Suzanne (6x19) [Three of a Kind] ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstrahlung USA: 02. Mai 1999 Ausstrahlung USA: 07. Februar 2000 Buch: Vince Gilligan, John Shiban Regie: Bryan Spicer Die enthaltenen Charaktere, Handlungen, Zitate, etc. gehören Chris Carter und 1013 Productions, alle Rechte vorbehalten. Das folgende Transcript ist in keiner Weise ein Ersatz für die Serie "Akte X", sondern ist lediglich eine Hommage. Es ist nicht von Chris Carter, 1013 Productions oder Fox Entertainment genehmigt. Es wurde (im Amerikanischen) mit größter Sorgafalt von CarriKendl angefertigt und von Tiny Dancer auf ihrer Webseite für alle Fans zu deren persönliche Freude zur Verfügung gestellt. (http://www.insanity.com.au/td/). Übersetzt wurde das Skript von Starbuck und ihrer Freundin Delila, Überarbeitet von KIT-X und spooky17. ********************************************************************** SZENE 1 Szenen aus "Die unüblichen Verdächtigen" (5X01) Chris Carter: Vorher bei Akte X... Susanne Modeski: Mein Name ist Susanne Modeski!. Ich war als Chemikerin in der Waffenforschung beschäftigt. ... Ich muss die Verschwörung der US-Regierung gegen ihre eigenen Bürger entlarven. (Modeski küsst Byers.) Modeski: Erzählt die Wahrheit! Erreicht damit so viele Menschen, wie ihr könnt - das ist eure Waffe! (Modeski wird von zwei Men in Black und Mr X in ein nicht gekennzeichnetes Auto gezogen.) Byers: Susanne! (Das Auto fährt weg.) (Schnitt, schwarzer Bildschirm. Ein malerisches Vorstadthaus wird eingeblendet, als ein weißes Familienauto davor anhält und Byers aussteigt.) Byers: (nur Stimme) Mein Name ist John Fitzgerald Byers. Ich wurde nach unserem 35. Präsidenten benannt und ich habe immer noch diesen schönen Traum. In meinem Traum geschahen die Ereignisse am 22. November nie. In ihm fiel mein Namensvetter niemals einem Attentat zum Opfer. Weitere Dinge sind auch anders in meinem Traum. Mein Land ist hoffnungsvoll und unschuldig; wieder jung. Jung im Geiste. Meine Mitbürger vertrauen ihren gewählten Regierungsbeamten, wurden niemals von ihnen verraten. Meine Regierung ist wirklich "aus den Menschen, von den Menschen, für die Menschen". Alle meine Hoffnungen für mein Land, für mich... alle sich erfüllt. Ich habe alles, was ein Mensch sich wünschen kann: Heim und Familie... und Liebe. Alles, das für alles im Leben zählt... ich habe es. Aber der Traum endet immer in gleicher Weise. - Ich verliere alles. (Während die Stimme fortfährt, nimmt er die Post, als er das Gartentörchen aufstößt und beginnt den Weg hinaufzulaufen. Bei der Tür wird er von zwei Mädchen empfangen, die Zwillinge sind (Hausnummer 1057). Er betritt das Haus mit seinen Töchtern, geht durch den Flur in die Küche und dann, die Mädchen im Haus lassend, weiter nach draußen auf die Terrasse in den Hintergarten, wo er den Rasen überquert um Susanne Modeski unter einem Baum zu finden. Susanne rennt zu ihm, umarmt ihn und gibt ihm einen Kuss. Kameradreh um sie herum, bis wir hinter Byers sind und unsere Sicht von seinem Mantel versperrt wird. Als die Kamera wieder vor ihn schwenkt, sehen wir ihn alleine in der Wüste stehen und einen goldenen Ring halten. Das Bild wird erweitert und er ist alleine in der Landschaft zu sehen.) (Schwarzer Bildschirm) ---- VORSPANN ----- SZENE 2 Las Vegas, Nevada (Einblenden eines Teils vom Las Vegas Strip, als umhergeschwenkt wird, um ein großes Schild zu sehen, worauf steht "DEF-CON '99", das dann zu "Willkommen Verteidigungsunternehmer" wechselt. - In einem Casino schwenken wir über den Spielsalon zur Vordertür einer privaten Suite. Darin sehen wir ein paar Hände, die ein Kartenspiel mischen. Die Kamera wird hochgefahren, um das Gesicht des mischenden Mannes zu erkennen.) Mischender Mann: Das Spiel ist Texas Hold'Em, Gentlemen. (Drehung um den Tisch zu einem Mann mit Brille, links vom Mischenden Mann.) Brillen-Mann: Hast du deine Frau mitgebracht? (Dreh zum Kahlen Mann, links vom Brillen-Mann.) Kahler Mann: Du denkst, wenn ich hier sitze, bring ich meine Frau mit? Der Doofmann hat seine Frau mitgebracht. (Dreh zum Bärtigen Mann, links vom Kahlen Mann.) Bärtiger Mann: Weil ich der Mann bin. Wenn ich sage, ich spiele Poker, spiele ich Poker. Inzwischen bumst deine Frau in Plaino den Briefträger. (Der Bärtige Mann wendet sich nach links zu Byers, der undercover ist und eine Hornbrille trägt.) Bärtiger Mann: Hey, wie ist noch mal dein Name? Byers: Funston. Stewart Funston. Kahler Mann: Hast du deine kleine Lady mitgebracht, Stewart? Byers: Bin nicht verheiratet. Brillen-Mann: Cleveres Kerlchen. (wirft einen Chip hin) Hundert. Byers: Kommt ihr Typen jedes Jahr hierher? Def-Con? Brillen-Mann: Jedes Jahr. (guckt auf seine Karten) Ah, ich steig aus. Kahler Mann: Würde es nie verpassen. Bärtiger Mann: Yeah. (wirft seine Karten nieder) Ich bin raus. Byers: Also, äh, arbeitet ihr an irgendwas Interessantem zur Zeit? Kahler Mann: Das gleiche alte Drecksarbeit. Du weißt schon. Brillen-Mann: Hey, wir machen jetzt sauberes Zeug mit Neutronenbombardements. Ja, damit kannst du jemandem das Hirn im Schädel kochen, wie Eier hart kochen. (Byers formt das Wort "wow" mit dem Mund. Der Brillen-Mann guckt zum Mischenden Mann, der unzufrieden aussieht.) Brillen-Mann: (verteidigend) Es ist sauberes Zeug. Kahler Mann: Ich sprach von Dreck... (wirft seine Karten hin)... ich steig aus. (Schnitt zum Brillen-Mann, als ein Kellner, den wir als Frohike erkennen, sich mit einer Serviette und einem Drink für den Mischenden Mann nähert. Der Mischende Mann reicht ihm einen schwarzen Chip.) Mischender Mann: Danke. Frohike: Oh... ein ehrenhafter Mann. (Frohike blickt zu Byers und der Mischende Mann sieht zu Byers, als der seine Aufmerksamkeit wieder seinen Karten schenkt.) Mischender Mann: Also, sind Sie dabei, Mr Funston? Byers: Yeah. (er wirft einige Chips in die Mitte) Mischender Mann: Sieht aus, als wären es nur noch (fügt Chips hinzu) Sie und ich. (Byers gibt mehr Chips in die Mitte) Byers: Weitere 200. Mischender Mann: Ich gehe mit Ihren 200 mit (mehr Chips in die Mitte)... und erhöhe um ein-(tut mehr Chips in die Mitte)-tausend. Kahler Mann: Oh, wow! Bärtiger Mann: Er will den ganzen Einsatz. Kahler Mann: Drei Kreuze zu sehen... könnte ein Flush sein. Byers: Eintausend. (gibt die Chips in die Mitte) Und ich erhöhe um (mehr Chips) eintausend. Brillen-Mann: Die Chips, die er hat... (Frohike hustet in einer übertriebenen Art, der Mischende Mann wird aufmerksam, guckt aber nicht zu ihm.) Mischender Mann: (zeigt auf Byers Def-Con Button) Ich sehe, Sie arbeiten für Conglomerate. Ihr Jungs macht ein tolles AE-135 Element. (Hinter Byers Kopf; die Kamera filmt eng an seinem rechten Ohr, um einen winzigen Empfänger zu sehen.) Langly: (am Empfänger) Oh Mann, ... ganz ruhig... ganz... (Schnitt zu einem anderen Raum irgendwo im Hotel, wo Langly mit Kopfhörern an einem Computer sitzt. Es sind zwei Monitors vor ihm, einen benutzt er um die Informationen zu suchen, der andere zeigt eine Kamerasicht des Kartenspiels von hinter Byers Hand aus.) Langly:... ruhig. Ich hab's gleich. AE-135... mmmmmm... Bingo! 