihm, als er auf dem Bett liegt. Sportlegenden zieren die Wände.) SCULLY: Ich schätze, du bist ein Sportfan. Welcher gefällt dir am besten? RICHIE LUPONE: Nun, eigentlich Basketball. Aber jetzt die sind die Bulls scheiße, dann also eigentlich Baseball lieber. SCULLY: Ich mag Baseball auch. (SCULLY bemerkt ein anderes kompliziert aussehendes "Rube Goldbergistisches" Gerät im Zimmer.) Hat das Henry für dich gemacht? (SCULLY macht das Spielzeug an. Nach komplizierten Vorgängen des Sprungbrettes, hüpft ein Ball durch einen Reifen. Sie gluckst.) SCULLY: Das ist wirklich geschickt. RICHIE LUPONE: Ja. Er hat es für mich gemacht, als ich im Krankenhaus lag. Er sagte... es ist die Ursache... alles passiert mit einem Grund... nur manchmal ist es schwer für uns, das zu erkennen. SCULLY: Du warst im Krankenhaus wegen deiner Leber? RICHIE LUPONE: Sie arbeitet nicht so gut. (Pause) Sucht die Polizei nach Henry? SCULLY: Ja. Sie wollen nur mit ihm reden. Hast du irgend eine Ahnung, wo er hingegangen sein könnte? RICHIE LUPONE: Mm - mm. Seitdem ich krank bin, geht er immer öfter weg. (SCULLY geht zurück zu MULDER.) MULDER: Gab der Junge Ihnen einige Anhaltspunkte? SCULLY: Er weiß nichts. (Sie beginnen, den Flur entlang zu laufen.) SCULLY: Mulder, zu Ihrer Theorie... MULDER: Mm - hmm? SCULLY: Warum sollte Mann, der auf der Welt am unnatürlichsten und am meisten vom Glück verfolgt wird, als ein Gebäudeleiter arbeiten? Ich meine, warum rennt er nicht einfach zur Illionois Staats Lotterie, macht mit und, Sie wissen schon, er würde automatisch gewinnen? (HENRY WEEMS ist in einem Boden-Luft-Loch neben ihnen und hört durch ein Heizungsrohr ihre Unterhaltung mit.) (Später sitzt HENRY WEEMS neben RICHIE LUPONE auf dem Bett. RICHIE LUPONE öffnet seine Augen und lächelt.) HENRY WEEMS: Wie fühlt man sich, Kumpan? RICHIE LUPONE: Ich bin okay. Die Polizei sucht nach dir aber. Wie kam's dazu? HENRY WEEMS: Uh... du weißt schon -- man tut den Leuten einen Gefallen, befestigt die Dichtungen für kostenlose Kabel... sei darüber nicht traurig. Du wirst für eine Weile auch ohne mich auskommen. RICHIE LUPONE: Wo gehst du hin? HENRY WEEMS: Etwas, was ich schon lange hätte machen müssen. Du bekommst jetzt ein bisschen Ruhe. SCHNITT ZU: (Draußen. SCULLY steht mit ihrem Handy neben dem Auto.) SCULLY: (am Telefon) Das ist es?... Brauche nichts weiter. Okay. Danke. (Sie legt auf und leistet MULDER im Auto Gesellschaft.) MULDER: Henry Weems hat kein Vorstrafenregister, nehme ich an? SCULLY: Er hat nirgendwo eine Kartei, Mulder. Er hat in einem Jahr nicht einmal genug verdient, um die Steuern zu begleichen. Er hat keine rettenden Konten, keine Scheckkonten, keine Versicherungsprämien. Nicht mal eine Mietbetragskarte für diese Sache. Er hat auch keinen Führerschein. Ich meine, es ist, als ob er absichtlich von dem Radar weggeblieben ist. Er hat sich von der Welt zurückgezogen. MULDER: Seit Dezember 1989. (zeigt ihr einen Zeitungsausschnitt) Als ein Pendler Jet im Lake Michigan abstürzte, waren 21 Passagiere darunter. Es gab einen Überlebenden. SCULLY: Henry. MULDER: Ja. Deswegen verlor er sein Auge. Schneeweiße