Bad Blood (5X12) Übersetzung Original Transcript by: JoLayne JBjerk@aol.com Translation by: Kelly K. BabyOffX@aol.com for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: Die Charaktere, Handlungen, Zitate usw., die hier verwendet werden, gehören zu Chris Carter und 1013 Productions. Das folgende Transkript beabsichtigt nicht, ein Ersatz für die Serie"Akte X" zu sein, es ist lediglich eine Homage. Dieses Transkript ist weder von Chris Carter, 1013, noch Fox Entertainment genehmigt oder bearbeitet worden. 5x12 Bad Blood CHANEY, TEXAS 10. FEBRUAR (Im Wald in einer dunklen Nacht. Ein Teenager rennt schreiend durch den Wald.) RONNIE: Hilfe! Helft mir doch! Der Kerl will mich umbringen! Hilfe! (Es werden die Beine eines Mannes gezeigt, der hinter dem Jungen herrennt, sein Mantel, der hinter ihm herfliegt, sieht wie ein Umhang aus.) Hilfe! Helft mir doch! Verschwinden Sie! (Der Mann kommt dem Jungen näher, der panisch schreit.) Bitte, helft mir! (Der Junge stolpert und der Mann fällt auf ihn drauf. Der Mann dreht den Jungen um und hält ihn gewaltsam fest. Er schlägt einen Holzpflock in die Brust des Jugendlichen. Er schlägt ihn mit einem Stein tiefer, der Junge wird leiser.) SCULLY: Mulder? (Der Mann ist der schwitzende Mulder! Er dreht sich zu Scully um. Sie läuft zu ihm. Sie bleibt stehen, als sie merkt, dass der Teenager tot ist. Sie kniet sich hin. Mulder zieht die Lippen des Jungen auseinander und zeigt Scully seine Reißzähne.) MULDER: Sehen Sie sich das an. Ha... Ha? (Scully zeiht an den Zähnen. Das Gebiss löst sich, und ganz normale Zähne kommen zum Vorschein. Sie zeigt Mulder das Falsche Gebiss.) MULDER: Oh, schei... OPENING CREDITS FBI HEADQUARTERS - X FILES OFFICE (Mulder sitzt an seinem Schreibtisch. Scully öffnet die Tür und kommt rein. Es fällt ein peinliches Schweigen in den Raum, sie wechselt mit Mulder einen kurzen Blick und setzt sich hin.) SCULLY: Mulder. MULDER: Nicht. (Er stoppt sie indem er mit dem Finger auf sie zeigt) Fangen sie gar nicht erst an sich mit mir zu streiten. (Er zerknüllt ein Stück Papier und wirft es in Richtung Mülleimer. Er trifft nicht, geht hin und verpasst dem Plastikpapierkorb ein paar Heftige Tritte, so dass er kaputt geht. Scully beobachtet ihn. Er hört auf den Papierkorb zu demolieren, und geht zu seinem Schreibtisch.) Ich weiß was ich gesehen habe. SCULLY: Skinner will unseren Bericht in einer Stunde. Was wollen Sie ihm sagen? MULDER: Was meine sie damit, was will ich ihm sagen? Ich sage ihm genau das, was ich gesehen habe. Was wollen Sie ihm denn sagen? SCULLY: Ich sagen ihm was ich gesehen habe. MULDER: Wo ist da der Unterschied? (Sie sieht ihn leicht verärgert an.) Sehen Sie, Scully, ich bin der jenige der vielleicht ins Gefängnis muss. Ich muss wissen ob, sie mir helfen, oder was. SCULLY: Erstens, wenn Ronnie Stricklands Familie das FBI tatsächlich verklagt um... ich glaube sie Summe ist 446 Millionen Dollar... dann werden sicherlich wir beide die Angeklagten sein, und zweitens... ich hab nicht mal ein zweitens, Mulder. 446 Millionen Dollar. Ich stecke hier genauso tief drin wie Sie, und ich bin nicht diejenige die hier überreagiert. Ich hab das nicht mir dem... (Sie macht eine Pfählende Handbewegung) Ding gemacht. MULDER: Ich hab nicht überreagiert. Ronnie Strickland war ein Vampir. SCULLY: Haben Sie einen Beweis? MULDER: Sie sind mein Beweis. Sie waren da. (Sie atmet schwer ein) Okay, jetzt machen Sie mir Angst. Ich will ganz genau wissen, was Sie Skinner sagen werden. SCULLY: Oh, Sie wollen, dass unsere Geschichten übereinstimmen. MULDER: Nein, nein, nein. Das hab ich nicht gesagt. Ich will nur hören, wie sie die Sache gesehen haben. SCULLY: Ich fühl mich nicht wohl dabei. MULDER: Gefängnis, Scully. Der Spitzname Ihrer Zimmergenossin ist vielleicht Large Marge. Sie wird viel von Gertrude Stein lesen. (Sie legt ihre Hand auf ihr Gesicht und lächelt.) SCULLY: Na schön. MULDER: Okay, fangen Sie am Anfang an. SCULLY: Ganz am Anfang. (Mulder geht zu seinem Schreibtisch und holt ein Diktiergerät aus der Schublade und macht es an.) Gut. (Sie steht auf, und geht herum während sie redet.) Gestern morgen... als ich zur Arbeit gekommen bin, waren Sie, ah... etwas übermütig. GESTERN IM BÜRO DER X-AKTEN (Mulder wirft ein Flugticket vor Scully auf den Tisch.) MULDER: Hoffentlich haben Sie ihre Cowboystiefel dabei. (Sie nimmt es, und sieht es an.) SCULLY: Sie wollen, dass wir nach Dallas fliegen? MULDER: Yee-ha! Eigentlich eine Stadt namens Chaney, ungefähr 50 Meilen südlich davon, Bevölkerung 361... aller Meinungen, sehr ländlich und anziehend, aber in letzter Zeit gab es dort eine Serie von mysteriösen nächtlichen Verblutungen. SCULLY: Verblutungen? Wer? (Mulder geht zu dem Dia Projektor.) MULDER: Wie finden Sie das? SCULLY: Es ist eine... (Es ist ein Dia einer toten Kuh, die auf der rechten Seite liegt, die linken Füße in der Luft. Die Leichenstarre hat offensichtlich schon eingesetzt.) MULDER: Tote Kuh! Genau. Genau genommen, eine tote 900 Pfund schwere Holsteiner Kuh. Ihre Leiche ist Blutleer, genau wie diese (Er drückt den Wechsler, 6 mal. Scully fragt sich wieso das so wichtig ist.)