442J-stroke, A-135 Klimaanlagen-Elemente für B2-Bomber. Rede über Klimaanlagen. (Schnitt zurück zur privaten Suite, zu Byers.) Byers: Oh ja, das AE-135 ist ein Prachtstück. Hält den B2 frostig, kannst praktisch deinen Atem sehen. Mischender Mann: Wie habt ihr die ganzen Programmfehler rausgekriegt? Byers: Ah, wissen Sie, Betriebsgeheimnisse. Mischender Mann: Oh, kommen Sie, Stewart. Sie sind unter Freunden. Im Ernst, wie seid ihr durch die Delaminations-Sache gekommen? (Schnitt zurück zu Langlys Raum.) Langly: Delamination... ich suche. (Schnitt zurück zur privaten Suite.) Mischender Mann: Oh, äh, tut mir leid. Ich geh mit Ihren tausend mit... (lässt Chips in die Mitte fallen)... und erhöhe um... (lässt seine Hand über Byers Chipstapel gleiten)... alles was Sie haben. (Schnitt zu Langlys Raum.) Langly: Systemtests, Fehlerraten... nichts. Halt sie hin. Und steig aus. (NEONOTE: Langlys T-Shirt der Episode: Snoozonica) (Schnitt zurück zur privaten Suite.) Byers: Sie wollen wissen, wie wir das Delamination-Problem lösten? Wir schlossen wegen dem ganzen verdammten Zeug einen Nebenvertrag mit den Japanern ab und stellten der Regierung das Dreifache in Rechnung. Das gleiche was wir immer tun. (Die anderen Männer am Tisch lachen, außer der Mischende Mann. Byers schiebt seinen Stoß Chips zu dem Stapel und lässt seine Karten auf den Tisch fallen.) Queen-high flush. Mischender Mann: (lächelt und lässt seine Karten fallen) King-high. (Frohike lässt sein Tablett fallen) Al, ruf den Sicherheitsdienst. Lass sie Mr. Funston hier abholen. (zeigt auf Frohike) Und seinen Partner. Byers: Delamination... ihr habt das gemacht? Mischender Mann: Mein Rat an Sie, Stewart oder wie auch immer Ihr Name ist, Poker ist nicht Ihr Spiel. (Byers und Frohike werden aus der privaten Suite herausgeführt. Der gorillagroße Sicherheitsbeamte schiebt Byers und Frohike raus in den Spielsalon. Frohike trägt nun ein weißes Unterhemd und Hosenträger, da sie sein Casino-Jackett genommen haben.) Frohike: Hey Mann, du willst Ärger? Los geht's! SZENE 3 (Zurück zu Langlys Zimmer, Byers und Frohike kommen wieder.) Langly: Dreitausend Dollar... Ich hab dir gesagt "aufhören". Ich sollte da drinnen gespielt haben. Warum darf Byers undercover sein? Frohike: (fixiert Langlys Haar) Weil das nicht Woodstock ist. Byers: Haben wir zumindest einige brauchbare Abdrücke von den Gläsern erhalten? Frohike: Was, machst du Witze? Wir mussten sie alle zurücklassen. Wie werden wir sie bergen? Langly: Werden wir nicht. Diese Versammlung ist eine Pleite. Fünf Tage und drei Riesen investiert und am Ende haben wir'n Scheiß. Byers: Wer war dieser Spieler überhaupt? Der Typ, der uns entlarvte, trug kein Button der Versammlung. Langly: Niemand hat je seinen Namen erwähnt. Byers: Ich denke, er ist es wert überprüft zu werden. (Plötzlich klopft es dreimal an der Tür. Alle schauen überrascht auf und schauen sich dann gegenseitig an. Frohike geht zur Tür und schaltet das Licht aus, schaut durch den Spion. Draußen stehen zwei schlaksige Männer, Jimmy und Timmy. Jimmy trägt ein T-Shirt, auf dem steht "Sündenbock der Regierung") Jimmy: CIA, aufmachen. (Frohike öffnet die Tür.) Frohike: Hey, hey, hey. Jimmy und Timmy. Jimmy: Hey. Wo wart ihr Jungs heute? Byers: Weg. Timmy: Oh ja? Vielleicht etwas heißes 411 ausspionieren? Jimmy: Auf 'ner geheimen Mission, also? Langly: Vielleicht... Timmy: Ja, vielleicht wir auch. Jimmy: Und vielleicht haben wir was. Frohike: Wir vielleicht auch. Jimmy: (nach einem Moment gibt er auf) Ah, wir haben nix. Die Lippen blieben fest zusammengeschnürt, alles abgewehrt. Frohike: Klar, gut, ich würde es mal versuchen, mich von dem T-Shirt zu trennen. Langly: Ja, vielleicht könntet ihr beide eins tragen, auf dem steht "Ich bin mit Doofie hier". Jimmy: Du kapierst es einfach nicht, Mann. Das heißt, dass ich an ihnen dran bin. Das heißt, dass ich die militärisch-industrielle Macht dynamisch begreife. Das ist worum es hier geht; politischer Mord. Das ist das Thema dieses Jahres. Byers: Wo hast du das gehört? Jimmy: Oh ja, ich werde meine Quellen aufdecken. Es genügt, wenn ich sage, dass es eine große neue Geheimhaltungs-Attentat-Technik gibt, die hier enthüllt werden soll. Und ich werde dabei sein, in der ersten Reihe. (Frohike starrt Jimmy erstaunt an.) Timmy: Bis dahin verkrümeln wir uns im Restaurant. Jimmy: Ja, ihr könnt alle Hummer-Buffet essen. Timmy: Kostenlose Vorstellung... Mit allem Pipapo. Kommt ihr mit runter? (Langly nickt und beginnt rauszugehen.) Byers: Ihr geht vor. (Langly geht mit Timmy und Jimmy.) Frohike: Ich komme nach. (Frohike schließt die Tür (Zimmernummer 1044). Er und Byers ziehen sich ins Hotelzimmer zurück.) Frohike: Du bist ein höllisch trauriger Sack, Byers. (Byers setzt sich an den Computer.) Byers: Hör auf mit dem Pokerspiel. Frohike: Nein, das meine ich nicht. (Er setzt sich auf's Bett, gegenüber Byers und zieht sich seine fingerlosen Handschuhe an.) Du bist der, der immer am meisten zu diesem Treffen will und dann wirst du ganz leise, wenn wir einmal hier her fahren. Du suchst sie immer noch, oder? Susanne Modeski. Byers: Wir trafen sie auf einer Veranstaltung. Frohike: Vor 10 Jahren. In Baltimore. Nun wissen wir beide, was mit ihr passiert ist. Höchstwahrscheinlich ist sie tot. Byers: Nein. Sie war eine brillante Forscherin. Zu wichtig für die Regierung. Frohike: Kumpel, wie auch immer, wir beide hoffen, dass sie an einem besseren Ort ist als Las Vegas. Komm schon. Wir alle können Hummer essen. (Byers