Nacht, Weihnachtsdruck. Er wurde von drei vorherigen Flügen herumgestoßen, bevor sie letztendlich einen Sitz für ihn in dem verhängnisvollen Flugzeug fanden. Schätzen Sie mal, welche Sitznummer. SCULLY: 13? MULDER: Im Flug 7. SCULLY: Weiteres Glück, meinen Sie? MULDER: Nennen Sie es gut oder schlecht, aber vielleicht war das der Anfang von allem. Was ist, wenn dadurch ein brandneuer Henry Weems aus den Trümmern entstanden war? Einer, der unwiderruflich und bleibend Glück hatte? Vor 1989 hatte Henry für neun Jahre einen Job als Zugführer, aber nach dem Unfall, wie Sie schon sagten - verschwand er vom Gesicht der Erde. Er verschwand rasch mit all seinen Freunden und zog nach Melrose Park um. SCULLY: Mulder, es gibt Millionen von Gründen für die einschließliche Überlebensschuld. Ich meine, was für mich keinen Sinn ergibt ist, warum Henry Weems gleich einpackte, nur weil er plötzlich so viel unheimliches Glück hatte. MULDER: Was für mich keinen Sinn ergibt ist, warum er nach all den Jahren wieder auftauchte. Warum er sich plötzlich dazu entschied, sein Glück in diese Richtung zu lenken. (HENRY WEEMS betritt einen Tante-Emma-Laden, der Lottoscheine verkauft. Der Geschäftsführer des Ladens, ein alter Mann, MAURICE ALBERT, beendet einen Verkauf.) MAURICE, DER ANGESTELLTE: Alles klar. Pass auf dich auf, Bruder. KUNDE: (verlässt den Laden) Bis später. (HENRY WEEMS geht zum Ladentisch.) HENRY WEEMS: Hey, wie viel Geld bringt das Lotto? MAURICE, DER ANGESTELLTE: 28 Millionen Dollar. HENRY WEEMS: Ich brauche diese Menge nicht. MARICE, DER ANGESTELLTE: Sie brauchen diese Menge nicht. Wie viel brauchen Sie denn, uh, Rockefeller? HENRY WEEMS: Mehr so was wie 100 Riesen. (MAURICE reißt einen der Scheine ab und verkauft ihn an HENRY WEEMS.) MAURICE, DER ANGESTELLTE: Hier. Ein Dollar. (HENRY WEEMS nimmt sein Schein mit zu einem anderen Kunden, ein junger Mann mit einem spitzen Punk Rocker Haar-Schnitt, der sein Schein bearbeitet.) PUNK: Die sind scheiße. (HENRY WEEMS benutzt sein "Leatherman" Werkzeug, um seinen eigenen Schein zu bearbeiten. Ein Fernseher läuft. Die "NEWSWOMAN" [Anm. von Kelly: Ich kann es ja wohl schlecht mit Nachrichtenfrau übersetzen, oder?] [Anm. v. spooky17: Nachrichtensprecherin?] Megan MacLean auf WTMK sendet gerade.) NEWSWOMAN IM FERNSEHEN: Polizisten haben bestätigt, dass ein Melrose Park Gebäudeleiter für Befragung in einem Fall gesucht wird, der einige Quellen eines ungewöhnlichen bösartigen Unterwelt-Mord bringen kann. (PUNK sieht auf HENRY WEEMS' Schein.) PUNK: Sie haben es! Sie haben 100 Riesen gewonnen! NEWSWOMAN IM FERNSEHEN:... eine geschlossene Quelle für den Fall umschreibt als ein... HENRY WEEMS: (zum Angestellten) Wo kann ich mein Geld abholen? MAURICE, DER ANGESTELLTE: (aufgeregt) Sie werden es Ihnen senden. 