... diese, diese, diese, und so weiter. Sechs sind es. Ungefähr eine jede Woche innerhalb der letzten 6 Wochen. SCULLY: Gibt es Anzeichen von...? MULDER: Zwei kleinen Einstichlöchern am Hals? SCULLY: Das hab ich nicht gefragt. MULDER: Schade. Die gibt´s nämlich. Sehen Sie sich das an. (Er holt das nächste Dia. Es ist eine Nahaufnahme von 2 Einstichlöchern am Hals einer Kuh.) SCULLY: Naja, das könnte auch von einer Spritze kommen. Durch dessen Platzierung könnte man sie mit Reißzähnen verwechseln. Solche ritualen BlutRituale sind von Kultureller Herkunft, ich welchem Fall... (Sie bemerkt eine Art Grübeln auf Mulders Gesicht.) Was? (Er lacht.) MULDER: Ja, das ist es wahrscheinlich, Satanische Rituale. Kommen Sie, Scully. SCULLY: Sie wollen mir doch jetzt nicht erzählen, dass das eine Mexikanische Ziegen Sauger Sache war? MULDER: El Chupacabra? Nein, die haben vier Reißzähne, nicht zwei, und die saugen Ziegen aus, daher auch der Name. SCULLY: Also stattdessen wäre es dann... MULDER: Ein klassischer Vampir. SCULLY: Der sich auf eine Herde Kühe stürzt? MULDER: und ein toter Mensch gestern nacht... Ein Urlauber aus New Jersey. (Sie sieht ihn an und geht.) Na kommen Sie, wir müssen gehen. SCULLY: Warum haben Sie dass denn nicht eher gesagt? MULDER: Vergessen Sie nicht die Tür hinter sich zu schließen. PEACEFUL SLUMBERS FUNERAL PARLOR (Einige Särge stehen rum, und wir hören Scully. SCULLY v.o.: Eine Stadt wie Chaney ist zu klein um ein Leichenschauhaus zu bauen. Und so führt uns unser Weg in die Friedliche Schlummer Begräbnisstätte mit dem Befehl die Leiche eines Mr. Dwight Funt zu untersuchen, der kürzlich verstorben ist. (Mulder und Scully stehen in dem Bestattungsinstitut vor den ganzen Särgen. Scully sieht sich in dem Raum um als ihr Voice Over wieder spricht. Wir sehen Cowboystiefel, Jeans Waffengürtel, Hemd und Jacke, Sheriffstern, zuckersüßes Lächeln, und ein echter Cowboygang.) SCULLY v.o.: Wir waren da, und dort trafen wir einen Vertreter des Gestzes, Sheriff... HARTWELL: Lucien Hartwell. Sind Sie die FBI Agenten? (Scully starrt den gutaussehenden Officer an, sie schwebt auf Wolken.) MULDER: Ja. Ich bin... Agent Mulder und... (Er schnipst mit den Fingern als würde er sich nicht an ihren Namen erinnern.) ah... Scully. Was sagen Sie, wir sehen uns mal Ihr Opfer an. HARTWELL: Ja, wenn Sie meinen. Nach Ihnen. (Mulder geht zur Tür, Scullys und Hartwells Blicke treffen sich, und beide lächeln.) MULDER: Na kommen Sie, Scully, bewegen Sie ihre kleinen Beinchen. Kommen Sie. (Ihr erfreutes Lächeln ändert sich in einen wütenden Blick der zu Mulder schwift und sie geht durch die Tür.) HARTWELL: Junge. (Er mag sie auch.) UNTERSUCHUNGSRAUM (Sie sehen sich alle die Leiche an.) HARTWELL: Da haben wir ihn. MULDER: Hübsche Treter. ( Die Leiche trägt ein Hawaii Shirt. Scully zieht ihre Latex Handschuhe an und kommt hinter Mulder vor um sich das Opfer anzusehen.) SCULLY: Wurde er noch nicht untersucht? HARTWELL: Nein, Ma´am. Er ist genauso wie wir ihn im Motelzimmer gefunden haben. Als ich hörte, dass Sie sich für die Sache interessieren dache ich, es wäre das beste ihn so wie er ist den Experten zu überlassen. (Scully lächeln ihn an.) MULDER: Ihr Satanischer Kult hat ein paar scharfe Zähne. HARTWELL: Was für ein Sanatnischer Kult? MULDER: Machen Sie schon, erzählen Sie ihm ihre, ah (Er macht Gänsefüßchen mit seinen Fingern, mit einem Goofyartigen Blick.) "Theorie". SCULLY: Naja, meine Theorie hat sich entwickelt. Grundsätzlich denke ich dass wir nach jemandem suchen, der zu viele Bela Lugosi Filme gesehen hat. Er glaubt ein Vampir zu sein, und deshalb... HARTWELL: Benimmt er sich so. Ja. Ja. Das macht eine ganze Menge Sinn. Ich denke sie hat recht. (Scully lächelt, und sieht etwas verlegen nach unten, was Mulder etwas verwirrt.) MULDER: Was ist dem den Reißzahnabdrücken? SCULLY: Jemand der besessen ist, kann auch sowas fälschen. Ich denke dass uns ein Moulage Test weiterhelfen kann. HARTWELL: Moulage Test, das ist eine gute Idee. (Scully ist ziemlich froh. Endlich hat sie jemanden gefunden, der glaubt dass sie recht hat.) Aber... aber gibt es nicht eine Art Krankheit, die Menschen glauben lässt, dass sie Vampire sind? (Hartwell geht näher auf Scully zu, und stößt damit Mulder zur Seite, der weggeht, und die beiden skeptisch beobachtet.) SCULLY: Also, es gibt eine psychologische Fixierung die sie Hematodipsia nennt, was das Verlangen auslöst eine erotische Bestätigung von Menschlichem Blut zu erlangen. HARTWELL: Erotisch, ja. (Sie lächelt.) SCULLY: Mmm. Da ist dann auch noch genetisches Leid, was verstärkte Empfindlichkeit des Lichts gegenüber verursacht, ah, zu Knoblauch... und möglicherweise zu Kreuzen. HARTWELL: Sie verstehen Ihren Job, Dana. (Zurück ins Büro der X-Akten. (Er lacht.) Er kannte Ihren Vornamen doch überhaupt nicht. SCULLY: Wollen Sie mich unterbrechen, oder was? MULDER: Nein, machen Sie nur weiter ... Dana. SCULLY: Jedenfalls... dann hatten Sie ihren großen Durchbruch. Wie auch immer. (Zurück in dem Untersuchungsraum.) HARTWELL: Agent Scully, Sie verstehen Ihren Job. MULDER: Sheriff, Sie sagen, genauso haben Sie diesen Mann gefunden? HARTWELL: Ja, Sir, Haargenau. MULDER: Haben Sie bemerkt, dass die Schuhbänder dieses Manns offen sind? (In einem Ton wie: "Verdammt! Ich hab die Antwort auf alles!" HARTWELL: Ja, das sind sie tatsächlich. SCULLY: Mulder, worauf wollen Sie hinaus? MULDER: Das heißt was. Sheriff, gibt es hier einen alten Friedhof in der Stadt weit weg von der Straße, je gruselige desto besser? HARTWELL: Ah, ja. MULDER: Bringen Sie mich dort hin. (Er schnipst die Finger zum Sheriff.) SCULLY: Mulder... MULDER: Scully, wir brauchen eine komplette