lächelt.) SZENE 4 (Im Spielsalon, Byers und Frohike gehen zum Restaurant.) Byers: Ich hätte fast gewonnen. Frohike: Ja, du und jeder andere auch. (Stoppt an einem Spielautomaten-bescheidener Jackpot für Vegas; nur 29.153,43 Dollar.) Hey, Byers, schau die das an. Ich denke, ich hab grad Glück. (Frohike wirft eine Münze hinein und zieht den Hebel, aber als sich die Walzen drehen, wird Byers Aufmerksamkeit schnell von etwas Anderem eingenommen. Im Salon sieht er Susanne Modeski. Als die erste Walze stoppt, steht dort "BAR", aber als wir sie erneut sehen ist dort statt dessen eine Lücke.) Byers: Das kann nicht sein. Frohike: Was? (Byers geht durch den Salon, sucht Reihe um Reihe der Spielautomaten ab. Vor ihm sehen wir Susanne durch die Spielhalle gehen. Byers entdeckt sie und folgt ihr, rennt in einen älteren Mann, wirft ihn um und geht dabei selbst zu Boden. Die Münzen aus dem Becher des Mannes sind über dem ganzen Boden zerstreut.) Byers: Es tut mir so leid. Tut mir leid. (Als Byers aufschaut, ist Susanne nirgendwo zu finden. Frohike kommt dazu.) Frohike: Byers... was zum Teufel ist hier los? SZENE 5 (Dana Scullys Apartment. Ihr Handy, das neben ihrem Bett klingelt, weckt sie auf. Sie schaltet das Licht an und geht ran.) Scully: Ja, Scully. Mulders Stimme: (am Telefon) Hey, Scully, ich bin's. Scully: Mulder, wieviel Uhr ist es? Mulders Stimme: (am T. - KIT-X-NOTIZ: Die etwas merkwürdig verstockt klingt, ich dachte erst, da würde Forrest Gump sprechen, *lol*, Scully muss echt total neben der Kappe sein...) 2:34. Hören Sie zu, Scully, Sie müssen mit dem nächsten Flug nach Las Vegas kommen. Scully: Las Vegas? Warum? Mulders Stimme: (am T.) Es sind die Lone Gunmen. Sie sind an etwas Großem dran. Scully: Was genau? (Zurück im Hotelzimmer der Lone Gunmen. Wir sehen einen Computer-Bildschirm und merken schnell, dass er Mulders künstlich hergestellte Stimme zeigt. Der Computer wird von keinem anderen als Byers bedient.) Mulders Stimme: Es ist wirklich wichtig. Vertrauen Sie mir. Scully: Ja, Ihnen vertraue ich, Mulder, es sind Ihre drei Handlanger bei denen ich mir nicht so sicher bin. (Langly und Frohike tauschen einen Blick aus.) Mulders Stimme: Sehen Sie, ich kann nicht über eine ungesicherte Leitung sprechen. Kommen Sie bitte einfach nur her. Es ist ein Notfall. (Zurück zu Scully, als sie seufzt und aufgibt.) Scully: Okay. Okay, okay. Okay. (Sie hängt auf, Schnitt zu den Lone Gunmen.) Langly: Was ist, wenn sie ihn zurückruft? Byers: Ich fange ihre Handynummer ab. Wenn sie ihn anruft, klingelt's hier. Frohike: (lacht) Sie wird uns umbringen. Wofür brauchst du Scully überhaupt? Byers: Wir verstehen uns nicht gut mit Regierungsagenten. Wir brauchen unseren eigenen Regierunsagenten. Langly: Und das wäre Mulder. - Wieso willst du nur Scully? Frohike: (lacht und schüttelt seinen Kopf) Sie wird uns umbringen. Byers: (wird ungeduldig) Mulder ist zu bekannt. Das ist praktisch ein gebräuchlicher Name bei den schwarzen Leuten, die Susanne in Baltimore entführt haben. Langly: Byers, ich habe mich in den Hotelcomputer gehackt und Susanne Modeski ist hier nicht registriert. Bist du sicher, dass du sie gesehen hast? Bist du wirklich absolut sicher? Byers: Sie war es. Sie ist hier. Ich muss sie finden! Frohike: Du musst Eis finden, du brauchst einen Drink. (Schnitt ins Innere einer Eismaschine, als Byers sie öffnet und einen kleinen Becher füllt. Als er gerade ins Hotelzimmer zurückgehen will, hört er die Klingel vom Aufzug und sieht dann den Mischenden Mann, wie er den Gang hinunterläuft. Byers folgt ihm zu einem Zimmer, wo er anklopft und von Susanne Modeski empfangen wird. (Hotelzimmer 1066) Byers beobachtet sie von seinem Versteck hinter einer Ecke des Ganges aus, als der Mischende Mann sie küsst und dann das Zimmer betritt. Susanne schließt die Tür, von deren Türgriff das "Nicht stören" Schild hängt. Byers sieht überrascht und beunruhigt aus... Schwarzer Bildschirm) SZENE 6 (Wir sehen vom Boden des Eimers mit Eis aus, wie Byers sein Gesicht ins kalte Wasser taucht.) Langly: (nur Stimme) Byers versucht, sich umzubringen. (Im Zimmer, Langly und Frohike sitzen am Computerterminal.) Frohike: Hör auf zu versuchen, dich umzubringen, Byers, es ist nicht tief genug. Komm, schau was wir haben. Zimmer 1066, auf unseren mysteriösen Pokerspieler registriert, ein Grant Ellis. New Mexico Schilder auf seinem Auto. Langly: Das bei "DoD Motor Pool" aufgelistet ist. Eingetragen in... . Byers: (liest vom Bildschirm) Whitestone, New Mexico. (Nummernschild 5J493-DL4) Frohike: Die Army Förderungseinrichtung für Waffen. Wo Susanne arbeitete. Langly: Ellis' Kreditkarten werden der Verwaltung direkt in Rechnung gestellt. Er sieht aus, als wäre er eine Art Schattenregierungs-Wichtigtuer. Byers: Sie haben sie einer Gehirnwäsche unterzogen. (Langly und Frohike tauschen Blicke aus.) Byers: Das ist was die da tun! Das AH-Gas, das sie entwickelt hat. Nennt es psychologische Kriegführung, Verhaltensänderung, aber es dreht sich alles um Gedankenkontrolle. Und zweifellos wurde der Prozess im letzten Jahrzehnt verfeinert. Sie ist vor denen geflohen, weigerte sich an deren Tests teilzuhaben, an deren Verbrechen gegen die amerikanische Bevölkerung. Sie würde sich niemals entscheiden jetzt für die zu arbeiten, für diesen Kerl zu arbeiten... (er spricht die Worte mit Ekel aus)... und ihn zu küssen. Eindeutig unterzog er sie einer Gehirnwäsche. (Frohike und Langly tauschen noch einen Blick.) Frohike: Ich weiß, wie wir es herausfinden können. SZENE 7 (Im Gang, Frohike, der einen Arbeitsanzug mit dem Wort "Wartungsservice" auf dem Rücken anhat und eine Ausrüstungstasche über der Schulter trägt, geht zu Zimmer 1066. Ihm wird der Weg von einem Dienstmädchen abgeschnitten, bevor er sich der Tür nähern kann.) Frohike: Buenos dias. (Frohike bleibt etwas zurück und schaut zu, wie das Dienstmädchen die Tür von 1066 öffnet. Er zieht seinen Handschuh etwas zurück um auf seiner Armbanduhr nachzuschauen, wie spät es ist und zuckt zusammen. - Schnitt zur Spielhalle, nahe der privaten Suite. Byers, der eine Brille trägt, läuft vorbei, eine Hand an der Schläfe. Er entdeckt etwas und kauert sich neben eine Vase mit Blumen. Er sieht den Sicherheitsbeamten von vorher, Al, wie er die Leute überprüft, die in den Konferenzsaal gehen. Er schüttelt seinen Kopf, geht zur Lobby zurück, wo Langly wartet und nimmt seine Brille ab.) Byers: Ich kann nicht in die Konferenz kommen. Der Sicherheitsbeamte, der mich hinauswarf, bewacht die Tür. Langly: Lass mich gehen. (Byers nimmt eine Strähne von Langlys Haar zwischen die Finger. Plötzlich schleichen sich Jimmy und zwei andere Typen, ein rothaariger und ein Kahler, hinter Byers an und Jimmy packt Byers Schulter.) Jimmy: CIA, keine Bewegung! (Die drei brechen vor Lachen zusammen, Jimmy hebt die Hand gegenüber einem seiner Kumpels á la "Gib mir fünf!" und dieser schlägt ein.) Langly: Das wird ja immer witziger. Wo ist deine Freundin; Timmy? Jimmy: Ah, draußen in der Wüste. Da gibt's diese nackten Küken, die dir zeigen, wie man eine Maschinenpistole abschießt. Es kostet 200 Eier. Ich hab ihm gesagt, dass er ein Ochsenpimmel ist. (bemerkt Byers) Was ist los, Byers? Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? Was ist? Langly: Wir versuchen herauszukriegen, wie wir in den Saguaro Saal kommen. Rothaariger: Viel Glück. Das ist der Heilige Gral. Wanzensucher... Kahler: Casino-Sicherheitsdienst außen, Regierungs-Sicherheitsdienst innen. Da kann keiner von uns rein. Jimmy: Ich kann rein. Und ich werde auch. Wenn die richtige Zeit gekommen ist. Langly: Doo-doo, kaa-kaa, poo-poo. Jimmy: Oh, geh und kämm' deine Haare, Michael Bolton. (Seine beiden Freunde lachen.) Es gibt ein Loch in ihrer Sicherheit. Ich hab das alles ausgetüftelt. Aber es ist es nicht wert vor morgen reinzuhören, wenn sie ihre neue Attentat-Technik enthüllen. Langly: Wieder die Attentat-Technik. Byers: Ich muss da rein, Jimmy. Ich muss wissen, was heute da passiert. Wenn du wirklich rein kannst, beweise es. SZENE 8 (In einem Belüftungsschacht; Jimmy kriecht durch die schmale Röhre. Er öffnet die Stäbe einer der Lüftungsöffnungen, um in den Saal zu sehen, wo Ellis eine Präsentation gibt und beginnt die Konferenz mit einer kleinen digitalen Kamera aufzunehmen. Wir können vage ausmachen, was Ellis sagt.) Ellis: ... kann im Krieg etabliert werden. Nun, wenn Sie sich das Tötungsraten-Diagramm, das wir für sie dargestellt haben, anschauen und zu... Seite 22 wechseln... werden Sie sehen, ein markiertes... (Jimmy zoomt zu Susanne Modeski, die am Konferenztisch sitzt.) Jimmy: Ooooh, da ist deine bezaubernde Perle, Byers. Ellis: ... ersten und zweiten vierteljährigen Zeiträumen des vorherigen Jahres. Aber bevor wir uns in Versuchung führen lassen uns deswegen auf den Rücken zu klopfen, müssen wir uns an diese Zahlen erinnern... (Während er in den Saal runterschaut, bemerkt Jimmy plötzlich jemanden, der an einem der Tische sitzt.) Jimmy: Timmy? (zoomt näher ran) Verdammt... . Ellis: ... die kürzlichen Operationen in Bagdad. Diese Operationen, ursprünglich für das Wirtschaftsjahr '97 eingeplant, waren... wenn Sie auf Seite 26 nachschlagen, ich glaube... (Plötzlich lehnt sich Jimmy an eine Schwachstelle, worauf das Metall ein schwaches, dumpfes Geräusch von sich gibt. Timmy dreht seinen Kopf um zu sehen, was los ist, als Jimmy schnell wieder den Schacht zurückrutscht. Er tritt die Öffnung offen, durch die er reingekommen war, nur um auf einmal von zwei schwarzgekleideten Männern hinausgezogen zu werden.) Jimmy: Ich, woah, woah! Hey, stop! Stop! (Die schwarzgekleideten Männer halten Jimmy an der Wand hoch, als Timmy aus dem Schatten dazukommt.) Jimmy: Du bist einer von ihnen... (Timmy nimmt die digitale Kamera und reicht sie einem der schwarzgekleideten Männer.) Timmy: Du hast wirklich alles vermasselt, Jimmy. (Timmy sucht Jimmy schnell nach einer Waffe ab.) Timmy: Wir hatten große Pläne für dich vor. Jimmy: Große Pläne? (Timmy zeigt auf die Wörter "Sündenbock der Regierung" auf Jimmys T-Shirt. Jimmy versteht es schließlich.) Jimmy: Politischer Mord. Ich hatte recht. Ich hatte mit der ganzen Sache recht! Timmy: Jeder gute Plan braucht einen Sündenbock. (Timmy nickt einem der schwarzgekleideten Männern zu, der Jimmys Kopf zur Seite hält. Dann gibt ihm Timmy eine Injektion hinter dem Ohr mit einem metallischen Instrument.) SZENE 9 (Zurück in der Lobby des Casinos. Byers und Langly nähern sich Scully, die gerade angekommen ist und ihre Tasche einem Hotelpagen gibt.) Scully: Könnten Sie, uff, das bitte hochbringen? Hotelpage: Sicher. (Der Hotelpage geht, als Byers und Langly kommen.) Byers: Agent Scully. Scully: Wo ist Agent Mulder, ich hab versucht ihn zu erreichen. Langly: Er ist, äh, ich denke sein Handy ist kaputt. Byers: Er ist schwer zu erreichen in den nächsten paar Stunden. Er hat vorgeschlagen, dass wir mit Ihnen arbeiten und Sie auf Trab bringen. Scully: (sarkastisch) Nun denn, bringen Sie mich mit allen Mitteln auf Trab. (Byers will gerade anfangen zu erklären, als vier Leute schnell vorbei gehen. Eine Leiterin der Gruppe, ein Sicherheitsbeamter und zwei Sanitäter.) Walkie-Talkie-Stimme: ... ... [bla, bla, bla] Leiterin: (in ihr Funkgerät) Name des Subjektes ist James Bellmont, over. (zu den anderen Sicherheitsbeamten) Hier lang. Langly: Oh, Mann. Jimmy. (Draußen, die drei Sicherheitsbeamten rennen zu einem Bus, der gestoppt hat. Hinter ihnen folgen ihnen Byers, Langly und Scully.) Busfahrer: Er ist einfach gesprungen, keine Warnung, nichts. Er ist einfach vor mir aufgetaucht. (Die Kamera schwenkt runter zu einem sehr toten und sehr blutigen Jimmy, unter einem der Räder. Seine Brille wurde heruntergedrückt und bedeckt jetzt seinen Mund.) Langly: Oh Gott, es ist Jimmy. Busfahrer: Es ist nicht meine Schuld. Er stand da und ist dann einfach vor den Bus gesprungen. Byers: Das war kein Selbstmord. Scully: Sie kennen diesen Mann? (Byers geht.) Scully: Was ist hier los? (Langly antwortet nicht. Scully macht einen großen Seufzer.) SZENE 10 (Zurück im Hotel. Das Dienstmädchen verlässt endlich Zimmer 1066. Sobald sie nicht mehr zu sehen ist, taucht Frohike im Gang auf, wo er gewartet hat und öffnet die Tür mit einer "Hacker-Schlüsselkarte". Schnitt; Sicht aus dem Inneren der Ausrüstungstasche, als Frohike einen Schraubenzieher und eine kleine digitale Kamera herausholt. Schnitt ins Innere des Belüftungsschachtes, als er das Belüftungsgitter entfernt und die Kamera hineinstellt. Er stoppt und stellt die Kamera wieder auf den Boden, als wir Frohikes Gesicht durch eine andere Kamera sehen. Er