8200 Dollar im Monat für 12 Monate. Ja! HENRY WEEMS: Das ist zu lange. (Enttäuscht schmeißt HENRY WEEMS sein Schein in den Abfalleimer. Einen Herzschlag später holt der PUNK den Schein wieder raus.) HENRY WEEMS: Nein, bitte. Ich würde das nicht tun. PUNK: Oh, Baby. Oh, süßes Baby. MAURICE, DER ANGESTELLTE: Alles im Abfalleimer dieses Ladens ist Ladenbesitz. [Anm. von Kelly: Ahhhhh, jetzt auf einmal! Als ob der Typ nicht schon genug Kohle kriegen würde...] PUNK: Ja, richtig. In deinen Augen. HENRY WEEMS: Nein, legen Sie es einfach wieder weg. Etwas Schreckliches wird passieren. PUNK: Auf Wiedersehen, ihr Ärsche. (Der PUNK rennt nach draußen und stellt sich mitten auf die Straße mit seinem Schein.) PUNK: Ich habe es! Ich habe gewonnen! Ich habe im Lotto gewonnen! 100 Riesen, ihr Dummköpfe. 100 Riesen! (Quietschende Reifen, als ein großer Truck den PUNK anfährt.) (Später vor dem Laden. Der PUNK hat eine Sauerstoffmaske auf und wird in einen Krankenwagen gebracht.) ARZT: Auf drei... Eins, zwei, drei. (SCULLY redet mit MAURICE, DEM ANGESTELLTEN. Sie zeigt ihm ein Bild von HENRY WEEMS.) SCULLY: Lassen Sie mich das jetzt gerade heraussagen: Das ist der Mann, der anfänglich das Geld genommen hat? MAURICE, DER ANGESTELLTE: Mm - hmm. SCULLY: Und Sie und er haben gleichzeitig festgestellt, dass das Unfallopfer immer noch am Leben war und dieser Mann zu Fuß flieh? MAURICE, DER ANGESTELLTE: Mm - hmm. SCULLY: Später gab Ihnen der Mann, der vom Truck angefahren worden war, den Lottoschein und sagte... MAURICE, DER ANGESTELLTE: (stolz) "Maurice, ich möchte, dass sie den haben." SCULLY: (skeptisch) Mm - hmm. Danke, Mr. Albert. Ich denke, das war alles. MAURICE, DER ANGESTELLTE: Ja, bitte. (MAURICE, DER ANGESTELLTE geht weg. MULDER geht zu SCULLY.) SCULLY: Für solch einen glücklichen Mann geschehen aber unglückliche Dinge in der Henry Weems' Gegenwart. MULDER: Vielleicht ist das der Teil des Paketes. Kann nicht eins ohne das andere haben. SCULLY: So, Mulder, Henry Weems kam hier her, um sich einen Lottoschein zu kaufen. Warum? MULDER: Vielleicht ist es das, was Sie sagten. Warum würde der Mann mit dem meisten Glück auf der Welt nicht Lotto spielen? (sie erkennen... ) Tatsächlich war es das, was Sie vor einer Stunde sagten, nachdem Sie es sagten. (MULDER benutzt seine Taschenlampe, um in das Loch rechts außen von HENRY WEEMS' Apartment zu gucken. SCULLY kommt aus dem Apartment.) SCULLY: Nun, er ist nicht an seinem Platz und nicht mit Richie irgendwo unterwegs. Sie denken, dass er sich dort versteckte? MULDER: Er "versteckt" sich nicht, er "geht aus dem Weg". SCULLY: Schön verdammt gut, würde ich sagen. Wir müssen das ganze Gebäude durchsuchen, Mulder. Ich werde mit dem Dach anfangen, wenn Sie mit dem Kellergeschoss anfangen möchten. (MULDER beobachtet, wie SCULLY zu den Treppen geht und begleitet sie dann. Als die Tür zu dem Treppenhaus schließt, kommt ein anderer von JOE CUTRONA's Männern, SAL, zum Vorschein. Er umrundet die Ecke des Flurs und geht in Richtung Apartment. Er findet es leer, aber entdeckt das unterirdische Luftloch, legt seine Pistole weg und schaut hinein.) (In einem anderen Raum unten befindlich, benutzt HENRY WEEMS sein "Leatherman" Werkzeug, um eine andere hölzerne Figur zu schnitzen. Er hört den Türknopf klappern. HENRY WEEMS steckt das Werkzeug in seine Brusttasche und versteckt sich. MULDER betritt den Raum und schaut sich um. Er bemerkt das Loch. Er zieht die Decke weg