Autopsie von diesem Mann, je schneller desto besser. SCULLY: Whoa, whoa, whoa, whoa. Wonach soll ich überhaupt suchen? (Sie geht zu Mulder, der seine Hände auf ihre Schultern legt, und sie nah an sich ran zieht.) MULDER: Keine Ahnung. (Er lässt sie los und geht raus. Sie lächelt Hartwell an.) SCULLY: Das macht er manchmal. MULDER: Na kommen Sie Sheriff Hartwell. (Er geht an Scully vorbei, und zieht seinen Hut kurz vor ihr hoch.) HARTWELL: Ma´am. SPÄTER (Scully macht die Autopsie. Sie rollt ein Tablett chirurgischer Gegenstände zu der Leiche. Sie spricht in ein Diktiergerät.) SCULLY: 16:54, beginne die Autopsie an einem weißen Männlichen, Alter 60, der anscheinend noch eine schlechterer zeit in Texas hatte, als ich... obwohl, auch nicht viel schlechter. (Sie hält ein Skalpell in der hand.) Ich beginne mit dem "Y" Einschnitt. (Die Spitze des Skalpells fällt runter.) Yee-ha. (Versucht ruhig zu bleiben.) SPÄTER (Scully knallt das Herz des Toten auf eine Waage und sieht hin wie viel es wiegt.) SCULLY: Herzgewicht 370 Gramm, Das Gewebe scheint gesund zu sein, (Sie knallt die Lunge in die Waage.) Linker Lungenflügel 345 Gramm, Gewebe scheint gesund zu sein. (Sie lässt den Dickdarm in die Waage plumpsen. Der Darm rollt raus, und sie stopft ihn wieder zurück.) Dickdarm... 890 Gramm, yada yada yada. SPÄTER (Die Leiche ist offen und Scully bückt über ihm, und sieht in den Magen.) SCULLY: Magen Inhalt zeigt die letzte Mahlzeit kurz vor dem Tod, und besteht aus... Pizza. Belegt mit Peperoni, Grüne Paprika, Pilze, noch mehr Pilze... das klingt wirklich gut. (Sie knackt mit ihrem Hals, um Verspannungen zu lösen, und macht weiter.) DAVY CROCKETT MOTOR COURT -Nacht- SCULLY v.o.: Nachdem ich die Autopsie beendet hatte, habe ich den Davy Crockett Motor Court eingecheckt. MULDER: Eigentlich hieß es Sam Houston Motor Lodge. (Der Name am Bildschirm ändert sich in Sam Houston Motor Lodge.) (Scullys Zimmer. Scully schmeißt Geld in die "Magic Fingers" Box, was das Bett zum vibrieren bringt, sie legt sich hin, und genießt. Sie schmeißt ihre Schuhe runter. Mulder öffnet die Tür und sieht sie an.) SCULLY: Chloral Hydrate. MULDER: Was? (Er kommt rein.) SCULLY: Was ist denn mit Ihnen passiert? (Sie setzt sich auf. Der ganze Mantel von Mulder ist mit Schlamm bedeckt.) MULDER: Gar nichts. Chloral Hydrate? SCULLY: Ja. Die Sache von der Sie nicht wussten, dass Sie danach suchen... Chloral Hydrate... Etwas farbiger bekannt als KO Tropfen. Ich fand reichlich davon als ich den Tox Bildschirm in unser Mordopfer geschickt habe. Also ernsthaft, Mulder. Was ist mit Ihnen passiert? MULDER: Gar nichts. Wer hat die Bisswunden verursacht? SCULLY: Meine (Sie macht Gänsefüßchen mit ihren Fingern) "Theorie"? Ihr Vampir. Er fand es nötig unseren armen Mr. Funt unter Drogen zu setzen bevor er fähig war das Blut aus ihm rauszusaugen. Wahrscheinlich hat er das mit den Kühen auch so gemacht. MULDER: Was für eine Art Vampir würde sowas tun? SCULLY: Genau. MULDER: Wir haben eine weiteren toten Touristen. Sie müssen noch eine Autopsie vornehmen. SCULLY: Heute Nacht? Ich hab grade Geld in die Vibrationsmaschine geworfen. MULDER: Ich sorge dafür, dass es nicht umsonst war. (Mulder springt auf das Bett und landet neben Scully, sie kräuselt ihre Nase, weil er stinkt. Er lacht und sie geht vom Bett runter und zieht ihre Schuhe an. Er lacht immer noch als sie ihren Mantel nimmt und aus dem Zimmer geht,) SCULLY: Das ist mein Zimmer, Mulder. Verbreiten sie den Schlamm nicht überall. MULDER: Ja. Ja, ja, ja, ja. Okay. (Draußen. Der Pizzabote geht mit einer Pizza in der Hand auf Scully zu.) RONNIE: Entschuldigung, Ma´am, Haben Sie die Pizza bestellt? SCULLY: Ja. Der Kerl da drinnen bezahlt sie. (Sie geht zum Auto, als sich der Junge umdreht, und wir erkennen, dass es der Junge vom Anfang ist.) (UNTERSUCHUNGSRAUM. Scully macht die andere Autopsie, und spricht mit Voice over. Sie hat keine besonders gute Laune. Sie macht ihre Arbeit ziemlich schlampig.) SCULLY: Ohne geschlafen oder gegessen zu haben, musste ich wieder zum Bestattungsinstitut und einen Mr. Paul Lombardo zu untersuchen, der aus Naples... (Sie schmeißt die Sachen diesmal auf ein Tablett.) Folrida kommt. Herz... Lunge... Dickdarm. (Der Dickdarm fällt aus der Waage raus auf den Boden, Scully sieht nur zu, und kümmert sich nicht darum, und selbstverständlich müde holt sie ihn wieder raus. Sie hat anscheinend schwere Nackenprobleme während sie arbeit, und sie spricht langsam.) Wie bei dem vorherigen Opfer, scheint es als wurde dieser Mann mit Chloral Hydraten unschädlich gemacht, und ist dann verblutet. (Ihr Handy klingelt.) Die Droge wurde weder gespritzt, noch eingenommen. Ich bin mir nicht sicher welche es war. (Das Handy klingelt wieder. Sie geht um es zu beantworten.) Scully. (Sie hört nur jemanden atmen.) Hallo? Hallo? (Sie legt auf, seufzt, und zieht sich neue Latex Handschuhe an.) Also, wo war ich? Magen Inhalt. (Sie bückt sich über die Leiche) Der Magen Inhalt ist... Pizza... (Sie holt tief Luft) Das Chloral Hydrat ist in der Pizza. Der Pizzabote. (Holt nochmal tief Luft) Mulder! (In Scullys Zimmer. Scully tritt die Tür ein, und tritt mit ihrer Waffe in der hand ein.) SCULLY: Mulder? (Die halb aufgegessene Pizza vibriert auf dem Bett. Sie sieht Mulder Füße auf dem Boden, neben dem Bett herausragen. Ronnie kommt von dort hervor und zischt. Scully schießt auf ihn. Er springt über das bett, durch