nimmt die Kamera und holt das Videoband heraus. Plötzlich hört er, wie jemand die Tür öffnet und stellt die Kamera schnell zurück und befestigt dann das Gitter wieder. Gerade als Susanne Modeski das Zimmer betritt, geht er ins Badezimmer. Sie geht an der Tür des Bads vorbei und zieht sich einen Bademantel an, bevor sie zum Badezimmer geht. Als sie gerade reingehen will, hört man ein dreimaliges Klopfen von der Tür. Sie geht zur Zimmertür und schaut durch den Spion, um zu sehen wer dort ist. Draußen im Gang steht Byers, als Susanne die Tür öffnet.) Byers: Susanne, erinnern Sie sich an mich? Modeski: John, was tun Sie hier? Byers: Ich bin hier um Sie zu retten. Modeski: Vor was? Byers: Ich denke nicht, dass Sie sie selbst sind. Ich denke, dass, äh, Sie schlecht behandelt wurden und verwirrt wurden, und, und ich fürchte, dass Ihre, Ihre Überzeugungen, Ihre Meinungen nicht mehr Ihre eigenen sind. Modeski: Als ob ich einer Gehirnwäsche unterzogen worden bin? Ich weiß nicht, was ich Ihnen sagen soll. Ich wurde nicht. Byers: Ihr Leben könnte in Gefahr sein, Susanne. Ein Freund von mir wurde erade eben getötet. Ermordet. Modeski: Was? Byers: Und dieser Mann, mit dem Sie hier sind... Modeski: Mein Verlobter? (Byers sieht wie betäubt aus.) Modeski: Es tut mir leid, John. Ich denke Sie gehen besser. (Susanne will die Tür schließen, aber Byers hält sie auf.) Byers: Nein, warten Sie. Warten Sie. Vor zehn Jahren sah ich, wie Sie in ein Auto gezogen wurden. Vor meinen Augen entführt. Ist das nicht passiert? Hab ich das alles nur geträumt? Modeski: Es ist passiert. Aber die Zustände haben sich verbessert. (Susanne nimmt Byers Hand von der Tür und schließt sie. Sie verschließt die Tür und geht dann ins Bad. Als sie sich ein Bad einlaufen lässt, sehen wir, wie das Belüftungsgitter an der Decke wieder an seinen Platz gedrückt wird und Frohike flieht. - Im Flur geht Byers, als eine Tasche von der Decke auf seinen Kopf fällt. Er schaut nach oben und sieht ein offenes Belüftungsgitter und wie Frohike seinen Kopf hinaussteckt.) Frohike: Ups! 'Tschuldigung, Kumpel. (Frohike lässt sich aus dem Schacht fallen, landet, holt das Band aus seiner Tasche und zeigt es Byers.) Frohike: Diese Susanne ist ein populäres Mädchen. SZENE 11 Clark Bezirksleichenschauhaus Scully: Sie sind sich absolut sicher, dass Sie dabei sein wollen? Langly: Oh ja. Ich bin völlig cool. Lassen Sie uns nur herausfinden, was ihn umgebracht hat. Scully: Okay. (Als Scully die Plane, die man über die Leiche gedeckt hatte, wegzieht, guckt Langly entsetzt. Scully schaltet das Mikrofon über ihr ein und beginnt die Autopsie.) Scully: James Bellmont, Alter 29. Visuelle Untersuchung ergibt Verletzungen vereint mit massivem Trauma. Multiple Rippenfrakturen mit starken Blutungen, beides intern und extern. Seine Wirbelsäule ist gebrochen und teilweise offen zu sehen. Langly: Was ist, wenn "die" ihm etwas angetan haben. Sie wissen schon, damit er sich selbst zu Muß macht. Scully: Wer ist "die"? Langly: Sie wissen schon, "die". (Scully nickt mit einer "ja-richtig"-Haltung.) Scully: Ich beginne mit dem Y-Schnitt. (Scully zieht sich die chirurgische Maske über Nase und Mund, setzt sich eine Schutzbrille auf und fährt fort den Y-Schnitt zu machen. Als sie das Fleisch durchdringt, schaut Langly ungemütlich umher. Sobald der Schnitt fertig ist, streift sie die erste Hautschicht ab, wobei Langly wegschaut. Während die Kamerasicht nicht viel zeigt, wird das Blut und die freigelegten Rippen von Scullys Schutzbrille reflektiert. Langlys Brille reflektiert dieselbe Szene, aber nicht sehr klar, da er nicht aufhören kann zu zittern. Während Scully weitermacht, sieht Langly immer mehr so aus, als müsste er sich gleich übergeben.) Scully: Langly, würden Sie da rüber gehen und mir die Säge geben, sie liegt da vorne auf dem Tisch. (Langly nimmt die Säge, kann sich aber nicht mehr zurückhalten, lässt die Säge fallen und rennt durch die Doppeltür in den nächsten Raum, um zu brechen.) Scully: Sind Sie okay, Langly? (Scully bückt sich um die Säge aufzuheben, aber als sie wieder aufstehen will, bemerkt sie einen kleinen Einstich einer Nadel hinter Jimmys rechtem Ohr. Beim Aufstehen jedoch, packt Timmy sie von hinten, eine Hand vor ihrem Mund und gibt ihr die gleich Injektion, die er Jimmy gab. - Schwarz wird eingeblendet.) SZENE 12 (Zurück im Clark Bezirksleichenschauhaus. Langly leidet immer noch unter seinem widerlichen Trauma. Er übergibt sich weiter ins Spülbecken, während das Wasser läuft. Er hört ein dumpfes Geräusch aus dem Autopsieraum, als Scully auf den Boden fällt, nachdem sie Timmys Injektion bekommen hat.) Langly: Scully? (Langly stolpert in den Autopsieraum zurück und findet Scully bewusstlos auf dem Boden. Er eilt zu ihr und ruft sie wieder ins Bewusstsein zurück.) Langly: Scully. Wachen Sie auf. Sind Sie okay? (Er stützt ihren Rücken, als sie sich in eine aufrechte Position setzt.) Scully: Was ist passiert? Langly: Ich denke, dass Ihnen etwas übel geworden ist und Sie umgefallen sind. Sie wissen doch, Blut und Eingeweide können manche Menschen nicht gut haben. (Sie zieht ihre Maske ab und spricht langsam.) Scully: Ja, schätze ich. Langly: Geht's Ihnen wieder gut? (Sie schaut ihn an.) Scully: Sicher, Süßer. (Langly guckt verwirrt. Scully kämpft sich wieder auf die Füße, noch leicht am schaukeln. Sie nimmt das Laken, das über Jimmys Körper liegt und bedeckt die Leiche schnell damit, als sie steht und zieht ihre Handschuhe aus.) Langly: Also... sind Sie fertig mit Jimmy? Scully: Fertig, fertig, fertig. (versucht den Tisch zu schieben) Wie bewegt man dieses Ding? Langly: Ähhhm, Scully? Was hat ihn getötet? Scully: Meine medizinische Meinung? Pieeeeeeeeeeeeeep! (klatscht laut in die Hände) Langly: Und das ist alles, was Sie gefunden haben? Scully: Das ist alles, was ich weiß. (Scully versucht den Tisch wieder zu schieben, verliert den Halt, rutscht aus und fällt wieder auf den Boden.) Langly: Scully? SZENE 13 (Zurück im Hotelzimmer der Lone Gunmen. Frohike legt die Kassette ein, die er aus Susannes Zimmer genommen hat und legt sie ein.) Byers: Was hast du rausgefunden? Langly: Die Autopsie war negativ. Jimmy hat sich selbst umgebracht. Frohike: Und wo ist die köstliche Agent Scully? Langly: Sie sagte, sie habe etwas Wichtiges zu tun. Mann, sie