und holt HENRY WEEMS heraus.) HENRY WEEMS: Hey... hey. Schauen Sie sich den rauen Stoff an. MULDER: Henry Weems... Sie sind ein harter Mann, um sie ausfindig machen zu können. HENRY WEEMS: Ich arbeite hier. MULDER: Oh? Sie und ich werden jetzt ein Gespräch führen. (MULDER drückt ihn in einen Stuhl.) Setzen Sie sich einfach hin und bewegen sich nicht, okay? HENRY WEEMS: Rowdy. (MULDER holt sein Handy hervor, um SCULLY anzurufen. HENRY WEEMS sieht SAL in der Türöffnung stehen. Er hat eine Pistole in der Hand.) HENRY WEEMS: Oh, nein. Nicht schon wieder. (SAL zielt auf HENRY WEEMS und erblickt MULDER, der ihn auch sieht. SAL schießt auf HENRY WEEMS. Die Kugel springt von HENRY WEEMS' Brust, streift MULDER's Arm, hüpft an zwei Wänden entlang und landet in der Mitte von SAL's Brust. SAL fällt zu Boden. SCULLY erscheint in der Tür. Sie und MULDER starren HENRY WEEMS an, der jetzt sein Werkzeug aus der Brusttasche holt und sie ihnen zeigt.) (2. Werbung) ST. PATRICIA's HOSPITAL CHICAGO, ILLINOIS (Krankenhaus Intensivstation. SAL liegt mit dem Gesicht nach unten auf einer Trage, sein Rücken ist verbunden.) KRANKENSCHWESTER: Schaffen wir ihn zum OP 40. Kommt durch. (MULDER, in seinem T-Shirt, bekommt seine Wunde von einer MEDIZINASSISTENTEN verbunden. Er lächelt, als sie fertig ist und geht.) HENRY WEEMS: Tut es weh? MULDER: (zieht sein T-Shirt an) Sticht ein bisschen. Aber ich werde es überleben. (SCULLY kommt zu ihnen und drückt MULDER eine neue Packung Karten in die Hand.) MULDER: Kommen Sie her, Henry. Ich möchte etwas versuchen. HENRY WEEMS: Was genau? SCULLY: Ich habe keine Anhaltspunkte. (MULDER mischt die Karten und zeigt eine.) MULDER: Karo Neun. Sie sind dran. HENRY WEEMS: Womit? MULDER: Ich denke, Sie wissen das. (Widerwillig dreht HENRY WEEMS die Karo 10 um.) MULDER: (fälschlich überrascht) Uh, Sie gewinnen. Doppelt oder nichts. (MULDER mischt die Karten und schlägt den Karo-König auf.) MULDER: Whoo - hoo! Schwierig zu schlagen. (HENRY WEEMS schlägt das Kreuz-As auf.) MULDER: Sie haben noch einmal gewonnen. SCULLY: Mulder, was soll das beweisen? MULDER: Es beweist, dass wenn wir das noch 10000 Mal spielen würden, er diese 10000 Mal gewinnen würde. Er ist unfähig zu verlieren. Wie fühlt man sich, wenn man der Mann ist, der im Universum am stärksten vom Glück verfolgt wird, Henry? (Pause) HENRY WEEMS: Es ist entsetzlich. Sie haben ja keine Ahnung. MULDER: Nein, nein, ich habe die, weil wenn Sie Glück haben -- wirkliches, wirkliches Glück -- die Leute um Sie herum neigen dann dazu, etwas zuzustoßen. Ist das richtig? HENRY WEEMS: Ich denke, es ist so was in der Art. Mir passiert etwas Gutes und jemand anderes bekommt es dafür ab. MULDER: Darum sind Sie meistens zu Hause geblieben, hielten sich zurück, aber kürzlich haben Sie sich ein bisschen weitergewagt. Sie haben Poker mit diesen Leuten gespielt. HENRY WEEMS: Ich dachte, die könnten den Verlust einstecken. Der Haufen Blödmänner... Sie hätten zahlen müssen, man! MULDER: Es kümmert Sie nicht, dass ein paar Kriminelle verletzt wurden, aber dann gingen Sie und spielten Lotto. HENYR WEEMS: Ich wusste, dass ich das nicht hätte machen sollen. Aber ich brauchte das Geld. MULDER: Wofür? (Pause) SCULLY: Für Richie, nicht? HENRY WEEMS: (sitzend) Es sind die Komplikationen mit seiner Hepatitis. Er ist auf jeder Blutspendeliste, die die haben. Aber er hat einen seltenen Bluttyp -- B-negativ. Und er ist C-N... etwas. SCULLY: CMV negativ. Cytomegalovirus. HENRY WEEMS: Zur Zeit können Sie einfach keinen Blutspender auftreiben. Es gibt da ein Behandlungsprogramm in England. 