den Raum, und schlägt sie KO. Er rennt raus. Sie rollt sich auf dem Fußboden und schießt in die Nacht hinein.) (Heute, im X-Akten Büro. Mulders Kopf liegt auf dem Schreibtisch.) MULDER: Das war´s? SCULLY: Naja, wenigstens bin ich rechtzeitig angekommen. Ich meine, auch wenn sie unter Drogen standen, waren Sie... Mehr oder weniger unverletzt. Zurück in Scullys Motelzimmer. Scully geht zu Mulder. Er liegt auf dem Boden.) SCULLY: Mulder? Sind Sie okay? (Sie dreht sein Gesicht zu ihr und gibt ihm leichte Ohrfeigen um ihn zu wecken. Er wacht auf und singt.) MULDER: Wer ist der kleine Schwarze Supermann der eine Sex Maschine ist mit all den Hühnern. Shaft! Findest du das nicht geil? Die sagen diese Katze Shaft ist ne Rabenmutter. Halt den Mund! Ich rede von Shaft. (Im X-Akten Büro. Mulder steht von seinem Stuhl auf.) MULDER: Das hab ich nicht gesagt. (Scullys Ausdruck scheint als würde sie sagen ja, das haben Sie gesagt, ich habs gesehen, und sie werden damit leben müssen.) SCULLY: Lange Geschichte, kurz. Auch wenn meine ersten vier Schüsse Ronnie Strickland vollständig verfehlten, mit meinem fünften war es mir möglich auf einen Reifen seines Autos zu schießen, damit er wohl oder übel zu Fuß entkommen musste. Ich ließ Sie liegen, und habe ihn in den Wald verfolgt. Ich hab angenommen, dass sie sowieso nichts tun hätten können. Dann hörte ich Schreie. Als ich in der Lichtung ankam, hab ich gesehen, dass Sie ihn erwischt hatten, und... überreagiert hatten. Und dass seine Vampirzähne nur gefaket waren. MULDER: Und das wollen Sie Skinner erzählen? SCULLY: Naja, ich werde behaupten, dass wir einen Mörder erwischt haben. Einen absolut nicht übernatürlichen Mörder, aber trotzdem ein Mörder. Und dass Ihr Eifer den Jungen zu schnappen durch das Chloral Hydrat vergrößert wurde, dass Ihnen gegeben wurde. MULDER: Sie haben nur Angst die Wahrheit zu erzählen. (Er zeigt mit dem Finger auf sie) SCULLY: Wie bitte? MULDER: So ist das nicht passiert. Ich meine, wovor haben Sie Angst? Dass wenn Sie es so erzählen wie es wirklich war, dass Sie dann wie ein Idiot dastehen, wie ich? SCULLY: Mulder? (Sie sieht den "Idioten" an.) Warum erzählen Sie mir nicht Ihre Version der Dinge. Von Anfang an. MULDER: Ja, sie haben Recht. Gestern Morgen begann wie jeder andere Morgen. Sie sind mehr oder weniger übermütig im Büro angekommen. (Gestern im X-Akten Büro. Mulder legt das Flugticket auf den Tisch.) MULDER: Hoffentlich haben Sie Ihre Cowboystiefel dabei. SCULLY: Warum fliegen wir nach Dallas? (In dieser Version ist Mulder ziemlich ruhig und beherrscht, und gibt Scully jede Gelegenheit ihre Gedanken auszusprechen.) MULDER: Eigentlich ist es eine kleine Stadt südlich davon namens Chaney, Texas. Es gab dort kürzlich einige Vorfälle, welche, ich denke wobei Sie mir zustimmen werden, doch recht unnatürlich sind. SCULLY: Und das wäre? MULDER: Also, I-ich habe einige Dias mitgebracht, die einen besseren Eindruck verschaffen. Da sind sie. (Er zeigt das erste Dia.) SCULLY: Das ist eine tote Kuh. MULDER: Eigentlich sind es 6 tote Kühe. Und das ist die wirklich interessante Sache... SCULLY: Warum sehe ich mir 6 tote Kühe an? MULDER: Ahm, naja, wegen der Art wie sie gestorben sind. Alle 6 sind unter mysteriösen Umständen verblutet. SCULLY: Ja und? MULDER: Und zwei kleine Löcher sind hier auf dem Hals zu erkennen. Hier, ich hab davon auch ´n Dia. (Er geht durch jedes der 6 toten Kühe Dia, etwas langsam, und es ist ihm peinlich, dass sie sich das mit ansehen muss. Scully sieht ihn was, die Sache möglicherweise etwas beschleunigt. Er kommt endlich zu den Löchern. Sie nickt spitz.) Und, ahm, ein toter Mensch. Letzte Nacht... ein Urlauber aus New Jersey. Sein Körper war völlig ausgesaugt und zwei Löcher sind an seinem Hals zu erkennen. Okay, Scully i-ich will keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber durch die Kraft des Vorfalles hier, denke ich dass wir uns ansehen "könnten" was so "scheint" als wäre es eine "Vampirähnliche" Handlung. SCULLY: Können Sie das wiederlegen? MULDER: Ah... naja, der Köper ist Blutausgesaugt, und die Zahn-Abdrücke am Hals. (Sie rollt mit den Augen und kichert ein bisschen.) Aber wie immer bin ich versessen darauf Ihre Meinung dazu zu hören. SCULLY: Also, das war selbstverständlich kein Vampir. MULDER: ja, und wieso nicht? SCULLY: Vielleicht weil es die nicht gibt? MULDER: Also... das... ist eine Meinung, und ich respektiere das. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es hier einen Mord gegeben hat und dass wie darunter fahren können, um den Mörder hinter Gitter zu bringen, was auch immer er ist, sterblich, oder... möglicherweise unsterblich. SCULLY: Und es war wirklich nicht diese Mexikanische Zigen Geschichte? PEACEFUL SLUMBERS FUNERAL HOME (Gleicher Schauplatz wie von vorhin.) MULDER v.o.: Als wir dort in dem Bestattungsinstitut angekommen sind, habe ich eine interessante Beobachtung gemacht, die Sie anscheinend nicht gehört haben. MULDER: (Redet mit dem Leichenbestatter) Das sind ja ´ne ganze Menge Särge. LEICHENBESTATTER: Größte Auswahl im ganzen Bundessaat. MULDER: Warum braucht eine Stadt mit einer Bevölkerungszahl von nur 361 Leuten sowas? LEICHENBESTATTER: Das Geschäft ruft. (Er ist der einzige, der das witzig findet.) Leichenbestatter Humor. Entschuldigen Sie mich. (Er geht) MULDER v.o.: Anscheinend, waren Sie mit Ihren Gedanken gerade woanders. (Sheriff Hartwell kommt rein. Scully