war ernsthaft verstört. (schaut auf das Band) Du hast das Produkt bereits? Frohike: Nein, ein früherer Vogel hat den Wurm geschnappt. (Er startet das Band.) Modeski auf Band: ... es ist, als wenn die Etikette auf uns kleben, uns beobachten. Ellis auf Band: Liebling, du sorgst dich zuviel. Der Plan ist immer noch im Zeitplan. Alles verläuft wie vorgesehen. Wir haben so lange und so hart dafür gearbeitet. (Als Ellis beginnt Modeski zu küssen, stoppt Byers das Band.) Byers: Das ist sie nicht. Die machen irgendwas mit ihr, damit sie das tut. Frohike: Kumpel, ich weiß was über fairen Sex. Vertrau mir, du kannst ein Pferd zum Wasser bringen, aber du kannst es nicht zwingen zu trinken. Byers: Sie würde diesen Mann nicht heiraten. Modeski: Sie kennen ihn nicht so gut wie ich. (Byers, Langly und Frohike drehen sich um, um Modeski zu sehen, die in der offenen Tür steht.) Langly: Wie sind Sie hier rein gekommen? (Modeski hält die Hacker-Schlüsselkarte hoch, die Frohike benutzt hat, um in ihr Zimmer einzubrechen.) Modeski: Einer von Ihnen hat das in meinem Zimmer vergessen. (Langly nimmt die Karte und gibt sie dem verlegenen Frohike.) Modeski: Grant Ellis hat mein Leben gerettet. Er hat die Leben von Tausenden gerettet. Frohike: (lacht) Hah! Modeski: Ich muss mit Ihnen reden, John, ich muss versuchen alles zu erklären. Langly: (zu Frohike) Komm, lass uns zu den Spielautomaten gehen. Frohike: (zu Byers) Pass auf dich auf. (zu Modeski) Mata Hari. (Langly und Frohike gehen.) Modeski: Sie haben etwas über einen Freund gesagt, der ermordet wurde. Byers: Nicht, dass ich es beweisen könnte. Aber ich denke, dass er etwas gesehen hat auf Ihrer Konferenz, das er nicht sehen sollte. Sie könnten in Gefahr sein. Modeski: Das bin ich. Und Grant auch. (wendet sich ab) Ich habe über diesen Moment so oft nachgedacht. All die Dinge, die ich Ihnen sagen würde, wenn ich Sie jemals wieder sehen würde. Und dann standen Sie an meiner Tür und ich... (dreht sich wieder zu Byers) Sie entführten mich vor zehn Jahren. Sie machten Dinge mit mir. Und es war, als würde ich jeden Tag ertrinken; unter Wasser kämpfte ich um zu atmen und eines Tages brach eine Hand durch die Oberfläche, reichte hinunter und zog mich hoch. Ich wollte, dass Sie es sind, John. Es war Grant. Er arbeitete für sie an dem Projekt. Ich vertraute ihm nicht, jahrelang. Nicht, bis ich erkannte, dass er in seiner eigenen Art gegen sie arbeitete; Zeit schindete, ihre Tests sabotierte. Er erinnerte mich an Sie. (Schnitt zum Spielsalon, Langly und Frohike spielen bei den Automaten um Geld.) Frohike: Die haben Glück, dass ich ein Gewissen hab. Langly: Wieso? Frohike: Wenn ich mein wahres Kung-Fu in diesem Casino anwenden würde, könnte ich die Bank in einer Woche knacken. Langly: Und dich unter 6 Fuß Wüstenboden begraben wiederfinden. (Timmy kommt von hinten zu ihnen.) Timmy: Hey Jungs! Frohike: Hey Timmy. Tut mir leid wegen Jimmy. Timmy: Hey Langly, die anderen Jungs sind alle in meinem Zimmer für eine Runde "Dungeons and Dragons", Jimmy zu Ehren. Langly: (legt seine Hand aufs Herz) Lord Manhammer wird anwesend sein. (Timmy lächelt und geht.) Langly: (zu Frohike) Ich werde etwas D&D spielen, ähm, zur Erinnerung. Frohike: Das berührt, Mann. (Frohike wendet sich wieder seinem Spielautomaten zu, als Langly geht. Doch seine Aufmerksamkeit wird bald von einem vertrautem Lachen eingenommen. Er geht durch den Salon und findet Scully, die von einer Horde Männer umgeben ist. [KIT-X-NOTIZ: Und total high! Die komplette Szene ist zum Kreischen komisch!]) Frohike: Scully? Scully: Ah, hey. Lange nicht gesehen. (Der Mann rechts von Scully lehnt sich zu ihr hinüber und flüstert ihr etwas ins Ohr.) Scully: Nein, das ist nicht nett. Ich mag Hickey. (Scully rubbelt über Frohikes Kopf und bringt sein Haar in Unordnung. Einen Moment später wird ihr ein Päckchen Zigaretten hingehalten, von Agent Morris Fletcher, den wir alle noch vom "Dreamland I/II"-Fiasko kennen. [KIT-X-NOTIZ: Arg! Warum bloß kann ich den nicht leiden?!]) Fletcher: Zigarette? (Scully beugt sich rüber und nimmt eine der Zigaretten verführerisch mit ihren Lippen heraus.) Frohike: Sie rauchen nicht! Scully: Wer hat Feuer? (In weniger als einer Sekunde hat sie ein Dutzend Feuerzeuge vor sich brennen.) Scully: (giggelnd) Also... ich kann mich einfach nicht entscheiden, wer mir Feuer geben soll. Frohike: Das reicht. (nimmt die Zigarette aus Scullys Mund) Okay ihr Dandys, haut ab. Das ist Special Agent Dana Scully vom FBI. Wenn Sie sie auch nur anfassen, können Sie einen Bundesverstoß begehen. (zu Scully) Kommen Sie, kommen Sie. (Als Frohike Scully wegzieht, verabschiedet sich Fletcher von ihr.) Fletcher: (raunend) Aus uns hätte was werden können. Scully: Vielleicht nächstes Mal. (Scully gibt Fletcher einen Klaps auf den Hintern [KIT-X-NOTIZ: Woher kenne ich das bloß? Nur... anders herum...], bevor Frohike sie endlich mitnimmt.) SZENE 14 (In einem Hotelzimmer. Die Tür öffnet sich und gibt den Blick auf Langly und Timmy frei.) Langly: Ich hoffe du hast deine Brieftasche mitgebracht mein Freund, nur weil dies ein Spiel zum Andenken... (betritt den Raum und sieht zwei schwarzgekleidete Männer)... ist... Was ist das? Timmy: Oh, wir haben ein Spiel für dich. (packt feste Langlys Schulter.) Langly: Hey... (Zurück zum Zimmer der Lone Gunmen. Modeski und Byers schauen sich die Videokassette an.) Ellis auf Band: Vertrau mir, es wird funktionieren. (Modeski stoppt die Kassette.) Modeski: Sie haben das nicht aufgenommen? Byers: Nein. Modeski: Das heißt, dass sie uns entlarvt haben. Sie kennen unsere Pläne, sie kennen alles. Byers: Was ist Ihr Plan? Modeski: Zu entfliehen. Diese Konferenz war unsere Chance am letzten Tag zu entkommen. Mit unseren Akten, all unserer Waffenforschung an die Öffentlichkeit zu gehen. Wir hätten es dieses Mal endlich schaffen können. Wir hatten genug Beweise gesammelt. Die Bevölkerung ist jetzt mehr denn je bereit zu glauben. Die wissen alles. Die werden uns töten, John. Mich und Grant, uns beide. (In diesem Moment öffnet sich die Tür und Frohike kommt mit einer stolpernden Scully herein.) Scully: (lacht) Hi. Frohike: Setzen Sie sich, setzen Sie sich. (setzt Scully aufs Bett) Scully: (lachend und grinsend) Okay, okay, okay, okay. Frohike: Ich hab Scully nach Feuerzeugen