100 Riesen würden ihn da reinbringen. Es ist experimentell, aber es ist die beste Chance, die er haben könnte. Bin ich jetzt verhaftet? MULDER: Nein. SCULLY: Wie auch immer, Sie werden Schutz vor Cutrona und seinen Männern brauchen. (MULDER gibt SCULLY einen "Blick". HENRY WEEMS dreht von MULDER's Blatt eine Karte herum. Es ist der Herz-König.) HENRY WEEMS: Ich würde eher sagen, die brauchen Schutz vor mir. (HENRY WEEMS geht den Flur entlang und ist außer Sichtweite.) SCULLY: Es tut mir leid, Mulder. Das war äußerst verantwortungslos. Sie füttern die Wahnvorstellungen von einem Mann, der drei Versuche in seinem Leben machte. Sie redeten ihm vermeintlich ein, schützende Obhut anzunehmen, anstatt abzulehnen. MULDER: Ich hätte mit Ihnen übereingestimmt, wenn ich dächte, sein Leben wäre in Gefahr. (Als MULDER und SCULLY Ihre Unterhaltung beendet haben, sehen wir HENRY WEEMS, wie er das Krankenhaus verlässt, als JOE CUTRONA und der große Bursche, DOMINIC, gerade eintreffen. JOE CUTRONA hält ein Blumenbukett in den Händen.) MULDER: (Stimme) Wie es aussieht, macht er einen besseren Job in Cutronas Organisation, als beim FBI. Ich wundere mich, warum wir aus ihm keinen ehrenhaften Agenten gemacht haben. (JOE CUTRONA sieht HENRY WEEMS und nickt zu DOMINIC, der ihm nachgehen soll. DOMINIC verfolgt ihn.) SCULLY: (Stimme) Mulder, Sie vertrauen dem Zufall und dem Glück verblüffend stark. Im Grunde genommen wetten Sie das Leben eines Mannes darauf. Und wenn Sie halt an sogenannten Glückssträhnen glauben, sollten Sie wissen, dass sie eines Tages auch mal enden. (Im Krankenhaus zieht SCULLY die Karte das Herz-As von MULDER's Stapel.) SCULLY: Der Mann mit dem meisten Glück? Also, Mulder, ich habe ihn gerade geschlagen. (MULDER nimmt seine Jacke und rennt zum Ausgang.) SCULLY: Mulder? MULDER: Kommen Sie schon, Scully. (MULDER rennt aus dem Krankenhaus und sieht HENRY WEEMS, als DOMINIC, ein Sprungmesser in der Hand, ihm näher kommt.) MULDER: Henry! (HENRY WEEMS rennt auf die Straße und wird von einem Truck angefahren. DOMINIC geht weg. MULDER rennt zu HENRY WEEMS und bückt sich nach unten, um seinen Puls zu ertasten. Das gefälschte Auge ist wieder rausgesprungen und liegt auf dem Bürgersteig. MULDER schaut zu SCULLY auf.) (LUPONE's Apartment. RICHIE LUPONE spielt mit dem Spielzeug, was HENRY WEEMS für ihn gemacht hat. Wir sehen ihn von hinten. Er kratzt sich an seinem Hals und seiner Schulter. MAGGIE LUPONE kommt herein.) MAGGIE LUPONE: Du brauchst Ruhe. RICHIE LUPONE: Ich habe Ruhe. MAGGIE LUPONE: Das Spielen auf dem Flur zählt nicht. Wirst du nicht irgendwann müde davon? RICHIE LUPONE: Henry sagte, das wäre Erziehung. MAGGIE