ist überwältigt.) SCULLY: Hoo, Junge. (In Mulders Version hat Hartwell riesige Schneidezähne.) HARTWELL: Sie müssen wohl die Leute von der Regierung sein. (Mulder sieht den Mann mit offenem Mund geschockt an.) Ich bin Lucien Hartwell. (Sie lächeln sich alle an, Hartwell ist willkommen, Mulder geschockt, Scully ist erfreut.) (Im X-Akten Büro.) SCULLY: Er hatte große Schneidezähne? MULDER: Er hatte eine kleine Missbildung in seinem Gebiss. SCULLY: Hatte er nicht. (Mulder zuckt mit den Schultern) Wieso ist das denn bitte so wichtig? MULDER: Ich will nur nichts auslassen. Na, jedenfalls sind wir uns dann die Leiche ansehen gegangen. (Im Untersuchungsraum. Während der selben Szene starrt Scully den gutaussehenden Sheriif mit den schrecklichen Zähnen wie auf Wolken schwebend an.) HARTWELL: Da sind wir. MULDER: (professionell) Wurde er noch nicht untersucht? HARTWELL: Nein, Sir. Genau so haben wir ihm in seinem Motelzimmer gefunden. SCULLY: (Verträumt, starrend auf den Sherriff) Wurde er noch nicht untersucht? HARTWELL: Ah... Nein, Ma´am. Als ich hörte, dass Sie sich dafür interessieren, dachte ich es wäre das beste, ihm den Experten zu überlassen. (Scully grinst breit.) Also, ah... Ist es das wonach es aussieht? MULDER: Kommt drauf an, was Sie denken wie es aussieht, Sheriff Hartwell. Die Vampire waren schon immer unter uns, in antiken Mythen, und Gesichte die in der alten zeit erzählt wurden. (Scully steht hinter Mulder, lächelt, wippt von einer Seite auf die andere, und tut so, als würde ihr Partner totalen Mist verzapfen.) Von dem Babylonischen Ekumus bis hin zu den chinesischen Kuan-Shis oder Motetz Dam der Hebräer, Der Mormor der antiken Griechen, und Römern und die familiären Nosfertus von Transyvanien. HARTWELL: Mormo. Ja. SCULLY: Kurz, Sheriff, nein. Das ist nicht das wonach es aussieht. Ich denke womit wir es hier zu tun haben, ist nur ein einfacher Fall von Wahnsinnigen. (Sie lacht.) Jemand, ah, der zu viele Bela Lugosio Filme gesehen hat. Er wünscht sich, dass er sich in eine Kreatur der Nacht verwandeln kann. HARTWELL: Ka. Okay. Ah... was sie gesagt hat, das denke ich auch, und, ah... Ja. (Scully liebt es im Recht zu sein.) MULDER: Trotzdem bringt uns das in eine verzwickte Lage, denn es gibt viele verschiedene Arten von Vampiren, wie es Kulturen gibt, die sie fürchten. (Scully gähnt hinter ihm.) Einige leben nicht mal von Blut. Zum Beispiel der Bulgarische Ubor frisst nur Dünger. SCULLY: (sarkastisch) Danke. MULDER: Zu den Serben, besonders ziehen Vampire rote Haare an. (Er zeigt auf Scullys Kopf) Manche Vampire denken sie leben ewig. Andere denken sie haben eine Lebenspanne von 40 Tagen. (Scully zeigt auf ihre Uhr, rollt ihre Augen, doch er macht weiter.) Sonnenlicht tötet Vampire sicher, während andere kommen und gehen als würden sie es mögen. (Scully zeigt offen, dass sie sich langweilt.) SCULLY: Wenn es einen bestimmten Punkt gibt, Mulder, dann kommen Sie doch bitte darauf. MULDER: Der Punkt ist, dass wir eigentlich gar nicht wissen wonach wir eigentlich suchen. Welche Art Vampir, oder, wie sie es vorziehen, welche Art von Vampir der Mörder zu sein wünscht. (Mulder bemerkt die ungebunden Schuhe an der Leiche und legt seinen Kopf zwischen die Füße.) (Büro der X-Akten.) SCULLY: Wieso ist es denn so wichtig, dass seine Schuhe nicht zu gebunden waren? MULDER: Dazu komm ich noch. (Friedhof.) MULDER v.o.: Also, während sie da geblieben sind um die Autopsie durchzuführen, sind der Sheriff und ich zum Städtischen Friedhof gefahren. (Hartwell macht das Tor auf und sie gehen rein. Dieser Friedhof ist offensichtlich nicht von der Straße weg, je gruseliger desto besser.) HARTWELL: Agent Mulder, darf ich Sie fragen, was wir hier draußen machen? MULDER: Wie es in der Geschichte steht sind Friedhöfe genauso ein Zufluchtsort für Vampire wie Burgen, Katakomben und Sümpfe, aber leider gibt es hier nichts davon. HARTWELL: Wir hatten mal Sümpfe, aber das Umweltschutzbüro haben die uns weggenommen um Nassland daraus zu machen. MULDER: Ja. Also, wir suchen hier draußen nach irgendwelchen Zeichen von Vampirischem Aktivitäten. HARTWELL: Und die wären, ah...? MULDER: Zerbrochene oder verschobene Grabsteine. Die Abwesenheit von Vogelgesang. HARTWELL: Da gehen Sie aber hin. Denn ich höre keine Vögel singen. Richtig? Klar, es ist Winter, und wir haben hier keine Vögel. Sonst noch was? MULDER: Ein leichtes Stöhnen das aus der Erde kommt. Der Klang von Mandukation... Als würde die Kreatur sein eigenes Leichentuch fressen. HARTWELL: Nee. Keine Manuh... Ma-ma... MULDER: Mnadukation. HARTWELL: Mandukation. Nein. MULDER: Also, Sheriff ich weiß, dass meine Methoden vielleicht etwas merkwürdig wirken, aber... HARTWELL: Hey, hören Sie, Sie arbeiten doch für die Bundesregierung und das ist alles was ich wissen muss. Ich meine, CIA, Secret Servive... Sie werden das Kind schon schaukeln, also... MULDER: Es ist nur so, dass mir mein Gefühl sagt, dass der Killer zu diesem Ort kommen wird. Das es ihn möglicherweise fasziniert. So eine Art Sirene für ihn, verstehen Sie? (Eine Hupe ist zu hören.) RONNIE: Howdy, Sheriff. (Der Pizzabote ist in seinem Diesntwagen und winkt Hartwell zu.) HARTWELL: Oh, hey, Ronnie. Wie gehts dir? RONNIE: Kann mich nicht beklagen. HARTWELL: Na gut, ist ja toll. (Ronnie fährt weg.) MULDER: Vielleicht nach Einbruch der Dunkelheit, Sheriff, aber wird kommen. Oh, er wird kommen. (Sie sehen zu wie