bettelnd in der Raucherbar gefun... (Scully packt Frohike am Hintern) ...den! Byers: Ich hab sie noch nie betrunken gesehen. Modeski: (checkt Scullys Augen) Gott, das kann nicht sein. (Als Susanne Scullys Kopf auf einen Nadeleinstich absucht, tut Scully so, immer noch bis zu beiden Ohren am grinsen, als ob sie sie kitzelt.) Scully: Hi... (Modeski findet den Einstich hinter Scullys rechtem Ohr.) Modeski: Sie ist nicht betrunken, schauen Sie sich das an. (Frohike und Byers kommen näher um sich den Einstich anzugucken.) Modeski: Das wurde mit einem "Injektionsgewehr" gemacht. Frohike: Was zur Hölle wurde ihr eingespritzt? (Scully zuckt mit den Schultern, hält ihre Hände mit den Handflächen nach vorne mit einer "Weiß ich doch nicht"- Geste hoch und lacht immer noch wie eine Verrückte.) Modeski: Es ist ein Derivat von EH-Gas. Ergotamin Histamin Gas, meine letzte Entwicklung. (Scully formt ihre Lippen zu einem "Ooooh".) Ich hätte es schon vor Jahren entwickeln können, doch ich hielt mich zurück. Ich wollte nicht, dass es diesen Bastarden, für die ich arbeite, in die Hände fällt. (Scully runzelt die Stirn.) Grant dachte, dass wenn wir heimlich eine kleine Gruppe entwickeln würden und die Notizen dann zerstören würden, hätten wir genug Beweise um an die Öffentlichkeit zu gehen. Wir hätten auch eine Waffe, die wir gegen sie benutzen könnten. Byers: Wer hat sonst noch Zugang zu diesem EH? Modeski: Grant und ich sind die einzigen, die die... (bemerkt die Auswirkung)... die die Proben haben. (Scully zuckt wieder mit den Schultern.) SZENE 15 (Noch immer im Hotelzimmer der Lone Gunmen; Modeski füllt eine Spritze mit einer Chemikalie. Langly kommt wieder, zurück vom Zusammenstoß mit Timmy und den Men in Black.) Modeski: Dies wird dem anoitischen Effekt entgegenwirken. Scully: (zu Langly) Hi Süßer. (Susanne spritzt Scully) Auu... nur ein kleiner Piekser... (die Spritze wird rausgezogen). Langly: Geht's ihr schlecht? Modeski: Ihr wird's wieder gut gehen. Sie muss nur mal ausschlafen. Frohike: Ich kann nicht verstehen, warum die Regierung Scully zum "Bimbo" machen wollte. Modeski: Das ist nur ein potentieller Nebeneffekt. AH behindert höhere Gehirnfunktionen. Es fördert die Beeinflussbarkeit. Byers: Gedankenkontrolle, Gehirnwäsche. Frohike: Das erklärt Jimmy: Sie haben ihm befohlen Selbstmord zu begehen. Byers: Und Scully. Sie befahlen ihr die Autopsieergebnisse zu vergessen. Aber was ist ihr höheres Ziel? Was planen sie? Frohike: Also, was immer es auch ist, wir finden es besser schnell heraus. (Zoom zu Langlys Ohr, wo wir einen kleinen Nadeleinstich sehen... Schwarzer Bildschirm.) SZENE 16 (Wir sehen eine Hotelzimmertür, die sich öffnet und vor der Langly steht. Sein Haar sieht aus, als wäre es abgeschnitten! Aber sein Zopf ist nur unter dem Hemd.) Timmy: Genau pünktlich. (Sie setzen sich gegenüber an einen Tisch. Timmy gibt Langly eine Handfeuerwaffe.) Timmy: Das ist deine Waffe. Du musst nur den Abzug drücken. Du wirst den Saguaro Saal um 10:05 Uhr betreten. Dieser Ausweis (gibt ihn Langly) wird dir Zugang verschaffen. Setz dich nach hinten und warte. Um 10:15 Uhr wird es eine Pause geben. Steh auf, nähere dich dem Ziel und feuere dre Schüsse ab. (Später im Saguaro Saal sehen wir Langly eintreten und Platz nehmen.) Sprecher: Das bringt uns auf die Idee des akzeptablen Risikos. Natürlich, Risiko ist als Ausgesetztsein definiert, während der Notwendigkeit und der Auswertung nach dem Projekt. Jetzt, auf einem sicheren Grund von Beweisen, d.h. ein innenpolitisches Engagement, hatten wir großen Erfolg. Durch küstennahe Notwendigkeiten können wir uns jetzt eine umfassendere Definition des akzeptablen Risikos leisten. Die Festsetzung eines geeigneten Zieles kann für ein risikofreies Umfeld sorgen. Eine Kombination von politischer Instabilität und einem Mangel von effizienter Infrastruktur kann ein Risikopotential von nahezu null erhalten. (Langly schaut sich langsam im Saal um und lässt seinen Blick auf Susanne Modeski und Grant Ellis liegen, die am Tisch des Sprechers sitzen. Nachdem Susanne Grant angelächelt hat, da er irgend etwas sagte, guckt sie auf ihre Uhr. Es ist 10:13 Uhr. Sie sieht ungeduldig aus. Außerhalb des Saguaro Saals, nähert sich Scully der Tür.) Türsteher: Nur autorisierte Teilnehmer. (Sie zeigt ihm ihren Ausweis.) Scully: Ich bin FBI-Agentin. Türsteher: Nur autorisierte Teilnehmer. (Sie klappt ihren Ausweis zu. Schnitt zum Saguaro Saal, wo Langly auf seine Uhr schaut und danach Ellis auf seine schaut.) Sprecher: Natürlich, Risikomanagement geht Hand in Hand mit Vorbereitung der Operationen. Und das ist unser Thema für den Rest der Sitzung... Ellis: Al, ich denke, das wäre der richtige Moment für eine Pause, oder? Sprecher: Oh ja. Lasst uns alle 5 Minuten Pause machen. Raucht euch eine, wenn ihr wollt. (Jeder steht auf um Pause zu machen. Langly steht und läuft lässig zum vorderen Teil des Raumes. Modeski, die dort steht und mit anderen Teilnehmern die Hände schüttelt, bemerkt die nahe Gefahr nicht. Wechsel in Zeitlupe; Langly zieht die Waffe aus seiner Jacke und zielt auf Modeski, feuert 3 Schüsse ab, die alle ihre Brust treffen. Mit dem letzten spritzt Blut auf seine Brille.) Ellis: Oh, mein Gott. (Langly steckt die Waffe einfach wieder ein und geht raus.) Mann: Irgend jemand muss ihr helfen... irgend jemand... ! Ellis: Susanne! (Scully läuft am Türsteher vorbei, der ihr folgt, als sie sich Modeski nähert.) Scully: Bundesagent. (zum Türsteher) Holen Sie Hilfe. Türsteher: Winston Warbler, wir brauchen einen Krankenwagen, eine Frau wurde angeschossen. (Im Hotelzimmer der Lone Gunmen ziehen sich Frohike und Byers Sanitäter-Uniformen an.) Türsteher: Sie blutet, Beeilung. (über Funk) Frohike: Wir sind auf dem Weg. (Frohike und Byers rennen aus dem Zimmer. CUT. - Zurück im Saguaro Saal, Ellis beugt sich über Modeski.) Ellis: Wer war das? Wer war das!? Scully: Der Schütze konnte fliehen. (zum Türsteher) Nehmen Sie diesen Mann fest, bringen Sie ihn hier raus. (Frohike und Byers kommen in ihrer Sanitäterkleidung an, als Ellis abgeführt wird.) Frohike: (leise zu Scully) Gute Arbeit, Partygirl. (Scully sieht für eine Sekunde verwirrt aus. Frohike und Byers legen Modeski auf die Trage und schieben sie aus dem Raum, als Timmy aus der Menschenmenge herauskommt. Nachdem