LUPONE: Ja, nun, ich möchte nicht, dass du alles, was Henry sagst, glaubst. (MAGGIE LUPONE hilft ihrem Sohn auf und führt ihn ins Bett.) MAGGIE LUPONE: Wusstest du, dass die Polizei nach ihm sucht? RICHIE LUPONE: Henry sagte, dass das nicht so wichtig sei. MAGGIE LUPONE: Wann hast du ihn gesehen... ? RICHIE LUPONE: Mom, was ist los? (MAGGIE LUPONE starrt auf sein Gesicht. Seine Augen sind kränklich gelb und seine Lippen sind bläulich-grau.) SCHNITT ZU: (Krankenzimmer. HENRY WEEMS liegt auf einem Bett. MULDER kommt. SCULLY zieht den Vorhang zu, um allein zu sein und sie sprechen leise.) MULDER. Wie geht's ihm? SCULLY: Nun, er hat eine gebrochene Rippe und ein schwarzes Auge. Es könnte bestimmt schlechter aussehen. Und erzählen Sie mir nicht, dass er einfach Glück hatte. MULDER: Weit von dem entfernt. Vielleicht ist das, was Sie über Glückssträhnen sagten, richtig. Es sieht so aus, als ob Sie bei ihm abgelaufen wäre. SCULLY: Ich will ja nicht sagen, dass es wegen dem Missgeschick war, aber etwas bei ihm im Kopf musste -KLICK- gemacht haben. Er stimmte zu, gegen Cutrona auszusagen. SCHNITT ZU: (CUTRONA's Esszimmer. JOE CUTRONA stellt eine Teetasse ab.) JOE CUTRONA: Was? DOMINIC: Unser Typ von der Rechtsabteilung wurde benachrichtigt. Sie geben einen bundesweiten Haftbefehl heute Nachmittag raus. Dieser verfluchte Weems... JOE CUTRONA: Dieser Weems war eine Straßenpizza, wie ich letztens von dir gehört habe. DOMINIC: Er war. Ich weiß nicht, was er ist. Vielleicht hat er spezielle Fähigkeiten. Er ist undurchdringlich oder so. Jedenfalls können wir nicht zu ihm gelangen. Sie haben im ganzen Krankenhaus Cops aufgestellt. JOE CUTRONA: Wer sagt, dass wir zu ihm kommen müssen? SCHNITT ZU: (LUPONE's Apartment. Ärzte tragen RICHIE LUPONE auf eine Trage nach draußen.) RICHIE LUPONE: Ich möchte das Spielzeug, was Henry mir gemacht hat, Mom. Kannst du es bitte holen? MAGGIE LUPONE: Uh, sicher, Schatz. (Sie schaut unsicher zum Arzt.) ARZT: Wir müssen gehen. MAGGIE LUPONE: (küsst seine Stirn) Alles klar, Richie. Ich werde es dir bringen und ich werde hinterherfahren. Ich treffe dich dann im Krankenhaus, okay? RICHIE LUPONE: Mm. (RICHIE LUPONE wird rausgebracht. MAGGIE LUPONE nimmt das Spielzeug und legt ein paar Anziehsachen in eine Tasche. Wir sehen, wie DOMINIC in ihr Apartment kommt.) (3. Werbung) (RICHIE LUPONE's Krankenzimmer. Er sieht schlecht aus. HENRY WEEMS ist bei ihm, als MULDER und SCULLY kommen.) HENRY WEEMS: Haben Sie sie gefunden? SCULLY: Nein. HENRY WEEMS: Sie wissen, dass Cutrona sie genommen hat. Er tat es, damit ich nicht aussagen würde. MULDER: Und er war es auch, aber es gab kein Zeichen einer Entführung und kein Zeichen von einer Lösegeldforderung. HENRY WEEMS: Er ist dafür zu clever. MULDER: Was es uns sehr schwierig macht, einen Haftbefehl auszuschreiben. SCULLY: Wir werden aber bald eine haben. HENRY WEEMS: Wann? Morgen? Nächste Woche? Könnte jemand ihn wenigstens bewachen? (will weg gehen) MULDER: Warten Sie, Henry. Henry, was ist, wenn das, was ich davor sagte, nicht richtig war? Das Ihr Glück sich nicht veränderte? Vielleicht passierte das