das Auto die Straße runter fährt.) (Friedhof, Nacht. Mulder sieht sich mit seiner Taschenlampe um.) MULDER v.o.: Und so haben wir dann den Friedhof bewacht. (X-Akten Büro.) SCULLY: Mulder, Schnürsenkel? MULDER: Hmm? SCULLY: An der Leiche. Sie wollten mir doch sagen, was es mit den offenen Schnürsenkeln auf sich hatte. MULDER: dazu komm ich noch. (Friedhof, Nachts. Mulder schmeißt seine Sonnenblumenkern Überreste auf den Friedhof, und geht in das Auto von Hartwell.) MULDER: Sonnenblumenkerne? (Er verliert welche.) `Tschuldigung. HARTWELL: Nein, danke. Darf ich Sie... (Er nimmt einen Kern hoch, der Mulder runtergefallen ist, und wirft ihn hoch.) Darf ich Sie fragen, was wir hier... MULDER: In der Geschichte steht, dass Kerne verschiedene Arten Vampire anzieht, und fasziniert. Hauptsächlich Hafer und Hirse, aber man kann hernehmen, was man grade da hat. Erinnern Sie sich, wie ich sagte, dass wir nicht Wissen welche Art Vampir wir suchen? HARTWELL: Ja. MULDER: Naja, seltsamerweise scheint es hier eine obskure Tatsache zu geben, die in allen Geschichten von verschiedenen Kulturen erzählt wird, und immer die gleiche ist, und die Vampire darum so einen obsessiven Zwang verspüren. Ja, Sie werfen eine voll Körner auf einen, egal was er grade macht, er hört damit auf, und nimmt sie. Wenn er ein verknotetes Seil sieht, muss er es auseinanderknoten. Das ist ihre Natur. Und darum denke ich, dass die Schuhbänder unseres Opfer nicht gebunden waren. HARTWELL: Ja, obsessiv. Wie der Rain Man. (Mulder nickt.) Genau wie als dieser alte Junge die Streichhölzer fallen ließ, er musste sie alle aufheben. So ist es doch? MULDER: Naja, er hat sie nicht wirklich aufgehoben. Er hat sie gezählt. HARTWELL: Oh, ja. 247. Sofort auf ihrem Kopf. MULDER: Naja, wenn er sie aufgehoben hat, dann müsste er ein Vampir sein. HARTWELL: Ja. Ich sag Ihnen was. Ich weiß, dass ich das Gesetz einhalten muss, aber ich würde ihn zu gerne selber nach Vegas bringen. Richtig? MULDER: Aber das wäre doch illegal, oder? HARTWELL: Er ist ein kleiner Taschenrechner. MULDER: Ja CHARLENE: (Über Fund) Sheriff, sind Sie auf der Leitung? HARTWELL: Entschuldigung. Hey, Charlene, was ist los? CHARLENE: Ich hab grade einen Anruf vom Wohnwagenpark bekommen. Die haben da eine Art Notsituation. Vielleicht wollen Sie sich das mal ansehen. (Er legt auf, Lichter blitzen auf) (ROLLING ACRES RV CAMP. Ein Wohnwagen fährt die ganze Zeit im Kreis rum. Einige Leute stehen am Straßenrand und sehen zu. Mulder und Hartwell steigen aus dem Auto und gehen hin. Ronnie geht zu ihnen.) RONNIE: Nochmal hey, Sheriff. RONNIE: Ich denke Sie wollen auch schon längst wegrennen, ah? HARTWELL: Ja, wahrscheinlich schon, Ronnie. (Zu Mulder) Was halten Sie davon? Sollen wir die Reifen anschießen? MULDER v.o.: Also, das können wir überspringen. (X-Akten Büro.) SCULLY: Wieso überspringen? Was ist dann passiert? (Schweigen) Mulder? Sie haben auf die Reifen geschossen, und was dann? (Wohnwagenpark. Der Wohnwagen fährt wie vorhin immer noch mit Volltempo im Kreis. Mulder und der Sheriff schießen auf die reifen.) MULDER v.o.: Da ist noch was, was Sie vielleicht nicht wissen: Auf die Reifen eines fahrenden Wohnwagens zu schießen, ist viel schwieriger als es aussieht. (Der Wagen hat nicht angehalten) Dann versuchte ich eine andere Annäherung. Hilfe! (Mulder hängt mit den Armen hinten an dem fahrenden Fahrzeug und wird mitgeschleift. So wurde er so schmutzig!) HARTWELL: Kommen Sie schon, das kriegen Sie hin! MULDER: Hilfe! (Er lässt es sein, die Geschwindigkeit lässt ihn in einem Dreckloch landen. Die leute rennen zu ihm.) HARTWELL: Au! Wie gehts Ihnen da unten? (Der Sheriff hilft ihm auf, er steht auf und sie beobachten wie der Wohnwagen langsamer wird und vor ihnen anhält.) MULDER v.o.: Endlich haben wir es dann geschafft. (Sie öffnen die Tür und der obere teil der Leiche eines Mannes fällt raus. Es hat wieder diese Bisslöcher am Hals.) HARTWELL: Genau wie bei den anderen. MULDER: Genau wie bei den Schuhen (Sie sind nicht gebunden.) MULDER v.o.: Wir haben jeden Anwesenden befragt. Niemand hat irgendwas gesehen. (SCULLYS MOTELZIMMER. Mulder ist friedlich, müde mit einem ruhigen Gesichtsausdruck und redet wieder mit Voice Over) MULDER v.o.: Müde, frustriert und ohne Kräfte, wollte ich nur noch sauber werden. Der Sheriff setzte mich vor dem Motel ab, wo ich auf Sie getroffen bin. (Scully liegt wieder auf ihrem Massage-Bett, und ist sauer.) SCULLY: Was meinen Sie damit, Sie wollen dass ich noch eine Autopsie mache?! Und wieso muss ich sie jetzt machen?! Ich war stundenlang auf den Beinen für die andere Autopsie, nur für Sie. Ich tue das alles nur für Sie, Mulder. Ich hab seit 6 Uhr heute morgen nichts mehr gegessen, und das war nur ein halbes Doppelrahmfrischkäsebrot, und es war nicht mal richtiger Doppelrahm, es war ein leichter Doppelrahmfrischkäse. Und jetzt hetzen sie mich wieder raus um noch eine Autopsie zu machen? (Sie bemerkt den Dreck) Und was zum Tuefel haben Sie wieder angestellt? (Scully steht auf und geht zur Tür.) MULDER v.o.: Endlich sind Sie dann gegangen. SCULLY: Und wehe Sie berühren dieses Bett. (Sie knallt die Tür hinter ihr zu, und das Bild an der Wand wird dadurch schief. Mulder macht den Fernseher an. Er zieht seinen Mantel aus und wirft ihn auf einen Stuhl. Dann zieht er zieht sein Sacko aus, und lässt es auf den Boden fallen. Er geht ins Badezimmer.) (Später. Mulder dreckige