Frohike und Byers Modeski herausgebracht haben, beugt sich Timmy über den Blutfleck auf dem Boden, berührt es und riecht daran. Dann schmeckt er es und deutet an, dass es kein echtes Blut ist.) SZENE 17 (Die Tür eines Fahrstuhls öffnet sich und man sieht Scully, Ellis und den Türsteher.) Scully: (zum Türsteher ) Ich übernehme ihn ab hier. Ellis: Warten Sie eine Minute, wo... wo... wo bringen Sie mich hin? (Im Hotelzimmer von Modeski und Ellis. Byers schließt die Tür auf und öffnet sie für Scully und Ellis. Ellis betritt den Raum und ist geschockt, als er Modeski lebend sieht, die drei Schusswunden sind noch deutlich sehbar.) Ellis: Susanne? Modeski: Können wir einen Moment allein sein, bitte? Mir geht's gut. (Scully, Byers und Frohike gehen.) Byers: Wir sind gleich hier im Flur. Modeski: Okay. (Als Frohike an Ellis vorbeigeht, hält er den schwarzen Chip hoch, den er von ihm bekam.) Frohike: Danke für das Trinkgeld. (Scully, Byers und Frohike verlassen den Raum.) Modeski: Große Überraschung, was? Da du meinen Freund programmiert hast mich zu töten. Ellis: Nein, Susanne, es war nicht meine Idee. Modeski: Du hast davon gewusst. Du hast es ihnen gegeben. Das AH. Wenn ich nicht daran gedacht hätte Langly zu überprüfen, wenn ich ihm nicht das Gegenmittel gegeben hätte... (öffnet das Hemd um die Weste mit dem künstlichen Blut zu enthüllen)... Ich verstehe das nicht. Warum mich retten? Warum mein Leben retten, nur um es zu nehmen? Ellis: Du weißt; warum. Modeski: Du warst fertig mit mir. Du hattest, was du wolltest. Ellis: "Die" hatten, was sie wollten. Das Projekt war vorbei. Bei Gott, es war nicht meine Idee. Modeski: All die Jahre, die du damit verbracht hast mein Vertrauen zu gewinnen. Du hast vorgegeben mich zu lieben. Was könnten sie dir wohl dafür geben? (sie beginnt zu schreien und zu weinen) Was war es dir wert, Grant? Was war dein Preis? Was hast du gekriegt? Ellis: Leben. Die hätten mich getötet. (Plötzlich öffnet sich die Tür und wird wieder geschlossen, als Timmy den Raum betritt.) Timmy: Hallo. (hält eine Pistole auf Modeski) Ellis: Es tut mir so leid, Susanne. (Timmy hält die Pistole auf Ellis, feuert 2 Schüsse ab, die ihn töten. Danach hält er sie wieder auf Modeski. - Im Hotelzimmer der Lone Gunmen. Langly sitzt an einem Schreibtisch mit zwei Computern, sucht in Akten mit Frohike und Byers, die neben ihm stehen.) Byers: Bezirks-Todes-Akten zuerst, dann die staatlichen Steuerakten, na los! Dann die Clark-Bezirksleichenschauhaus-Liste, dass sie die Leiche falsch verlegt haben. Langly: Ja, Voltaire Comidant. Warum spritzt ihr mich nicht einfach noch mal mit diesem Ding und macht noch eine Gehirnwäsche? Frohike: (gibt Byers das Injektionsgerät) Ich sage tun wir's, dann können wir ihn seine Haare schneiden lassen. (Plötzlich werden sie von einem Klopfen an der Tür gestört.) Byers: Kannst du aufmachen? Frohike: Warum ich, sie ist dein Mädchen. (Frohike geht zur Tür.) Byers: Beeil dich, komm schon. (Frohike schließt die Tür auf, öffnet sie und sieht nur Modeski draußen.) Frohike: Komm rein, Mata Hari. (Hinter der Wand taucht Timmy mit einer Pistole auf und schiebt Modeski ins Zimmer.) Timmy: CIA, keine Bewegung. Byers: Lass sie gehen. Timmy: Sicher... (hält die Pistole gegen Modeskis Rücken). Byers: Nein... (Byers stürzt sich auf Timmy, aber der überwältigt ihn und bringt ihn zu Boden. Dann zielt er mit der Waffe auf Frohike.) Timmy: Wisst ihr, was das beste daran ist euch zu töten... ich muss mich nicht mehr so anziehen wie ihr... (Timmy wird ‚ausgeschaltet', als Byers das Injektionsgerät in seinen Knöchel steckt und ihn mit AH vollpumpt. Timmy verliert die Balance und fällt auf Byers.) Byers: Oh, nehmt ihn von mir runter. (Frohike und Langly holen Timmy von Byers runter.) Timmy: ( geistesabwesend zu Langly) Hi Süßer... Frohike: (zu Byers, als er ihm aufhilft) Was willst du mit ihm machen? (Byers lächelt nur. Schnitt zu einer Fernseh-Nachrichtensendung, später in Scullys Hotelzimmer.) Reporter: Die Polizei bestätigt die Festnahme dieses Mannes (Bild von Timmy), Timothy Landau aus Aldonaberta, New Mexico, der die Morde an Grant Ellis und Susanne Modeski zugegeben hat. Beide Opfer waren Regierungsangestellte, die an einer Konferenz in Las Vegas teilnahmen. Scully: (an ihrem Handy, laut am Sprechen) Hallo Mulder? Können Sie mich hören? Ich bin im Hotel. Wo sind Sie? Was meinen Sie, "welches Hotel"? Las Vegas! Ich bin in Las Vegas, Sie etwa nicht? Sie haben mich angerufen. Was meinen Sie, Sie haben mich nicht angerufen? Oh Mann, ich werde sie umbringen. (Außerhalb des Casinos. Frohike und Langly laden Gepäck in den Kofferraum eines Taxis, während Byers mit Modeski redet. (Nr. des Taxis 4613).) Byers: Susanne Modeski ist tot. Jeder Computer in jedem Bezirk, Staat, Bundesbüro weiß es. (gibt ihr einen Zettel) Da steht, wer Sie jetzt sind. Modeski: Komm mit mir. Byers: (kämpft mit der Stimme) Ohne mich wird es sicherer sein. Modeski: Das wird keinen Unterschied machen. Ich habe Ihnen gesagt, ich gehe an die Öffentlichkeit. Byers: Nein, das tun Sie nicht. Sie haben mehr als genug getan. Überlassen Sie es jetzt uns, das ist, was wir machen. (Modeski öffnet Byers Hand, tut ein kleines Objekt hinein und schließt sie wieder.) Modeski: Es war für Grant bestimmt. Ich will, dass Sie es haben. (In der "Unüblichen Verdächtigen"-Art gibt Modeski Byers einen Kuss.) Modeski: Eines Tages. (Modeski steigt ins Taxi und schließt die Tür, als Byers seine Hand öffnet um sein Geschenk zu betrachten. Er hält es ins Licht, um uns einen goldenen Ring zu zeigen. Die Szene geht nun über in den Traum, Byers "allein" in der Wüste mit dem Ehering. Das Taxi fährt los und nimmt Modeski mit sich. Das Trio steht für einen Moment da.) Frohike: Also, wollt ihr zu den Spielautomaten? (Sie drehen sich um und gehen zum Casino.) Langly: Weißt du, Byers, mit uns alt zu werden ist gar nicht so schlecht. Frohike: Oh, halt den Mund, Langly. Willst du wirklich, dass er sich umbringt? Langly: Habt ihr'n paar Münzen? ENDE ******************************* Übersetzer: Starbuck <320065878283-0001@t-online.de> Kommentare und Überarbeitung: KIT-X spooky17 Die deutschen Folgen-Transcripts (und natuerlich viel mehr) findet ihr hier: http://www.thetruth.de/ dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com