alles aus einen bestimmten Grund. HENRY WEEMS: Wollen Sie damit sagen, dass das Kidnappen Maggies eine gute Sache war? MULDER: Nein, ich will damit sagen, dass das, was so aussieht wie Unglück, nicht gleich Unglück sein muss, aber wir können das jetzt nicht klar annehmen. Wir sind nicht in dieser Position. Wir können den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. (HENRY WEEMS versucht, seine Jacke anzuziehen, aber sein Ärmel reißt. Frustriert geht er weg.) MULDER: Wie geht's ihm? SCULLY: Nicht gut. Wenn wir nicht bald einen Blutspender in den nächsten paar Stunden finden... MULDER: Scully, was wäre, wenn jeder, der in Henry Weem's Leben mit einbezogen wird, irgendwie einen vollständigen Teil seines Glückes, einschließlich Sie und ich, bekommt? SCULLY: Mulder, Sie reden, als wenn wir alle in eine von diesen Maschinen, die er baut, hereingefallen wären. (MULDER will aus dem Raum gehen.) SCULLY: Was machen Sie jetzt? MULDER: Nach Maggie Lupone suchen. (Er hebt eine Krankenakte auf und holt ein Telefonbuch von der Krankenschwesterstation.) Glück ist die über das Ziel hinausschießende Kraft in dieser Untersuchung. Ich sage, wir schwanken da mit. (MULDER öffnet das Buch auf einer zufälligen Seite, schwingt seine Hand mit einer dramatischen Bewegung in die Luft und lässt seine Finger fallen. Sie schauen auf die Werbung. Sie ist für ein Ganztagsbeträungs-Center. "MUHAYMIN DAYCARE - Ernährung der Kinder des Islams seit 1983.") MULDER: Ja, nennen wir das eine neue Fährte. SCULLY: Yeah. (MULDER blättert auf eine andere Seite und lässt seine Finger fallen. Diesmal landet er auf Grayson's Linen Service.) SCHNITT ZU: (CUTRONA's Gebäude. DOMINIC bringt HENRY WEEMS grob aus dem Aufzug zu JOE CUTRONA.) DOMINIC: Sieh' mal, wer gerufen hat. HENRY WEEMS: Ich wollte Ihnen persönlich sagen, dass ich keine harten Gefühle habe. Ich werde nicht gegen Ihnen aussagen. Lassen Sie nur Maggie Lupone gehen. JOE CUTRONA: "Maggie"? Ich kenne niemanden mit den Namen Maggie. (Zu DOMINIC) Kennst du jemanden, der Maggie heißt? (JOE CUTRONA und DOMINIC lachen sarkastisch.) HENRY WEEMS: Stoßen Sie mich nicht herum. JOE CUTRONA: Sie herumstoßen? Sie versuchten, mich um ein paar 100 Riesen zu betrügen, Sie töteten Angie, Sie brachten Sal ins Krankenhaus - Ich stoße Sie herum? HENRY WEEMS: Ich entschuldige mich für meine Wortwahl. Bitte, lassen Sie sie gehen. Ihr Kind ist wirklich krank. Es kümmert mich nicht, was mit mir geschieht. JOE CUTRONA: Sie werden sich darum noch sorgen. Wenn ich fertig bin, werden Sie sich definitiv Sorgen machen. (JOE CUTRONA und DOMINIC halten HENRY WEEMS fest und betreten das Kellergeschoss des Gebäudes. Eine Menge an industrieller Kleidung und Waschmaschinen sind um sie herum. MAGGIE LUPONE ist hinter einem Maschendrahztzaun [Anm. v. spooky17: Keiner lacht hier! ;] gefangen.) MAGGIE LUPONE: Henry? Richie -- wie geht's ihm? (DOMINIC schiebt HENRY WEEMS gegen einen Karren, welcher ein Stück Eisen in etwas Wasser stößt. Da ist ein großer Metallhaken an einem Kabel über ihm.) JOE CUTRONA: (hebt was auf, was aussieht, wie eine Peitsche) Nicht der. Benutze den