Schuhe sind auf dem Boden.) RONNIE: Hallo? Hallo? Ah, nochmal hey. (Mulder kommt nur mit Unterwäsche bekleidet aus dem Bad.) Die Frau da draußen sagte, ahm, Sie würden die bezahlen. MULDER: Sie hat eine Pizza bestellt? Super! Wie viel? RONNIE: $12.98 MULDER: Ich hol schnell meinen Geldbeutel. (Er geht ins Bad und kommt mit seiner Geldbörse wieder raus.) Wie viel? RONNIE: $12.98, Sir. MULDER: Okay, hier hast du $13. RONNIE: Na gut. Guten Appetit. (Er geht. Mulder öffnet den Pizzakarton.) MULDER: Ah, Scully. (Später. Die Pizza liegt auf dem vibrierenden Bett, zwei Stücke schon gegessen. Mulder nimmt noch eins und hat Schwierigkeiten es in seinen Mund zu schieben, weil sein Arm wegen dem Massage Bett vibriert.) MULDER v.o.: Also hab ich Ihr Abendessen gegessen. (Das Bett hört auf zu vibrieren, und greift nach hinten um das Gerät wieder mit Geld aufzufüllen.) Und dann hab ich es gesehen. (Er sieht seine Schuhe) Doch dann war es schon zu spät. (er merkt dass er unter Drogen steht, und greift nach dem Telefon. Er fällt vom Bett. Er wählt) SCULLY: Scully. Hallo? (Mulder stöhnt nur.) Hallo? (Er sieht Ronnies Schatten im Fenster, der dann zur Tür reinkommt. Blödmann. (Sie legt auf. Ronnie kommt rein. Mulder wirft das Handy auf ihn und fällt auf den Boden. Ronnie kommt näher. Seine Augen glühen Grün. Er zischt und zeigt seine Zähne. Mulder nimmt sich ein paar Sonnenblumenkerne und wirft sie auf Ronnie.) RONNIE: Oh Mann! Wofür sollte das denn gut sein? Sie stecken in großen Schwierigkeiten. (Ronnie bückt sich und hebt die Kerne auf. Mulder versucht aufzustehen, fällt aber wieder hin.) MULDER v.o.: Und dann wurde mir kalt. Ich weiß nicht für wie lange, aber als ich dann endlich wieder zu mir... (Ronnie ist über ihm, seine Augen glühen, mit gefletschten Zähnen, bereit ihn zu töten.) SCULLY: Mulder? (Ronnie sieht zur Tür und steht auf. Scullys Schüsse treffen ihn in der Brust. Ronnie fliegt sozusagen durch das Zimmer.) (X-Akten Büro.) SCULLY: Sie wollen sagen, dass ich ihn eigentlich getroffen habe? Zwei mal? MULDER: Direkt in die Brust. Keine Wirkung. SCULLY: Und dann ist er auf mich zugesprungen wie ein fliegendes Eichhörnchen? MULDER: Naja, ich denke nicht dass "fliegendes Eichhörnchen" der richtige Ausdruck ist, wenn ich mit Skinner rede, aber... Ja so ist es passiert. (Scullys Hotelzimmer. Mulder bricht während dem er mit Voice Over spricht ein Stuhlbein ab.) MULDER v.o.: Sie haben kurz nach mir gesehen, und sind dann gegangen um Ronnie Strickland in den Wald zu verfolgen. Als ich mich wieder einigermaßen erholt hatte, wusste ich was ich tun musste. (Er nimmt das Stuhlbein) (Wald. Ronnie rennt durch den Wald.) MULDER v.o.: Ich hab ihn gesehen, und ihn über Hügel und Tal gejagt und zum Schluss... (Er spießt das Stuhlbein in Ronnies Herz.) (X-Akten Büro.) SCULLY: Mulder, es bin nicht nur ich. Niemand der bei klarem Verstand ist wird diese Geschichte jemals glauben. MULDER: Naja, das werden sie aber müssen, sobald sie Ronnie Stricklands Leiche untersucht haben. (Beide sehen auf ihre Armbanduhren. Das Treffen mit Skinner rückt näher.) (Dallas Fort Worth Pathologisches Labor. Der Gerichtsmediziner kommt mit einer Leichentrage rein. Er macht das Diktiergerät an.) GERICHTSMEDIZINER: Fall Nummer 0026198, Ronald Lavelle Strickland. (Wir sehen eine Erhöhung durch das Tuch über der Leiche. Klar, wenn man nicht weiß welches Ende die Geschichte genommen hat, könnte man meinen... Gehen nicht darauf ein! Der Mediziner nimmt das Tuch ab. Der Pflock ist immer noch in Ronnies Brust.) Wahrscheinliche Todesursache... (Er sieht sich den Pflock an.) Wow, der muss ja stark gewesen sein. (Er zieht den Pflock raus, und geht zum Tisch. Im Hintergrund setzt sich Ronnie auf. Der Gerichtsmediziner, der ein Geräusch hört dreht sich zu Ronnie um, dessen Augen grün glühen und der seine Zähne zeigen will, aber überrascht ist, dass sie nicht da sind. Trotzdem greift er ihn an.) (FBI HEADQUATERS. Skinners Empfangsbereich. Kimberly, Skinners Assistentin sitzt an ihrem Schreibtisch. Mulder und Scully sitzen auf der Couch, und warten. Scully lehnt sich rüber zu Mulder um seine Krawatte zu richten.Das Telefon kluingelt, Kimberly fgeht dran.) KIMBERLY: Direktor Skinners Büro. Oh, tut mir Leid, aber hat gleich eine wichtige Besprechung. Ja, es könnte mehrere Stunden dauern. (Scully hört das und reagiert.) keine Ursache. (Scully lehnt sich noch mal zu Mulder um ihm was zuzuflüstern.) SCULLY: Mulder, bitte erinnern Sie Skinner daran dass Sie unter Drogen standen. MULDER: Würden Sie das lassen? SCULLY: Es tut schon nicht weh. MULDER: Hören Sie auf damit! (Skinner öffnet die Tür und streckt seinen Kopf raus.) SKINNER: Scully, Mulder... (Beide stehen schnell auf.) MULDER: Ich stand unter Drogen! SKINNER: Sie müssen noch mal nach Dallas. Ronnie Stricklands Leiche ist aus der Gerichtsmedizin verschwunden. Wahrscheinlich hat es was damit zu tun, dass der Gerichtsmediziner angegriffen wurde... Sein Hals wurde... gebissen. MULDER: Der Gerichtsmediziner ist tot? SKINNER: Nein, sein... Hals wurde gebissen. Als wäre daran... genagt. Das Tageslicht brennt, Agents. (Er geht zurück in sein Büro und lässt Mulder und Scully einfach stehen.) SCULLY: Aber... er war doch tot. MULDER: Das hab ich gemerkt. SCULLY: Mit einem Pflock durchs Herz. MULDER: Das hab ich auch gemerkt. (Friedhof, Nacht. Mulder und Scully gehen durch den Friedhof und haben ihre Taschenlampen