kleineren. MAGGIE LUPONE: Hey. Henry... (DOMINIC hängt HENRY WEEMS' Hände an einen kleineren Haken quer gegenüber im Raum. JOE CUTRONA drückt eine Taste, aber nichts passiert. DOMINIC nimmt einen Hauptschalter. JOE CUTRONA drückt die Taste und HENRY WEEMS fliegt durch die Luft.) MAGGIE LUPONE: (schüttelt den Zaun) Tut ihm nicht weh, ihr Schweinehunde! JOE CUTRONA: Bring Sie zum Schweigen. MAGGIE LUPONE: Henry! (DOMINIC bewegt sich zu MAGGIE LUPONE. Als er das tut, gibt das Metallstück aus dem Wasser einen Stromfluss zum Seil, rüber ins Licht und dem Maschendrahtzaun, als DOMINIC ihn anfasst. Er bekommt einen Stromschlag und fällt auf den Boden. Der Haken, an dem HENRY WEEMS hängt, schwingt weg, weil der große Haken sich zum Kabel bewegt. JOE CUTRONA sieht dann genau auf, als der große Haken in sein Gesicht rast.) SCHNITT ZU: (Chicago Horizontlinie [Skyline]. Der gesamte Strom in der Stadt flackert.) SCHNITT ZU: (RICHIE LUPONE's Krankenhauszimmer. SCULLY sitzt neben seinem Bett. Sie schaut auf, als die Lichter flackern. Das Zeichen für das Center, "R. I. CHILDES Pediatric Care" flackert. Als es zurückkommt, leuchten die Buchstaben L, D und S nicht, so dass das Wort "RICHIE" entsteht. SCULLY starrt darauf.) SCHNITT ZU: (Kellergeschoss. HENRY WEEMS hat den Haken abgenommen und hilft MAGGIE LUPONE aus dem umzäunten Gebiet. Sie schauen auf JOE CUTRONA's Körper. MULDER und mehrere Polizisten kommen ins Kellergeschoss. MULDER sieht JOE CUTRONA tot in einer Karre liegen, der große Haken liegt auf seinem zertrümmerten Kopf. Sein medizinisches ID Armband ist offensichtlich als Bluttyp B-negativ bezeichnet.) (RICHIE LUPONE's Krankenhauszimmer. Es geht ihm viel besser und er lächelt. MAGGIE LUPONE ist neben ihm. MULDER, SCULLY und HENRY WEEMS schauen ihnen durch ein Fenster zu.) MULDER: Was sind die Chancen, dass Cutrona genau übereinstimmt? Eintausend zu ein? Eine Million zu eins? SCULLY: Vielleicht höher. Vielleicht passiert alles aus einem Grund... ob wir ihn nun sehen oder nicht. MULDER: Vielleicht ändert sich Ihr Glück? HENRY WEEMS: Vielleicht. (HENRY WEEMS geht zu den LUPONE's in den Raum. MULDER und SCULLY sehen, wie HENRY WEEMS das Spielzeug anmacht und sich wieder zu RICHIE LUPONE dreht. Als der kleine Ball in den Korb springt, lächelt SCULLY zu MULDER :) THE END Transcript von CarriK (übersetzt von mir! ;) David Duchovny als Agent Fox Mulder Gillian Anderson als Agent Dana Scully Gast Stars: Willie Garson als Henry Weems Marshall Manesh als Mr. Jank Dom Magwili als Mr. Ng Nicholas Worth als Mr. Haas Tony Longo als Dominic Ramy Zada als Joe Cutrona Alyson Reed als Maggie Lupone Shia La Beouf als Richie Lupone Ernie Lee Banks als Maurice Albert Bobby Moynahan als Arzt Chip Fogleman als Billy Dominique DiPrima als Megan MacLean ******************************* Übersetzer: Kerstin < Waage14@aol.com > nach einem Originaltranscript von CarriKendl@aol.com. Kommentare und Überarbeitung: spooky17 < spooky17@gmx.de > Die deutschen Folgen-Transcripts (und natuerlich viel mehr) findet ihr hier: http://www.thetruth.de/ dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com