an.) SCULLY: Und wir werden Ronnie hier draußen finden, weil...? MULDER: Weil die Tradition bestimmt dass Vampire auf ihrem natürlichen Boden schlafen müssen. SCULLY: Oh. MULDER: Ja. SCULLY: Aber Mulder, er hatte gefälschte Zähne. Warum sollte ein echter Vampire falsche Zähne haben? Nur zum Wohle der Beweisführung. MULDER: Diese Zähne sind in der Überlieferung sehr selten erwähnt. Echte Vampire haben die nämlich eigentlich gar nicht. Es ist mehr eine Erfindung von Bram Stoker. Ich denke, dass Sie vielleicht doch Recht hatten als Sie sagten, dass das bloß ein Junge ist der zu viele Dracula Filme gesehen hat. Er bildet sich nur ein, ein echter Vampir zu sein. (Er sieht sich um.) SCULLY: Na gut, und wo steckt er dann? MULDER: Was ist mit seiner Familie? Die Leute die uns um 446 Millionen verklagen wollen? SCULLY: Tja, das wären Tante und Onkel. Ihre Post kommt allgemein zu einer örtlichen Poststelle. MULDER: Keine Adresse? (Ein Auto kommt) Das ist der Sheriff. (Sie gehen aus dem Tor um den Sheriff anzutreffen, Scully lächelt.) SCULLY: Sheriff Hartwell. (Der Sheriff steigt aus dem Auto.) HARTWELL: Guten Abend, Agents. Ich hab gehört Sie wären wieder in der Stadt. Vielleicht brauchen Sie ja Hilfe. (Während er redet zeigt Scully für Mulder auf ihre Zähne, um ihm klar zu machen, dass er falsch lag, dass der Sheriff überdimensionale Zähne hätte.) MULDER: Ja, das brauchen wir tatsächlich. Sie können hier mit Agent Scully bleiben und alles im Auge behalten während ich mir mal was ansehe. (Er legt die Hand auf ihre Schulter und spricht in einem Südstaaten Akzent.) Jetzt sagen Sie nicht, dass ich nie was für Sie getan hätte. SCULLY: Wohin gehen Sie? MULDER: Wo würden Sie wohnen, wenn ihre Post allgemein hier in der gegen überbracht wird? HARTWELL: Wohnwagenpark. MULDER: Sie sind gut. (Mulder geht. Scully und der Sheriff lächeln sich an.) (In Hartwells Auto. Hartwell schenkt Scully Kaffee in eine Tasse.) SCULLY: Danke. HARTWELL: Kein Problem. (Sie trinkt) Also, was denken Sie über Vampire? SCULLY: Sie meinen mal abgesehen von der Tatsache das ich nicht daran glaube? HARTWELL: Ja, mal abgesehen davon. SCULLY: Naja... Die sollen ja verdammt charmant sein. Und verführerisch. (Sie trinkt) Nein, ich meine... Auch wenn sie wirklich existieren, wer sagt, dass sie auch wirklich so sind? Agent Mulder sagt auch, es gibt sehr viele verschiedene Arten Vampire. HARTWELL: Yup. Na klar. Ich muss mich wirklich bei Ihnen für Ronnie entschuldigen. Durch ihn sehen wir immer wie Idioten aus. Er ist nicht mehr das was wir mal waren. (Sie merkt dass sie unter Drogen steht, und es zeigt sich auch schon die Reaktion.) Ich meine, wir zahlen Steuern, wir sind gute Nachbarn. Und Ronnie, er... er scheint einfach nicht das Konzept zu begreifen... das niedrigen Profils. (Scully Kopf fällt auf die Sitzlehne. Hartwell nimmt die Kaffertasse und sieht weg.) Aber auch wenn er ein totaler Schwachkopf ist, gehört er dennoch zu uns. (Er sieht zu ihr zurück und seine Augen glühen grün.) (Motor Home. Mulder geht Scritt für Schritt vorwärts. Er kommt zu einem Pizzawagen und sieht geschmolzenen Käse auf dem Dach. Er öffnet die Tür und geht rein. Er findet einen Sarg.) MULDER: Hallo? (Er macht den Sarg auf. Ronnie liegt darin, Kopfhörer auf dem Kopf und hört Musik.) Du schläfst ganz schön lange. (Ronnie setzt sich auf. Mulder knallt den Deckel zu und setzt sich drauf. Der Deckel geht hoch und runter während Ronnie versucht rauszukommen.) Ronnie Strickland... Sie haben das Recht zu schweigen. Alles was Sie sagen kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden. Komm schon, lass das Ronnie. (Er sieht aus dem Fenster und sieht die Stadtbewohner auf den Wagen zukommen. Alle haben Grünglühende Augen.) Oh Mist. (Er zieht seine Handschellen raus und schließt damit den Sarg zu. Er sieht zwei Knoblauch Stangen, nimmt sie sich und rennt raus. Er formt die Stangen zu einem Kreuz und hält sie vor seinem Körper.) Zurück! (Er klappt nicht) Ahh! Nein! Aaaahhhh! (Sie umzingeln ihn, er ist verloren in einem Meer von Vampiren.) (Am nächsten Morgen. Mulder sitzt auf dem Fahrersitz seines Autos. Ein Sheriffstern und ein Mantel erscheint vor seinem Fenster.) SCULLY: Mulder? (Sie hat den Mantel von Hartwell an.) MULDER: Scully, was ist passiert? SCULLY: Ich bin am Friedhof angekommen. Das ist alles was ich weiß. (Mulder checkt seinen Hals im Rückspiegel. Es ist nichts dran. Er steigt aus dem Auto und sieht sich Scullys an. Es ist auch nichts dran. Er sieht an dem Mantel runter und entscheidet sich nichts dazu zu sagen und sieht sich dann im verwüsteten Wohnwagenpark um.) MULDER: Sie sind verschwunden. (Mulder ist total schmutzig und seine Schuhe sind offen. Sie zeigt ihm, dass er sie binden sollte.) (Skinners Büro. Skinner sitzt hinter seinem Schreibtisch. Nicht sehr gut gelaunt.) SKINNER: Und das wars? Sie sind einfach ohne eine Spur verschwunden? Und das ist genau so passier von Anfang bis Ende? (Mulder und Scully sitzen in Stühlen vor ihm.) SCULLY: Naja, ich kann Agent Mulders Version der Dinge weder leugnen noch bestätigen ohne damit meine Ansicht anders zu gestalten. MULDER: Und ich kann Agent Scullys Version der Dinge weder leugnen noch bestätigen, doch, ahm... SCULLY: Jedenfalls... Ich stand unter Drogen. MULDER: Das ist... Im wesentlichen so passiert. SCULLY: Im wesentlichen. AUSBLENDE MULDER v.o.: Außer der Sache mit den Zähnen des Sheriffs. ENDE